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Veröffentlicht am 25. April 2016 von lyrikzeitung
Juan Felipe Herrera, der erste Latino-Poet laureate der Vereinigten Staaten, wurde gerade für eine zweite Amtszeit eines der prominentesten Posten innerhalb der amerikanischen Lyrik nominiert. Trotzdem werden die Latino-Dichter weiterhin marginalisiert, wenn nicht völlig ausgeschlossen. Jedes Jahr im Nationalen Lyrikmonat April sehe ich die zahllosen Artikel und „Listikel“ mit vielversprechenden Überschriften wie „31 zeitgenössische Dichter die du kennen mußt“ und „Feiere den Nationalen Lyrikmonat mit 10 neuen Bänden, die du unbedingt lesen mußt.“ Und jedes mal muß ich feststellen, daß wir auf diesen Listen, die von meinen Kollegen zusammengestellt wurden, welche von sich sagen, daß sie den Finger am Puls eines angeblich wachsenden und umfassenden literarischen Feldes haben, gar nicht vorkommen.
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Ich frage euch ganz offen: Wo sind die Autoren aus einer Gemeinschaft von 55 Millionen in diesem Land? / Rigoberto González, Los Angeles Times
Kategorie: Englisch, USASchlagworte: Juan Felipe Herrera, National Poetry Month, Rigoberto González
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