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Veröffentlicht am 14. April 2016 von lyrikzeitung
Die vielfältigen Schattierungen im Buch machen es, wenn man nicht genug Sitzfleisch hat, zum idealen Foucault‘schen Steinbruch. Man kann an verschiedensten Stellen in die Lektüre einsteigen und immer beladen mit Denkanregungen wieder herauskommen. Zumindest, wenn man sich für Lyrik interessiert. Und warum man sich dafür, also für die Lyrik, aber auch für deren Rezipienten, interessieren sollte, und warum Lyrik nicht irgendwo in Arkadien angesiedelt ist, sondern einen Platz in der realen Welt hat, erfährt man im Vorwort des Buches durch eine Replik auf die dänische Autorin Janne Tenner die 1993 während des Bürgerkrieges für eine UN Mission in Mosambik arbeitete. / Jan Kuhlbrodt, Signaturen
Anja Utler: „manchmal sehr mitreißend“. Über die poetische Erfahrung gesprochener Gedichte. Bielefeld ([transcript] Verlag) 2016. 218 Seiten. 29,99 Euro.
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Anja Utler, Jan Kuhlbrodt, Janne Tenner
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