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Veröffentlicht am 22. Februar 2001 von lyrikzeitung
Eine andere Seite sollte man in jedem Fall Jacob Michael Reinhold Lenz abgewinnen. Denn wir lesen den radikalen Modernisierer im schlechteren Fall mit Goethes scheelsüchtigen, im besseren mit Büchners mitleidigen Augen, vor denen wir vielleicht gar noch eine Brechtsche Brille tragen.
Lenz mit den Augen der Zeitgenossen zu lesen, dies ermöglicht eine zwölfbändige Faksimile-Ausgabe, die Christoph Weiß anlässlich des kürzlich gefeierten 250. Geburtstages (12. oder 23. Januar 2001) herausgegeben hat. Nicht nur das Druckbild läßt den damaligen Blick ahnen; Weiß hat zu jedem Werk zeitgenössische Rezensionen – so umfangreich wie nirgends sonst – gesammelt, die Aufschluß geben über die unmittelbare Reaktion der zeitgenössischen Kritik. / Süddeutsche 22.2.01
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Christoph Weiß, Jakob Michael Reinhold Lenz
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