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Veröffentlicht am 24. Oktober 2016 von lyrikzeitung
Der dänische Dichter Søren Ulrik Thomsen ist ein Liebhaber von Versen, die über sich selbst nachdenken. In seiner ironisch-melancholischen Parlandolyrik versammelt er Bilder davon, was das Gedicht denn sein könnte. Ein Gefüge aus schwarzen Insekten etwa, das sich von der Seite löst und davonfliegt. Aber auch eine Art von Gefäß, das die Dinge – Beobachtungen, Erinnertes, Gedanken – auffängt und bewahrt. Zugleich soll das Gedicht ein „Zitterspiegel“ sein, der die Phänomene nicht nur aufnimmt und zeigt, sondern eine neue Ordnung für sie findet. / Nico Bleutge, Tagesspiegel
Kategorie: DänemarkSchlagworte: Nico Bleutge, Søren Ulrik Thomsen
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