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Veröffentlicht am 16. Februar 2010 von lyrikzeitung
In ihrem Film „Black Bus“ porträtiert die israelische Regisseurin Anat Yuta Zuria zwei junge Frauen, die in einer ultraorthodoxen Gemeinde aufgewachsen sind und ihr den Rücken kehren:
Ich habe einen interessanten muslimisch-feministischen Ausdruck gefunden. Dort war die Rede von „Geschlechterapartheid“. Das fand ich passend. Die Frauen sind Menschen zweiter Klasse. Sie haben nicht die gleichen Rechte. Sie können keine Gesetze machen, keine Führungspositionen einnehmen. Sie dürfen sich nicht ausdrücken, weder in der Lyrik noch im Gesang. Sie sind Menschen zweiter Klasse. Es ist ungerecht. / DLR 15.2.
Kategorie: IsraelSchlagworte: Anat Yuta Zuria, Feminismus, Frauen
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