Kategorie: Nordamerika

79. Kritischer Büchsenöffner

Zwischendurch las der ehemalige Fink-Sänger, optisch eine Mischung aus struppigem bildendem Künstler (der er tatsächlich ist) und lässigem Selbstdreher, Gedichte des amerikanischen Hippie-Autors Richard Brautigan vor, jenes großen amerikanischen Verknappers und Lakonikers, der sich 1984 das Leben nahm. Gedichte wie „Kritischer Büchsenöffner“, das so… Continue Reading „79. Kritischer Büchsenöffner“

71. Überschätzte unbekannte staubtrockene Lyriker

Eine richtig richtig richtig böse Liste mit den „15 am meisten überschätzten Autoren“ hat Anis Shivani für Huffington Post zusammengestellt. Bei den meisten handelt es sich um staubtrockene Lyriker, die hierzulande völlig unbekannt sind, aber ein paar Promis stehen auch drauf, zum Beispiel Jonathan Safran Foer… das meldet… Continue Reading „71. Überschätzte unbekannte staubtrockene Lyriker“

55. Bad Poems

Vernon Lott stieß beim Aufräumen auf seine Jugendlyrik. Massenhaft schreckliche Gedichte – nach Stücker 100, „viele ganz unverständlich“, war ihm schlecht. „Ich hab 10 Jahre lang wenigstens ein Gedicht am Tag geschrieben. Kein Mangel an schlechten Gedichten.“ / The Wall Street Journal 9.8.

54. Unbekannte Texte von Marilyn Monroe

Eine bisher völlig unbekannte Seite von Marilyn Monroe wird ab Oktober zu entdecken sein: Schriftstücke und Gedichte des vor 48 Jahren verstorbenen Filmstars werden dann veröffentlicht. Das Buch mit dem Titel „Fragmente“ soll zwischen dem 7. und dem 12. Oktober in mehreren Ländern erscheinen,… Continue Reading „54. Unbekannte Texte von Marilyn Monroe“

53. American Life in Poetry: Column 281

BY TED KOOSER, U.S. POET LAUREATE Anton Chekhov, the master of the short story, was able to see whole worlds within the interactions of simple Russian peasants, and in this little poem by Leo Dangel, who grew up in rural South Dakota, something similar… Continue Reading „53. American Life in Poetry: Column 281“

25. Poetry International Festival 2010

Auf der Website des Poetry International Web neu: Aufnahmen von Autorenlesungen des diesjährigen Poesiefestivals: Carlos López Degregori (Peru), Erik Spinoy (Belgien),  Thomas McCarthy (Irland), Marc Kregting ( Niederlande) und Valérie Rouzeau (Frankreich) sowie Gespräche und Diskussionen von Herausgebern und Dichtern der US-amerikanischen und japanischen… Continue Reading „25. Poetry International Festival 2010“

15. Text Drawings

Joe Hardesty Work from the series Text Drawings. Hardesty’s work with text drawings is a conceptually compelling look at the content of photographs and how one reads an image. „I make seemingly simple drawings on paper that address ambiguous and contradictory aspects of our cultural… Continue Reading „15. Text Drawings“

125. Musikalisch

Für Bilder und Zeiten (FAZ 24.7.) porträtiert Jan Wagner auf einer ganzen Seite den amerikanischen Lyriker Wallace Stevens (1879 bis 1955) unter der Überschrift: „Der junge Dichter als Gott, der alte als Landstreicher“. Stevens nutzt das ganze Arsenal von Rhythmen und Reimen (darunter so übermütige wie… Continue Reading „125. Musikalisch“

110. American Life in Poetry: Column 279

BY TED KOOSER, U.S. POET LAUREATE Rhyming has a way of brightening a poem, and a depressing subject can become quite a bit lighter with well-chosen rhymes. Here’s a sonnet by Mary Meriam, who lives in Missouri. Are there readers among you who have… Continue Reading „110. American Life in Poetry: Column 279“

104. Howl in the city

A slate of events that celebrate Allen Ginsberg’s „Howl“ include readings by poet Anne Waldman and a concert with Kyp Malone of TV on the Radio. / Washington Post Beat Memories: The Photographs of Allen Ginsberg May 2–September 16, 2010

103. Whitman, Cage, Tenorio

Inspiriert von der Lyrik des amerikanischen Poeten Walt Whitman, der Entgrenzung seines lyrischen Ichs in Song of Myself (Leaves of Grass), widmet sich Tenorio der Kausalität von Situationen und ihrer körperlichen Erfahrbarkeit und Umsetzung. In der Reibung mit den lyrischen Repliken konfrontiert sie ihre Bewegungen… Continue Reading „103. Whitman, Cage, Tenorio“

93. Sappho getanzt

Weil die Lyrikerin und Kritikerin Anne Carson und der Tänzer-Choreograf Rashaun Mitchell jeder für sich Ausnahmekünstler sind, wäre ihre gelegentliche Zusammenarbeit, die im Jahr 2004 begann, auch dann bemerkenswert, wenn sie weniger reich wäre. Doch “Bracko” und “Nox”,  die beiden Hauptwerke ihrer Zusammenarbeit, sind… Continue Reading „93. Sappho getanzt“

79. »Niemand hört der Dichtung zu«

Nach dem Tod Walt Whitmans (1892) wollte die US-amerikanische Lyrik lange Zeit nicht mehr bekennen. »Ich feiere mich selbst, ich singe mich selbst« – das sollte für mehrere Jahrzehnte nicht mehr möglich sein. Aber es ist auffällig, wie von Whitman völlig unterschieden der Begriff »Bekenntnis«… Continue Reading „79. »Niemand hört der Dichtung zu«“

78. American Life in Poetry: Column 278

BY TED KOOSER, U.S. POET LAUREATE Peter Everwine is a California poet whose work I have admired for almost as long as I have been writing. Here he beautifully captures a quiet moment of reflection. Rain Toward evening, as the light failed and the… Continue Reading „78. American Life in Poetry: Column 278“

75. Explosive Poetin

„San Diegos explosivste Poetin“ schreibt die Voice of San Diego über die Dichterin Rae Armantrout. Für ihren Band „Versed“, der gerade als Taschenbuch erschienen ist, erhielt sie dieses Jahr den Pulitzerpreis für Lyrik. Im Interview mit Randy Dotinga sagt sie der Zeitung über ihre… Continue Reading „75. Explosive Poetin“