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Veröffentlicht am 6. September 2015 von lyrikzeitung
Michael Lentz gebührt das Verdienst, so Günter Blamberger in der Laudatio auf den „Literator“, die Experimentalliteratur im deutschen Kulturbetrieb hoffähig gemacht zu haben, mit Engagement, Kennerschaft und Theoriestärke. Lentz hat eine 1200-seitige Dissertation über Verfahren internationaler Lautpoesie und Lautmusik geschrieben, er hat in dem Band „Textleben“ (2011) die europäische Avantgarde und in seinen Frankfurter Poetik-Vorlesungen (2013) die alte Dame Rhetorik ebenso wissenschaftlich wie findelustig analysiert. / Michael Braun, literaturkritik.de
Ines Barner / Günter Blamberger (Hg.): Literator 2013: Michael Lentz. Dozentur für Weltliteratur.
Reihe: Morphomata Lectures Cologne 12.
Wilhelm Fink Verlag, Paderborn 2014.
62 Seiten, 12,90 EUR.
ISBN-13: 9783770558223
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Günter Blamberger, Michael Braun, Michael Lentz
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Es gibt also, allen Ernstes, eine „Literator-Dozentur für Weltliteratur der Universität zu Köln“? Ich erbleiche angesichts dieser Verwässerung und Verbreiterung des Literarischen.
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Höh: „hoffähig“! Als Narr des Literaturbetriebs?
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