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Veröffentlicht am 21. Dezember 2016 von lyrikzeitung
Jim Jarmusch (63) wollte Dichter werden, avancierte dann aber zum Wegbereiter des US-Independent-Kinos – ein Etikett, das ihm nicht gefällt. Er nennt sich lieber «artisan», Kunsthandwerker. «Paterson» ist eine Hommage an diese Stadt, welche Anarchisten, Künstler und Poeten aus dem ganzen Land angezogen hat – so lebte Jarmuschs Lieblingsdichter William Carlos Williams hier. Und an ein Kino, das ohne Effekte und gross angelegte Dramaturgie auskommt. «Ich wollte einen federleichten Film machen, etwas in der Tradition des japanischen Meisters Yasujiro Ozu, in dem Alltägliches zum Ereignis wird, etwa eine schöne Blume im Park», sagt Jarmusch im Interview des Kinomagazins «Frame». / Urner Zeitung
Kategorie: Englisch, USASchlagworte: Jim Jarmusch, William Carlos Williams
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Ich liebe den Film auch sehr. Jim Jarmusch wollte Dichter werden (was ich nicht wusste) und ist ein Poet geworden. Das ist schön.
Ich habe einen kleinen Beitrag dazu veröffentlicht, wie dieser Film meine Sehweise verändert hat – für eine gewisse Zeit zumindest. Zu der Frage „Was ist Poesie“ hat sich dann auf der Seite von „klunkerdesalltags“ eine kleine Diskussion entwickelt, zu der weitere Beiträge stets willkommen sind.
Weiterhin poetische Momente wünscht
Elisabeth Lindau
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Ich habe den Film auch gesehen und darüber auch geschrieben und zwar hier:
https://filmkalender.wordpress.com/2016/11/20/paterson/
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Hab den Film gesehen und fand ihn sehr berührend.. unaufgeregt erzählt, poetisch in seiner Einfachheit… genau hingesehen..
Auch der Hund hat eine klasse Rolle !
Gruss S., schon lange und immer J.Jarmusch Fan.
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