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Veröffentlicht am 15. Februar 2001 von lyrikzeitung
„Ich bin der Gedichtbaum. Ich lache über das Vergängliche wie über die Ewigkeit. Ich bin lebendig.“ Abdellatif L. aus Marokko beschwört in dem Prosapoem Der Gedichtbaum für uns ganz ungewohnt gewordenes dichterisches Selbstbewußtsein. Es findet sich auch bei Tauf. S., einem in Palästina geborenen Protestanten, dessen Gedicht „Die Abrechnung Christus eine irdische Gegenrechnung aufmacht und nicht mit bitterem Spott spart: „… dass dich einer verriet? / Herzlichen Glückwunsch: einer von zwölfen bloß!“
Stefan Weidner (Hrsg.): Die Farbe der Ferne. Moderne arabische Dichtung. Aus dem Arabischen von Stefan Weidner. Verlag C. H. Beck, München 2000, 350 Seiten, 48 DM. / FR 15.2.01
Kategorie: Arabisch, Marokko, PalästinaSchlagworte: Abdellatif Laâbi, Stefan Weidner, Suleman Taufiq
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