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Veröffentlicht am 25. April 2015 von lyrikzeitung
Es ist alles nachvollziehbar, aber es ist auch immer ein bisschen strange. Den Duktus des Märchenhaften, des Folklorischen, auch Mythischen nehmen diese Gedichte häufig auf: »Von meinen siebenundneunzig früheren Leben / weiß ich nur noch zwei: // Ich war Kiesel in einem Flussbett / dicht am Polarkreis […] // Dann hatte ich eine Eisenwarenhandlung / in einem Vorort von Birmingham— […] // Dem Kiesel der ich nicht mehr bin / rinnen Tränen übers Gesicht« (Steinherr: Licht). Eine übernatürliche Macht ist hier im Spiel, dunkel, rätselhaft. Man gewinnt den Eindruck, man sei inmitten eines Gothic Novels der schwarzen Romantik. / Paul-Henri Campbell, Fixpoetry
Ludwig Steinherr
Nachtgeschichte für die Teetasse
Lyrikedition 2000
2015 · 124 Seiten · 19,90 Euro
ISBN: 978-3-86906-695-0
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Ludwig Steinherr, Paul-Henri Campbell
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