73. Die sich für ein Genie gehalten hat

„Kennen Sie etwa eine Frau, die sich für ein Genie hält?“, so ähnlich hatte Thomas Meinecke kurz vor Beginn seiner Poetik-Vorlesung in Frankfurt am Main am Ende eines Interviews mit der Süddeutschen Zeitung gefragt. Die Frage war rhetorisch gemeint. Denn Meinecke wollte zeigen, dass die (Wahn-)Vorstellung vom Genie-Sein ein männlich codiertes Phänomen ist.

Ich kenne eine. Frau. Die sich für ein Genie gehalten hat. Gertrude Stein thronte in Paris und wusste selbst denen, die hinter ihrem Rücken über sie lästerten, bei einer Begegnung das Gefühl zu verschaffen mit einer ganz außerordentlichen Frau zu verkehren, einer Frau außer der Ordnung nämlich in beinahe jedem Sinn (einer Frau, von der manche deshalb auch sagten, sie sei „eigentlich“ ein Mann). Es muss ziemlich anstrengend gewesen sein, auf diese monolithische Gestalt zu treffen, die trotz Dauermisserfolg ganz unbeirrt von ihrer eigenen Bedeutung und der ihres Schreibens überzeugt war und aus dieser Gewissheit herab sah auf die wuselig in ihre erotischen Abenteuer verstrickten, verzweifelt an ihrer Männlichkeit bastelnden Hemingway, Fitzgerald,  Anderson, Ford Madox Ford, Picasso und wie sie alle hießen. Sie müssen ihr, stelle ich mir vor, gelegentlich auch wie Aliens vorgekommen sein, in ihrer Fixierung auf die zwanghaften Wiederholungsrituale der Heterosexualität, auf Männlichkeitsmythen und -posen, in ihrer Angst vor der eigenen Homoerotik und ihrer Gier nach Bestätigung durch (immer jüngere) Frauen.  Für die allerdings interessierte Gertrude Stein sich auch nicht besonders. Vielmehr: Sie interessierte sich nicht für das, was diese Frauen in den Augen der Männer einzig auszeichnete und zu Frauen machte: Das Begehren dieser Frauen, von denen begehrt zu werden, muss ihr sonderbar irr vorgekommen sein. Und so ergab sich – neben dem Kunstwollen – eine weitere, etwas abstoßende Schnittmenge der Interessen zwischen diesen Männern und dieser einen, einzigartigen Frau:  die Mysogynie, in ihrem Fall klar und bestimmt gerichtet gegen die Hetero-Groupies;  in jenem der Männer durchsetzt mit Faszination und dem widerwärtigen Unterwerfungszwang.

Tatsächlich aber liebte sie Frauen und sie schrieb über Frauen und eine liebte sie besonders. / Melusine Barby, Gleisbauarbeiten

72. Wer wars?

Schon mit 14 Jahren beteiligte er sich an Demonstrationen, später wurde er zum Revolutionär. Sein Temperament färbte auch auf seine Gedichte ab. Eine neue Sprache zu schaffen – das war sein unbescheidenes Ziel. / mehr

71. Lieber schreibe ich Lyrik

Lieber schreibe ich Lyrik, die allenfalls 50 Leute lesen, als das zu tun, wozu der Erfolgsautor und sein Verlag neuerdings einladen. / KATHARINA TIWALD, Die Presse 17.2.

70. Nachruf auf Knud Wollenberger (Geb. 1952)

In der Traueranzeige ein Satz wie eine kryptische Lebensbilanz: „Und eine schwarze Sonne leckt die letzten Strahlen!“ Die Beisetzung im engsten Kreis auf dem Naturfriedhof Woodbrook in Irland, dem finalen Fluchtpunkt. Hier hatte er die letzten Lebensjahre verbracht, ein Pflegefall, abgeschottet vom Licht der Öffentlichkeit, für die er nur der Stasi-Verräter war und nicht der Dichter, der er sein wollte. Es bleibt ein schmales Büchlein, „Azurazur“, zwei Gedichte in einer Anthologie, Tonaufnahmen von Lesungen und wenige Text-Spuren im Netz. / Erik Steffen, Tagesspiegel

69. Daniela Danz wird Tübingens Stadtschreiberin 2012

Daniela Danz erhält das Stadtschreiberstipendium 2012 der Universitätsstadt Tübingen. Bisher veröffentlichte die Autorin zwei Gedichtbände mit den Namen „Serimunt“ (2004) und „Pontus“ (2009) sowie Prosawerke. Für ihre Arbeit erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien. Danz schätzt Tübingen, hat sie doch an der Eberhards Karls Universität Germanistik und Kunstgeschichte studiert. „Tübingen ist genau das, was jetzt zur ‚Hälfte des Lebens’ passt, um nachzudenken und in Ruhe zu arbeiten“, so Danz.

Eine fünfköpfige Jury hat die Schriftstellerin ausgewählt, die sich laut Florian Illies, dem ehemaligen Feuilleton-Chef der Zeit, durch ein „Gespür für die drückende Präsenz der Geschichte“ auszeichnet. Von April bis Juni wird Danz im ehemaligen Aufseherhäuschen am Stadtfriedhof leben und sich dort ihrer Arbeit widmen. Bei zwei Lesungen haben die Tübingerinnen und Tübinger die Gelegenheit, die Autorin und ihr literarisches Werk kennen zu lernen. Die Auftaktlesung findet am Donnerstag, 12. April im großes Sitzungssaal des Rathauses statt. Zudem wird die Stipendiatin ein Seminar beim Studio Literatur und Theater der Universität Tübingen halten.

Daniela Danz wurde 1976 in Eisenach geboren und studierte Germanistik und Kunstgeschichte in Tübingen, Prag, Berlin und Halle an der Saale. Sie lebt heute in der Nähe von Weimar. Neben ihrer schriftstellerischen Arbeit lehrt sie an der Universität Hildesheim und arbeitet als Kunsthistorikerin für die Evangelische Landeskirche in Mitteldeutschland.

Seit 2008 vergibt die Universitätsstadt jedes Jahr das dreimonatige Stadtschreiberstipendium. Dichterinnen und Dichtern wird so ermöglicht, ohne Zeitdruck und materielle Zwänge an ihrem aktuellen Projekt zu arbeiten. Enthalten sind monatlich 1.000 Euro und die möblierte Wohnung im ehemaligen Aufseherhäuschen.

68. Pornografie, Nekrophilie, Verderbung einer Minderjährigen und der Aufruf, den Präsidenten zu töten

Der ukrainische Schriftsteller Juri Wynnytschuk hat sich mit den Machthabern angelegt: Er hat ein Gedicht geschrieben, das als Aufruf gelesen werden kann, den Staatspräsidenten zu ermorden. …  Das jetzt inkriminierte Gedicht hat er während einer „Nacht der erotischen Poesie“ vorgetragen. (…)

DIE WELT: Sie hatten also Besuch von der Miliz. Was wollten die Beamten?

Juri Wynnytschuk: Der kommunistische Abgeordnete Leonid Hratsch hat gegen mich Anzeige erstattet. Anklagepunkte: Pornografie, Nekrophilie, Verderbung einer Minderjährigen, die meine Gedichte rezitierte, und der Aufruf, den Präsidenten zu töten. Deswegen kamen die Milizionäre. Ich habe sie hereingebeten und mit Kaffee bewirtet. Sie wollten Auskünfte über diese Gedichte. Sie waren freundlich zu mir. Ich hatte den Eindruck, sie haben sich bei der ganzen Geschichte gut amüsiert. Sie kannten meine Bücher. / Gerhard Gnauck, Die Welt

67. Heimatdichter in anderem Sinn

Einzinger ist ein Heimatdichter, wenn auch in einem etwas anderen Sinn als der Stelzhamer Franzl. Die Dinge in seinen Gedichten kennen wir, befremdlich werden sie erst durch die lyrischen Arrangements. Das wirkt irritierend, stört eingefahrene Sichtweisen und wirkt bisweilen auch urkomisch. Lachen ist bei dieser Lyrik erlaubt, Surrealismus ist ein nicht ganz unpassendes Etikett. / Oberösterreichische Nachrichten

Erwin Einzinger: „Die virtuelle Forelle“. Jung & Jung. 143 Seiten

darin auch über:

Andrea Grill „Happy Bastards“, Otto Müller Verlag, 75 Seiten, 18 Euro

66. Extremist des Avantgardismus

Zu diesen hoch reizbaren Extremisten des Avantgardismus gehörte auch der 1925 in Rumänien gebo­rene Buch­staben­poet und Filme­macher Isidore Isou, der Begründer des sogenannten Lettris­mus. Aus einer jüdischen Familie stammend, geriet Isou im Rumänien des faschis­tischen Diktators Ion Antonescu in Lebens­gefahr und floh daher 1945 nach Paris, wo er alsbald die lettristische Revo­lution ausrief. Die Form der litera­rischen Dissi­denz, die Isou gemeinsam mit einigen Mit­strei­tern zelebrierte, führte im Frankreich der Nach­kriegs­zeit zu allerlei Skandalen: Der mit spekta­kulären Aktio­nen auf­trumpfende Isou wurde wahlweise als Porno­graph, politischer Nest­beschmutzer oder als Blas­phemiker geschmäht.

In Deutschland war der 2007 verstorbene Isou bislang nur durch die philo­logi­schen Arbeiten von Michael Lentz und durch einige Reminis­zenzen von Oskar Pastior präsent, eine umfassende, viel­stimmige Aus­einander­setzung mit seiner Poetik steht jedoch noch aus. Das könnte sich jetzt ändern, denn das auf solche Einzelgänger der litera­rischen Moderne spezia­lisierte „Schreibheft“ hat jetzt unter dem bezeich­nenden Titel „Die Zeichen des Messias“ ein aufregendes Dossier zum Phänomen Isidore Isou vorgelegt. / Michael Braun, Poetenladen

65. Deutschwort

Zwei schmale Bändchen Lyrik liegen nur mehr vor, geschrieben in Deutsch und tödlich erstaunt über das Deutschwort. In vertrackter Sprache und angereichert mit Wortneuschöpfungen in willkürliche Form gebrachte Kürzestprosa nur scheinbar. Denn schon vor dem zweiten Hinsehen erkennbar die Genauigkeit der Gefühle und eine Seelentiefe, wie das nur edelste Lyrik vermag, geboren noch in den Tiefen tschechischer Sprachwurzeln.

„Alle Figuren hier sind frei erdacht, doch wahrhaftig tot, geliebt, gelitten“ setzt Du den Miniaturen voraus und „denn was ist ein Gedicht, wenn nicht ein Name für das Flüchtige?“ / Aus Anlass der posthumen Verleihung des Manès-Sperber-Preises: Auszug aus der Laudatio für den Diplomaten, Dissidenten und Dichter Jirí Grusa – Von Miguel Herz-Kestranek, Der Standard 27.1.

64. Türkische Früchte 4: Tode

Dichter wurden allerorten verfolgt und gemordet. Unübertroffen Hitler und Stalin. In diesem einen Punkt war Stalin vorn, seinen Repressionen fiel eine mindestens dreistellige Zahl von Schriftstellern zum Opfer. In einer einzigen Nacht, der „Nacht der ermodeten Dichter“, ließ der Diktator 13 jüdische Intellektuelle hinrichten, darunter diese Schriftsteller:

  • Peretz Markish (1895–1952)
  • David Hofstein (1889–1952)
  • Itzik Fefer (1900–1952)
  • Leib Kvitko (1890–1952)
  • David Bergelson (1884–1952)

Diese beiden sind also konkurrenzlos. Sieht man an ihnen vorbei, stößt man auf die Tatsache, daß islamische Ländern seit dem Mittelalter besonders viele ihrer Dichter zu Tode brachten, namentlich auch spätere Klassiker. Eine kleine Liste von hingerichteten Autoren:

  • der Dichter Waddah al-Yaman, jetzt Nationaldichter in Jemen, wurde 708 wegen seiner Verse, vielleicht aber auch wegen zu enger Beziehung zur Frau des Kalifen, von diesem hingerichtet
  • der arabische Dichter Salih ibn ‚Abd al-Quddus wurde 784 wegen Ketzerei hingerichtet
  • Der Dichter Abu Nuwas starb 815 wegen eines Spottgedichts auf eine vornehme Perserfamilie – sie ließ ihn derart misshandeln, dass er an den Folgen starb
  • Huseyn ibn Mansur al-Halladsch wurde 922 in Bagdad hingerichtet
  • Abu at-Tayyib Ahmad ibn al-Husayn al-Mutanabbi, den man oft den größten arabischen Dichter nennt, wurde 965 ermordet
  • der türkische Dichter Nesimi (Nasimi) wurde 1405 hingerichtet, weil er einer der Ketzerei beschuldigten Sekte angehörte. Er starb in Aleppo durch Abziehen der Haut bei lebendigem Leibe
  • Pir Sultan Abdal wurde um 1560 hingerichtet, weil er mit den Persern gegen die Herrscher von Siwas konspirierte
  • der türkische Dichter Nefi wurde 1635 hingerichtet, weil er Spottverse gegen einen Mächtigen schrieb
  • 1981 richtete die Islamische Republik Iran den Dichter  und Dramatiker Saeed Soltanpour hin

Nachtrag 2012: Zehntausende fordern in einer Facebook-Gruppe die Bestrafung des saudi-arabischen Journalisten Hamsa Kaschgari, weil er den Propheten Mohammed beleidigt haben soll. Sie wollen ein Exempel statuieren und verlangen die Hinrichtung des 23-Jährigen.

63. Immoralistisch-zeitkritisch

Mit seiner immoralistisch-zeitkritischen Mixtur aus Frank Wedekind und Rammstein besitzt der Dichter Florian Voß innerhalb der heutigen Lyrik fast schon so etwas wie ein Alleinstellungsmerkmal. Blickt man mal genau auf seine bisherigen lyrischen Publikationen „Das Rauschen am Ende des Farbfilms“, „Schattenbildwerfer“ und jetzt „Datenschatten Datenströme Staub“, entdeckt man in den drei Überschriften ein leitmotivisches nihilistisches Konzept: – jeder Titel setzt eine Metapher für einen Handlungswillen in der Überflüssigkeit, ein baldiges Erreichen der Endlichkeit, für eine von Technik ummantelte Angstblüte – und doch gibt es dann immer noch so etwas wie eine Fortsetzung dahinter, weswegen die Schraube im nächsten Titel stets wieder ein Stück weitergedreht wird. Satirisch, anklagend, zwischen Verbitterung und Groteske verortet Voß die Welt des medial geprägten Kleinbürgers, besichtigt seine Sackgassen vor den Bildschirmen und macht sich über ihn lustig. Ansatzpunkt seiner Provokationen ist die Dekadenz der Neuzeit, die Ermattung und Daseinslethargie innerhalb und außerhalb der TV-Galaxien hinter den sichergebauten Alpen, das, was Nietzsche seinerzeit einmal „die Zeit der platzenden Belanglosigkeiten“ nannte. …

Eine eigene Diskussion schließlich könnte man über das Eingangsgedicht „Verfugtes Meisterstück“ führen. Die „Todesfuge“ von Celan ist kein Gedicht, das man parodieren kann. Ich unterstelle dem Lyriker mal die Idee, kritisch darauf hinweisen zu wollen, daß es mit der Betroffenheit ob des Holocaust nicht mehr weit her ist, daß wir in einer Welt leben, wo zum Beispiel auf dem Holocaust-Denkmal gepicknickt wird, und er aufgrund solcher Fragwürdigkeit stellvertretend die Todesfuge instrumentalisiert hat, um uns einen Spiegel vorzuhalten. Aber bei Sätzen wie: Hellgraue Milch des verhangenen Nachmittags / wir trinken dich und fragen uns: / hat da jemand reingeascht? Das schmeckt doch nicht oder Wir liegen ganz gut hier im Bett / Unsere Hunde lieben das neueste / Futter von Pedigree Pal fürchte ich, der Dichter findet das wirklich witzig, oder originell variiert, oder künstlerisch gelungen. Und der Verlag scheinbar auch, der ausgerechnet diese Zeilen noch auf die Klappe setzt. / Dominik Dombrowski, fixpoetry

Florian Voß, „Datenschatten Datenströme Staub“, Verlagshaus J. Frank, Berlin 2011, 80 Seiten, 13,90 Euro

62. Über Lyrik streiten

Helwig Brunner und Stefan Schmitzer lesen aus und sprechen zu »gemacht | gedicht | gefunden. über lyrik streiten« (literaturverlag droschl).

In diesem Buch »geht es darum, die Praxis des Schreibens und Lesens mit dem Gespräch über die Praxis in eine Beziehung zu setzen. Verhandelt werden die alten Fragen nach dem ›wer schreibt was wieso und wie für wen‹, die Frage nach dem Erkenntniswert von Lyrik (versus Wissenschaft), und zwar in kleinen Essays zu diversen Fragen, auf die der jeweils andere dann erwidert.« (Verlag) / Kurier

61. Aus gegebenem Anlaß

Axel Kutsch
RHEINLAND ERWACHE

Pappnasiges Sauf
gesülze Möhnengekläff
Rülpsendes Brauchtum
Jetzthaunwir Joviale
Politikervisagen Jetzthaunwir
Jetzthaunwiraber Kalender
exzeß Kotzender Frohsinn
AufdiePaukediePauke
Schnapskadaver Ent
hemmte Bürovorsteher Augen
aufschlag Schlag auf die
Augen Blaulichtorgien
Schamlippennacht
Bismorgenfrüh Bums

60. Gestohlen

Ein Mann aus Vermont wurde am Freitag unter dem Vorwurf verhaftet, eine Anzahl Originalkarten und -briefe des Dichters Robert Frost gestohlen und weiterverkauft zu haben. / cbs news

59. Marokkanischer Preis für Marilyn Hacker

Der internationale Lyrikpreis Argana wurde am Sonntag im marokkanischen Casablanca an die amerikanische Lyrikerin Marilyn Hacker vergeben.

Der vom Bayt Achiîr (Haus der Poesie) vergebene Preis wurde ihr in Anwesenheit der Minister für Kultur und für Bildung und Wissenschaft und „einer Elite von Intellektuellen und marokkanischen und arabischen Autoren vergeben. Die Jury bestand aus der Verlegerin Margaret Obank (Vorsitz), dem irakischen Dichter Saâdi Youssef und der Marokkaner Abderrahman Tenkoul, Hassan Najmi und Benaissa Bouhmala.

Hacker wurde 1942 geboren und ist Professorin für französische Literatur an der Universität New York. Einige ihrer Gedichte erschienen auch in dem Roman „Babel 17“ (1966) ihres Ehemanns Samuel R. Delany. Zu ihren Gedichtbänden gehören „Love, Death, and the Changing of the Seasons“, „Going Back to the River“, „Assumptions“ und „Separations“. / Atlas info