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Veröffentlicht am 3. August 2011 von lyrikzeitung
Unter der (kritischen?) Überschrift
Mutmaßlicher Heidedichter Löns bestattet
gibt der BR ein oder zwei weitere Rätsel auf:
Er wollte unbedingt in den Ersten Weltkrieg ziehen, kurz darauf war der Heidedichter Hermann Löns gefallen. Ein sinnloser Tod? Nicht für die Ideologen, die bereits auf den nächsten Weltkrieg zumarschierten. Am 2. August 1935 bestattete die Reichswehr seine mutmaßliche Leiche.
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Geistige Gummibärchen, Hermann Löns
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die überschrift allerdings finde ich nicht kritisch, sondern höchst korrekt: bis er nicht wegen heidedichtertums rechtskräftig verurteilt ist, bleibt es bei der mutmaßlichkeit wie bei jedem anderen (mutmaßlichen) täter, schließlich haben wir hier einen rechtstaat.
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ja, irgendwie häuft sich das »leise [?] gefühl des peinlichberührtseins« (#124, juli 2011), lustigerweise weniger beim gedanken an gedichte (selbst von löns), sondern eher beim lesen von dem, was die welt- und bayern-expert(inn)en darüber sagen zu müssen meinen, valleri.
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