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Veröffentlicht am 17. Januar 2001 von lyrikzeitung
Stephan Krass porträtiert den Dichter Oskar Pastior und erzählt, wie er zu seinen Kunstwörtern kommt: „ENRITSUDAHL lautet so eine Zauberformel aus diesem Geheimalphabet, bei deren Nennung sich die Türen zum Elementar-Reich der Buchstaben öffnen. In dem Kunstwort ENRITSUDAHL bildet die Letternfolge die Häufigkeitsverteilung der Buchstaben ab, wie sie in der Sprache gebraucht werden. Das E führt die Hitliste des Alphabets an, das R kommt vor S, und das A, mit dem alles beginnt, liegt abgeschlagen auf Platz neun.“ (Perlentaucher) / Neue Zürcher Zeitung 17.1.01
(In der gleichen Ausgabe auch ein Gedicht von Pastior: wollflauschmantel)
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Oskar Pastior, Stephan Krass
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