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Veröffentlicht am 11. Mai 2012 von lyrikzeitung
„Ein Gedicht ist für mich, wenn alles stimmt, wenn man das liest und sagt ja, wenn es also die Wahrheit der Sprache enthält.“ „Die Wahrheit“ ist für die Schriftstellerin Friederike Mayröcker keine Frage von richtig oder falsch. Die „Wahrheit der Sprache“, die sie meint, steht über diesen Kategorien, und: Man findet sie, so Mayröcker, am eindringlichsten und am gültigsten bei Friedrich Hölderlin.
Die Gedichte des deutschen Lyrikers befinden sich inmitten einer unüberschaubaren Zettellandschaft in Friederike Mayröckers Wohnung in Wien Margareten. Stets griffbereit liegt dort ein vielbenutztes Bändchen mit den gesammelten lyrischen Werken Hölderlins – oder jedenfalls fast griffbereit.
„Hälfte des Lebens“ heißt Hölderlins Anfang des 19. Jahrhunderts verfasstes berühmtes Gedicht. Friederike Mayröcker hat es unter ihre „25 Lieblingsgedichte“ gereiht und im gleichnamigen Lyrik-Band veröffentlicht, der vom Styria Verlag als Auftakt für eine umfangreiche Reihe in Kooperation mit Ö1 vorgestellt wurde. / Ö1
Kategorie: Österreich, Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Friederike Mayröcker, Friedrich Hölderlin
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