18. Thüringer Literaturpreis für Jürgen Becker

Heute erhält der in Köln lebende Schriftsteller in Erfurt den Thüringer Literaturpreis – in jener Stadt, mit der er biografisch und literarisch eng verbunden ist.

Der 78-jährige Lyriker, Erzähler und Hörspielautor wird für sein Lebenswerk geehrt. Vergeben wird die mit 8000 Euro dotierte Auszeichnung vom Thüringer Kulturministerium, der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und dem Thüringer Literaturrat. / Jens Kirsten, Thüringische Landeszeitung

Preisverleihung: 5.10., 17 Uhr, Haus Dacheröden Erfurt, Anger 37

17. Katalanischer Dichter ermordet

Der katalanische Dichter Salvador Iborra wurde am Sonnabend in Barcelona von zwei Fahrraddieben ermordet. Er wurde 33 Jahre alt. Iborra veröffentlichte 3 Gedichtbände und bereitete das Erscheinen seines ersten Romans vor. / actualitte

16. KOOkread New York, Berlin, München

Dienstag, 11. Oktober · 19:30 – 22:30

Dixon place
161A Chrystie St
New York, NY

Economies: Uljana Wolf and Erica Kaufman

Belladonna* Collaborative’s 2011-2012 season calls to attention the material life of the artist, as person, who, in addition to being creator/conspirator to a body of work, possesses a physical body, and real financial, medical and social needs. Our second event of the season focuses on economies and features readings by Uljana Wolf and Erica Kaufman. We will also be re-introducing the ’short open mike‘ — a space for poets to sign up on the spot and give a brief, 1 – 3 minute reading. We welcome you to bring a short work that addresses ‚material lives‘ to the event, and will accommodate 15 minutes of open reading.

7:30pm

The German poet and translator Uljana Wolf published two books of poetry, kochanie ich habe brot gekauft and falsche freunde (both kookbooks, Berlin), as well as “BOX OFFICE” (an essay on the prose poem). false friends, an English selection translated by Susan Bernofsky, appeared from Ugly Duckling Presse 2011. Her poems appeared in journals and anthologies such as New European Poetry (Graywolf, 2008), Dichten No. 10: 16 New German Poets (Burning Deck, 2008), jubilat, Chicago Review, Harper’s Magazine. She translates numerous poets into German, among them Matthea Harvey, Christian Hawkey, Erín Moure, and Cole Swensen, and was the co-editor of the Jahrbuch der Lyrik 2009.

Erica Kaufman is the author of censory impulse (Factory School 2009) as well as several chapbooks, most recently selections from INSTANT CLASSIC (Least Weasel 2011). More poems from this recent project, INSTANT CLASSIC, can be found online in Little Red Leaves and Elective Affinities. Recent prose can be found in The Poetry Project Newsletter and Rain Taxi. Kaufman is currently pursuing a Ph.D. at the CUNY Graduate Center in Composition & Rhetoric, and teaches at Baruch College and Bard College’s Institute for Writing & Thinking and Institute for Language & Thinking.

Neue Literatur mit Donata Rigg, Sandra Trojan und Peter Weber

Donnerstag, 13. Oktober · 20:00 – 23:00
Kvartira 62

Mit Donata Rigg, Sandra Trojan und Peter Weber bringt KOOKread am 13.10. wieder sehr gute Prosa und Lyrik ins Kvartira nach Kreuzberg. Diesmal auch aus der Schweiz.

Im schönen Kvartira Nr. 62, einer russische Kneipe im Kreuzberger Wrangelkiez, keine zwei Minuten zu Fuß vom U-Bahnhof Schlesisches Tor. Feine Lesungen von jungen und jüngsten Autor/innen. Mischungen und Entdeckungen, Raum für Getränke und Gespräche.

Über Sandra Trojan schreibt Frank Milautzcki:

„Sie kann es einfach. Sie hat es drauf. Sie schreibt Lyrik, die von der ersten bis zur letzten Seite fesselt, weil sie so neu und frisch auftischt, ungewöhnliche Interieurs geheimnisvoll zur Genussreife treibt. […] Spannend ist das. Hier geschieht so viel. Und die Feinheit der Strukturen ist nicht nur außergewöhnlich, sondern auch schön.“ (Frank Milautzcki, Fixpoetry)

Mechthild von Magdeburg – Je tiefer ich sinke, je süsser ich trinke

Montag, 17. Oktober · 20:00 – 22:00

Lyrikkabinett
Amalienstr. 83a
München

Je tiefer ich sinke, je süsser ich trinke
Ein Abend für Mechthild von Magdeburg

Mit Mechthild Rausch und Monika Rinck

15. Düsseldorf

ist zum Glück nicht Hannover. Aber die positiven Erzählungen, die man mit Düsseldorf verbindet, sind bei weitem nicht stark genug, um als dominierende Mythen zu wirken. Weder Heinrich Heine noch die berühmten Künstler, die hier arbeiten, konnten einen Ruf erzeugen, der handfest genug wäre, um Bosheiten abprallen zu lassen. Womöglich hat Düsseldorf doch einen Mythos. Aber keinen, den die Düsseldorfer gern weitererzählen. Der bedeutende deutsche Lyriker Reiner Kunze legt die Spur. Er hat 1964 ein kurzes Gedicht zu Düsseldorf geschrieben, ein Gedicht, das es in die große und maßgebliche Sammlung deutscher Gedichte, den „Großen Conrady“ geschafft hat. Es heißt: „Düsseldorfer Impromptu“ und beginnt mit den zwei Versen „der himmel zieht die Erde an/ wie geld geld“. / Gert Kaiser, Rheinische Post

14. Fire and Ice

„Manche sagen, die Welt wird im Feuer enden, manche sagen, im Eis.“ So sinnierte der US-Poet Robert Frost in seinem 1920 entstandenen Gedicht „Fire and Ice“ über das Ende des Universums. Jetzt griff das Nobel-Komitee der Königlich-Schwedischen Akademie der Wissenschaften auf Frosts Zeilen zurück, um die Wahl der diesjährigen Physik-Nobelpreisträger zu begründen. / Focus

Frosts Gedicht nach der Erstveröffentlichung

13. Zugekümmert

Ein wenig enttäuscht bin ich schon vom neuen Gedichtband Nora Bossongs, zumal er in der Presse überschwänglich gelobt wurde. Vielleicht hat das und die Aufnahme des ersten Bandes die Latte auch so hoch gelegt, dass sie problemlos zu unterlaufen ist. Durch  „souveräne Leichtfüßigkeit“ vielleicht, wie Tobias Lehmkuhl der Autorin in der Süddeutschen Zeitung bescheinigt. …

Vielleicht sind die  Autoren in einem sehr herkömmlichen Sinne einfach übergebildet und zu viel gereist, bekümmert also eher, zugekümmert, und vielleicht sind es die vielen Stipendienaufenthalte, die eine Stipendiatenliteratur hervorbringen, die vor allem von Metropolen und Kulturgegenden aus zweiter Hand spricht.  / Jan Kuhlbrodt, fixpoetry

Nora Bossong: Sommer vor den Mauern. Gedichte. Hanser Verlag, München 2011.

12. Gestorben

Im Alter von 96 Jahren starb in London Emanuel Litvinoff, ein in England geborener jüdischer Dichter, der mit einer vernichtenden Verskritik am Antisemitismus T.S.Eliot bekannt wurde – und dafür, daß er sie  1951 im Beisein Eliots vortrug. / MARGALIT FOX, New York Times 3.10.

Hier der Text des Gedichts gegen Eliot („Eminence becomes you“), hier liest der 94jährige einen Auszug.

I am not one accepted in your parish.
Bleistein is my relative and I share
the protozoic slime of Shylock, a page
in Sturmer, and, underneath the cities,
a billet somewhat lower than the rats.

11. Preis für Kunert

Günter Kunert erhält den diesjährigen Preis der »Frankfurter Anthologie«. Sie wurde, 1974 gestartet, ein einmalig dauerfähiges Ereignis: Poesiebegleitung durch Deutung. In jeder Samstagausgabe der FAZ erscheint ein Gedicht – mit Interpretation. Der Preis verneigt sich vor Erfühlungstalent und Einfühlungsgabe, also davor, wie man fremde Dichtung weitererzählt, ohne zum bloßen Rezensenten zu werden. / Jan Helbig, ND 4.10.

10. Różewicz 90

Wie soll man nach Auschwitz überhaupt noch Gedichte schreiben? Wie andere Künstler, die das Inferno des Zweiten Weltkriegs überlebt haben, stellte sich Tadeusz Różewicz nach Kriegsende diese Frage. «Antipoesie» lautete die Antwort. «Grund und Antrieb für meine Dichtung ist auch der Hass gegen die Poesie», erläuterte er seinen Ansatz. Er rebelliere dagegen, dass sie das «Ende der Welt» überlebt habe, «als wäre nichts geschehen». Er habe «Poesie für Entsetzte» geschaffen, schrieb Różewicz, der am 9. Oktober 90 Jahre alt wird. Die Kritiker tauften seinen Stil «Geflüster, zum Schrei geworden» und «Poetik der gewürgten Gurgel».

Nach dem Tod von Zbigniew Herbert und Czesław Miłosz gilt Różewicz in seinem Heimatland – neben Literaturnobelpreisträgerin Wisława Szymborska – als bedeutendster zeitgenössischer Lyriker und Dramatiker. Er ist zugleich einer der meistübersetzten Autoren Polens im deutschsprachigen Raum. / europe online

9. WIDERTEXT

Keine feuilletonistische Trockenübung, keine diskursiven Schwimmhilfen – in dieser Rubrik wird frei hineingetaucht – d.i. zurückgetextet!

Getreu nach dem Motto: „Wenn schon bitchen, dann in Gedichten“ widertexten andere AutorInnen Gedichte aus dem Berliner Fenster.
Zusendungen an bresemann@lettretage.de willkommen!

Ab 1.10. gehts los, im wöchentlichen Turnus – 1 WIDERTEXT!

Aktuell: RICHARD DURAJ zu “die gegend” (Berliner Fenster)

8. Hymnenfrage

Das Jahr 1950 neigte sich dem Ende zu. Im Radio sprach Theodor Heuss, Präsident der noch jungen Bundesrepublik, über die vergangenen zwölf Monate: Wiederaufbau, Rechtsreformen, Sozialprodukt. Erst am Schluss kam der Knalleffekt: “In der Presse lasen Sie, der Bundespräsident werde heute eine neue Nationalhymne anordnen”, hob Heuss an. Und mit sonorer Stimme las er vor, wie diese “Hymne an Deutschland” aussehen sollte: “Land des Glaubens, deutsches Land, Land der Väter und der Erben, uns im Leben und im Sterben Haus und Herberg, Trost und Pfand.” Danach intonierte ein Knabenchor die Komposition. “Tief bewegend”, fand Theodor Heuss diese Zeilen, die er selbst einige Monat zuvor bei dem Bremer Dichter Rudolf Alexander Schröder, Autor von Gedichtbänden wie “Elysium” und “Heilig Vaterland”, in Auftrag gegeben hatte. Doch damit war er ziemlich allein. Die Mehrheit der Deutschen hatte gar keine Lust auf eine neue Hymne und wäre am liebsten bei dem 1841 von Fallersleben verfassten “Deutschlandlied” geblieben. Das schien jedoch kaum möglich. Vor allem dessen erste Strophe, die mit der Zeile “Deutschland, Deutschland, über alles” begann, erinnerte Anfang der Fünfziger nicht nur die Alliierten zu sehr an den nationalsozialistischen Größenwahn. Also wurde improvisiert. Zu offiziellen Anlässen erklangen in den ersten Jahren der Bundesrepublik abwechselnd Beethovens “Ode an die Freude”, das Studentenlied “Ich habe mich ergeben, mit Herz und Hand” oder auch “Wir sind die Eingeborenen von Trizonesien”. Mit dem Kölner Karnevalslied hatte der gelernte Bäcker Karl Berbuer 1949 einen bundesweiten Überraschungserfolg gelandet. Nur konnten Zeilen wie “Wir sind zwar keine Menschenfresser / doch wir küssen um so besser” die fehlende Nationalhymne auf Dauer natürlich nicht ersetzen. Spätestens als ein peinlich berührter Konrad Adenauer bei einem Staatsbesuch in Chicago mit dem Schlager “Heidewitzka, Herr Kapitän” begrüßt wurde, war klar, dass es so nicht weitergehen konnte – dennoch sollte es bis zu einer Einigung im Hymnenstreit noch zwei Jahre dauern. / Karin Seethaler, Spiegel

Volksdichter machten sich flugs ans Werk und sandten Texte ein wie diesen:

Einst von eitlem Wahn betöret,
liefst du fremden Götzen nach.
Nun von Feindes Macht verheeret,
traf dich wohlverdiente Schmach.
Doch gesühnt ist, was verbrochen
und gefrevelt war zuvor:
Wie ein Phönix aus der Asche,
neuverjüngt steig nun empor.

7. Gedicht zum Tag

Auf eine zarte Erinnerung aus der Schweiz benutze ich die Gelegenheit und kopiere das Gedicht zum Tag aus Urs Engeler roughblog, Wiedervereinigung als Textvereinigung:

REUNITED

 

BDDRD, Land der Zweifler und Kranfahrer, aber aber! Aber:
Einsilbiger nie als im August ’61. Erlebnis Formulierung Tat –
Ueber Schafe und Kühe im außermoralischen Sinne, schreib:
Neu: neunundfünfzig Bitterfelder, neu: ’89 Erzähllungenkranker.
Ich lerne, ich bereite vor, ich übe mich. Klar: Segelfliegerei!
Tatütata! Der Segelflug hat Glück bei den Alraunen. Schreib:
Einer flog schlenkrig drüber rüber. Las 2006: Schwarz, rot, geiler
Dô wuohs in zweier Staaten Erde Wurm um Wurm zusammen, was

Vögeln, schwarzen, roten, gelben, den schon freien Versehen, Speise war, in der Luft

 

 

 

aus: Konstantin Ames, Alsohäute, roughbook 011

6. „zuviel Krolowsche schönheit“

wie unterschiedlich die einer innertextuellen formstrenge oft gleichgültig gegenüberstehenden poeme »aus der inkubationszeit« des dichters aufgenommen wurden, erhellt das nachwort von Maleen Brinkmann als auch der sehr sympathische, weil einmal nicht überhöhende essay pläne: schreiben von Michael Töteberg. postuliert Brinkmann 1960 noch, in seinen gedichten »jenseits einer manieristischen artistik und automatischem schreiben wahrnehmungen sichtbar« machen zu wollen mithilfe einer »metapher für die stille (die ja durchaus nicht ›harmonisch‹ im überlieferten sinne zu sein braucht)«, muss er im folgenden und darauffolgenden jahr feststellen, dass er seinem anspruch nur durch zahlreiche umarbeitungen und liquidationen (also einfach: streichungen ganzer gedichte) näher kommt: »zuviel Krolowsche schönheit und zuviel an lyrischem sperma.« – »der poetische aufputz wurde eliminiert«, schreibt Töteberg. der märchenton wird ersetzt durch bilder von zerstörung, verwesung, tod und lehnt sich jetzt eher an Villonsche vagantendichtung an. 1963 hat Brinkmann dann bereits einen sehr sicheren, beinahe standardisierten stil, frühere motive fallen nun ganz drastisch aus: »es sind wieder vögel/ in der luft, die stürzen als worte/ in brücken/ und uhren.« / Crauss, Titel

Rolf Dieter Brinkmann: Vorstellung meiner Hände
Frühe Gedichte
Herausgegeben von Maleen Brinkmann
Hamburg: Rowohlt 2010. 94 Seiten. 16 Euro.

Außerdem: Stefan Heuer über

Johanna Schwedes: Den Mond unterm Arm
Verlag Reinecke & Voß 2010. 48 Seiten. 8 Euro

5. Hamlet & Cher

Zumal die absurden, stellenweise surreal anmutenden Gedichte sich nicht auf einen Bereich beschränken. Hoch- und Trivialkultur tauchen nicht als Oppositionen auf, als Gegenpole, die miteinander in Verhandlung treten – sie werden schlicht ignoriert. Superman tritt auf, er steht direkt neben Hamlet; Mickey Mouse findet Erwähnung dort, wo Cher „clad as Cleopatra“ („gekleidet wie Kleopatra“) die Bühne besteigt. Bang hat spät angefangen, zu publizieren, und ihre Texte zeugen davon, dass sie vieles bereits hinter sich gelassen hat, sie verzichtet auf Experimente. Kein Ringen um eine poetologische Standortbestimmung, die Texte verlegen sich eher auf die Parodie:  „The role of elegy is / To put a death mask on tragedy“ („Die Rolle der Elegie ist, / Der Tragödie eine Sterbemaske aufzusetzen“) beginnt das letzte Gedicht von „Eskapaden“ und relativiert die eigene Behauptung mit dem Abschlussvers „One hears repeatedly, the role of elegy is.“ („Man hört des Öfteren, die Rolle der Elegie sei.“). / Kristoffer Cornils, Fixpoetry

Mary Jo Bang: Eskapaden. Gedichte. Übersetzt von Barbara Thimm, mit Illustrationen von Matt Kindt. Luxbooks, Wiesbaden 2011

4. Zwischen Prag und Paris

Auf der Documenta 4 war Kolář einer derjenigen Künstler aus Ost- und Mitteleuropa, die das Publikum faszinierten. Ausstellungen in New York im Guggenheim Museum, in Paris und in nahezu allen Metropolen folgten, und Kolář wurde in den siebziger Jahren zu einem gefragten internationalen Künstler. Aus der ehemaligen Tschechoslowakei musste er 1979 zwangsweise emigrieren. Er ging nach Paris und erhielt dort 1984 die französische Staatsbürgerschaft. …

Es ist eine poetische Welt, in die Kolář die Besucher der Galerie führt. In ihr spielen Texte eine ebenso große Rolle wie Motive aus der Kunstgeschichte. Unzählige Variationen über die Gemälde von Botticelli hat Kolář angefertigt, und in Köln sind auch einige davon zu sehen. Der Künstler, der ursprünglich als Dichter begonnen hatte und erst nach Publikationsverbot und einem Gefängnisaufenthalt ganz zur bildenden Kunst fand, war – gemessen am internationalen Kunstbetrieb und den jeweils vorherrschenden Moden – immer ein Außenseiter.

In Prag und in Paris hat man ihn zweifellos am besten verstanden: Die Surrealisten und die konkreten Lyriker standen Kolář nahe. Wie viele seiner Landsleute war er intellektuell ein Wanderer zwischen den beiden Kulturen dieser Städte. In Köln bietet sich die seltene Chance, das Werk dieses eigenwilligen Künstlers auf hohem Niveau zu sehen. / FAZ

Ein Sammelband mit Gedichten und Collagen erschien 1971 bei Suhrkamp:

  • Jiři Kolář: Das sprechende Bild. Poeme – Collagen – Poeme

Er ist auch enthalten im Band

  • Höhlen tief im Wörterbuch. Tschechische Lyrik der letzten Jahrzehnte. Ausgewählt und kommentiert von Urs Heftrich und Michael Špirit. München: DVA 2006 (Tschechische Bibliothek)