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Veröffentlicht am 8. Januar 2011 von lyrikzeitung
Am Anfang stand ein Gedicht. Carl Adam Kaltenbrunner hat es verfasst. 1804 in Enns geboren, hat er sich als Dichter, Schriftsteller sowie als Sprach- und Volkstumsforscher verdient gemacht. …
Während seiner Wiener Zeit erschienen unter anderem drei Dialektbände. In einem Gedicht aus „Österreichische Feldlerchen“ heißt es: „Oesterreichisch! Frisch außá, wie ‘s drin is! // Nöt kriech‘n auf ‘n Bauch, // Ins Gsicht schaun? und d‘ Hand göbn, // Is Oesterreicher-Brauch.“ …
Sepp Fellner, einst auch in Oberösterreich musikalisch tätig, hat die von Kaltenbrunner genannten Charakterzüge speziell den Oberösterreichern zugeschrieben. Darum heißt es heute „… is Obaöstreicha-Brauch“. Dieses Lied ist Volksgut geworden. Ein Gemeinschaftswerk eines Nieder- und eines Oberösterreichers! / nachrichten.at
Kategorie: Österreich, DeutschSchlagworte: Carl Adam Kaltenbrunner, Sepp Fellner
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