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Veröffentlicht am 4. Juli 2010 von lyrikzeitung
Einen größeren Gegensatz als den zwischen Ron Winkler und den bedachtsam von Wort zu Wort tastenden Gedichten des 1961 in Karlsruhe geborenen evangelischen Theologen Thomas Weiß kann man sich kaum vorstellen. Gemeinsam ist ihnen nur die Ignoranz durch die Literaturkritik. Natürlich geraten Verse eines praktizierenden Pfarrers aus dem badischen Gaggenau in den Verdacht, reine Verkündigungsliteratur zu sein. Doch von jeglichem Pathos entschlackt und nicht im Geringsten kuschelig nimmt das fünfte Buch des Thomas Weiß Skeptikern den Wind aus den Hohnsegeln. / Dorothea von Törne, Die Welt 3.7.
von weit.
Von Thomas Weiß. Klöpfer & Meyer, Tübingen. 210 S., 18,90 Euro.
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Dorothea von Törne, Ron Winkler, Thomas Weiß
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