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Veröffentlicht am 20. Februar 2013 von lyrikzeitung
Pablo Neruda war ein Gegner Augusto Pinochets. Er starb 12 Tage nach dessen blutigem Militärputsch vom September 1973. Kein Wunder, daß sich die Vermutung hielt, er sei von Pinochets Leuten ermordet worden. Zumal die offizielle Todesursache, „extreme Unterernährung“ bedingt durch Prostatakrebs, angesichts seines Gewichts von 100 kg Zweifel weckt.
Um alle Zweifel auszuräumen, hat deshalb ein Richter die Exhumierung der Überreste angeordnet. Nerudas Fahrer und Assistent Manuel Araya hatte vermutet, Neruda sei vergiftet worden. Er sagte auch, Neruda habe die Erkrankung vorgetäuscht, um das Land verlassen zu können.
Die Exhumierung soll im März stattfinden. / I love Chile.cl
Kategorie: Chile, SpanischSchlagworte: Manuel Araya, Pablo Neruda
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