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Veröffentlicht am 23. April 2011 von lyrikzeitung
Der letzte Band Gedichte, den Tomas Tranströmer veröffentlichte, erschien auf Schwedisch im Jahr 2004 und enthält ausschließlich Haikus: ‚Großer und langsamer Wind / Aus der Bibliothek des Meeres. / Hier darf ich ruhen.‘ Das ist schlicht, dunkel und doch von großer Evidenz. Man stellt sich einen gebildeten Menschen dazu vor, einen ebenso nüchternen wie poetischen Zeitgenossen, der eine flüchtige Stimmung in ein paar Wörter fasst, so exakt und so unauffällig wie möglich. / Thomas Steinfeld, SZ 15.4.
Kategorie: SchwedenSchlagworte: Thomas Steinfeld, Tomas Tranströmer
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