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Veröffentlicht am 20. März 2013 von lyrikzeitung
Eine der bedeutendsten Handschriftensammlungen der Welt lagert in der Bibliotheca Apostolica Vaticana. In den kommenden Jahren wird dafür gesorgt, dass diese Kulturschätze möglichst für immer erhalten bleiben. Alle insgesamt 80.000 Handschriften sollen in den kommenden Jahren digitalisiert werden, dank Nasa-Technologie in einer Qualität, die sie noch besser lesbar macht als im Original. Und man hat bereits damit begonnen: Vor wenigen Wochen wurden die ersten 256 Handschriften auf der Seite vaticanlibrary.va online gestellt. (…)
Einige der ältesten Bibel-, Vergil-, Cicero- oder Dante-Handschriften finden sich darin. (…)
Um Napoleon Ende des 18. Jahrhunderts zum Abzug aus Rom zu bewegen, musste der Papst ihn unter anderem mit 500 kostbaren Kodizes entschädigen, die Napoleon für sein geplantes europäisches Zentralarchiv verwenden wollte. Nicht alles kam nach Rom zurück, vieles vermeintlich (aber nicht in allen Fällen wirklich) Wertlose kam auf den Papierschnitzelmarkt und als Packpapier auf den Fischmarkt. / Anne-Catherine Simon, Die Presse
Horazkommentar, Anfang 9. Jh.
Kategorie: Antike, Italien, LateinSchlagworte: Anne-Catherine Simon, Dante, Horaz, Rom, Vatikan, Vergil
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