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Veröffentlicht am 13. Februar 2018 von lyrikzeitung
Man schlägt auf viererlei Art:
Mit dem Handrücken,
mit der ausgestreckten hohlen Hand,
mit der Faust,
mit der flachen Hand.
Die aus den Schlägen erwachsenden Schmerzen äußern sich in pfeifenden Wehlauten, deren man acht Abarten unterscheidet:
Den Laut „Him“,
das Donnern,
das Girren,
das Weinen,
den Laut „Phut“,
den Laut „Phat“,
den Laut „Sut“.
Außerdem gibt es noch bestimmte Ausrufe, Worte wie „Mutter!“, dann jene, welche „genug!“, „nein!“, Schmerz oder Lob bedeuten, dann den Schrei der Turteltaube, des Kuckucks, des Papageis, des Sperlings, des Flamingos, der Ente, den Ruf der Wachtel, das Summen der Biene. Alle diese Laute sind bei derartigen Anlässen zu verwenden.
Asien. Höhepunkte erotischer Literatur berühmter Autoren. Von Valmiki, Vatsyayana und vielen anderen Autoren aus schriftlicher und mündlicher Überlieferung. Mit einem Vorwort des Verlags. Gütersloh : Prisma-Verlag, 1980, S. 75
(Kamasutra, Zweiter Teil, Siebentes Kapitel)
Aus einer englischen Übersetzung
Moaning arises out of this, since it expresses pain, and moaning takes several forms. There are eight kinds of screaming: whimpering, groaning, babbling, crying, panting, shrieking, or sobbing. And there are various sounds that have meaning, such as ‚Mother!‘ ‚Stop!‘ ‚Let go!‘ ‚Enough!‘ As a major part of moaning she may use, according to her imagination, the cries of the dove, cuckoo, green pigeon, parrot, bee, nightingale, goose, duck, and partridge.
Und eine andere
Kategorie: Indien, SanskritSchlagworte: L&Poe-Anthologie, Vatsajana
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