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Veröffentlicht am 14. November 2015 von lyrikzeitung
Vor allem aber macht sie [Monika Rinck] Lust aufs Denken. „Das Gedicht ist nicht schwieriger als der Rest unserer Gegenwart“, stellt sie im aktuellen Band „Risiko und Idiotie“ fest. Was im Klartext heißt: Wer Lyrik anstrengend findet, ist bloß faul. Und das sei schade, denn die Beschäftigung mit Gedichten klaue nicht Zeit, ganz im Gegenteil: „Sie gibt (…) Zeit.“ Schließlich seien es „die seltsamen Stunden“, die einem blieben. Ein Gedicht zeige, „wie schön es ist, immer wieder aufs Neue damit zu beginnen zu denken.“ / Antje Scherer, Märkische Online-Zeitung
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Antje Scherer, Monika Rinck
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