64. Gedichtomat

Sebastian Berns hat eine Maschine entworfen, die dem Menschen die Kreativität abnimmt: Sie druckt Gedichte. In einer langen Schlange rollt sich das Papier bis auf den Boden, ähnlich einem überlangen Kassenzettel.

Die Gedichte werden automatisch von «Google Recaptcha» erzeugt und auf der Arbeitsvermittlungsplattform «Amazon Mechanical Turk» tippen Menschen überall auf der Welt für geringe Cent-Beträge Wörter ab, die der Computer nicht erkennen kann. Zum Schluss schreibt ein Computerprogramm nach einem Algorithmus das Gedicht. / Katrin Haas, Aachener Zeitung

63. Sprachwechsel

Martynova hat schreibend einen Sprachwechsel vollzogen. Für ihre Gedichte bevorzugt sie aber nach wie vor das Russische. Zusammen mit der Lyrikerin Elke Erb übersetzt sie ihre Verse anschließend wieder ins Deutsche, so auch die in dem Band „Von Tschwirik und Tschwirka“, der aus drei Zyklen besteht. Warum ihre Muttersprache die Sprache der Lyrik geblieben ist, erfährt man in einem erläuternden Text zum dritten Zyklus „Verse von Rom“. (…)

Besonders gern gesehen sind die Oberiuten, Mitglieder der Gruppe um Daniil Charms und Alexander Wwedenski, dem der zweite Teil in „Von Tschwirik und Tschwirka“, das Poem „Wwedenskij“, gewidmet ist. Diese literarischen Vertreter der russischen Moderne liebten und suchten das Absurde und den Unsinn. Neben ihnen trifft man viele andere Autoren. Mit Ossip Mandelstam teilt Martynova die Auffassung, dass der Künstler, wenn man von Wirklichkeit spricht, die unendlich überzeugendere Wirklichkeit der Kunst kennt. (…) Das „Un“ aus dem Gedicht „Tschwirkas Träume“ könnte mit Morgensterns „Zwi“ verwandt sein oder durch Mandelstams Kinderverse huschen.  / Beate Tröger, FAZ

Olga Martynova: „Von Tschwirik und Tschwirka“. Gedichte. Aus dem Russischen von Elke Erb und Olga Martynova. Droschl Verlag, Graz, 2012, 96 S., geb., 16 Euro.*

*) Es sind zweifellos Gedichte, aber wegen der, wie man immer wieder hört, beklagenswerten Lage der Lyrik haben sie die Rezension vielleicht vorsichtshalber in die Rubrik „F.A.Z.-Romane der Woche“ gestellt. Vielleicht merkts der Leser ja nicht oder nicht gleich und liest weiter.

62. Archaische Avantgarde in Altenbeken

Ein passender Ort, um einer „archaischen Avantgarde“ zu begegnen. Einer Avantgarde, die sich tief aus der Vergangenheit der Menschheit und intensivem Naturerleben speist. Festivalleiterin Brigitte Labs-Ehlert hat den großen litauischen Lyriker Tomas Venclova, dessen Lyrik den Dialog mit der Antike und der Klassik sucht, an diesen Ort gebeten. Und den Schauspieler Matthias Habich, der Czeslaw Milosz’ magisch-realistischen Roman „Das Tal der Issa“ neu lesen soll. / Stefan Brams, Neue Westfälische

61. Honighohn

Die „Honigprotokolle“ kultivieren das Nebeneinander kleiner Phantasmagorien, sinnlicher Momentaufnahmen, politischer Szenen – und sie forcieren Abschweifungen in disparate Wortfelder. So entsteht mittels einer kühnen Bild-Artistik eine „wilde Vielfalt, in die Tausenderlei eingefaltet ist“. Wie im programmatischen Gedicht „Honighohn“: „Was der Honig an sich bindet: Protokolle. / Beflockte Unionen auf grau- bis graublauem Trikotstoff. Menschen / Werden. Hängen. Bleiben. Samen und Pollen genauso. Süße der Luft. / Kandierte Haare, Bahnen, Brücken. Stelle ich sie weg vom Kopf, / bleiben sie auf ewig stehen. Jedes Maß ist wahr in jedem Sinn. / Doch in Bezug auf was? Diese Sprünge! Barocker Minimator / des Verlangens. Wilde Vielfalt, in die Tausenderlei eingefaltet ist, / nur wird es nicht umgesetzt.“ Den Rinckschen Digressionen sind einige minimalistische Lieder des Komponisten Bo Wiget beigefügt, die deren „Heiterkeit des Denkens“ noch erhöhen. In der Schlusszeile eines „Honigprotokolls“, das vor „billigen, schnittigen Begriffen“ warnt, wird die alchemistische Formel „Solve et Coagula!“ aufgerufen: Löse und verbinde. / Michael Braun, Tagesspiegel

Monika Rinck:
Honigprotokolle.

Sieben Skizzen zu Gedichten, welche sehr gut sind. Kookbooks, Berlin/Idstein 2012.
80 Seiten, 19,90 €.

60. Mexikanische Lyrik

»Ich vernichte durch den kapitalismus ich da draußen im angesicht des schmerzes ökonomischen verlustes ich angesichts des lochs des anderen.« So schreit Minerva Reynosa (32) ihre Entfremdung heraus. Und bei Eduardo Padilla (35) betet ein Nihilist »für ein massives Desaster, das uns befreie von Herren und Sklaven gleichermaßen«. Von den Klassengegensätzen auszugehen, ist selbstverständlich für die junge mexikanische Dichtung, die in der aktuellen Ausgabe des Literaturmagazins poet zweisprachig vorgestellt wird. Herausgegeber ist Andreas Heidtmann vom Leipziger »poetenladen«. …

Und schließlich Rollenlyrik eines Rockstars, Antikriegssongs von Julián Herbert, als wäre hier ein Otto Dix zu Gange: »die Schenkel meiner Frau zeigen in Richtung Schlacht« oder »Langsam kam die Party in Schwung: / abgehackte Hände auf dem Monopolytisch, / im DVD-Player lief ein Neujahrsporno.« Doch plötzlich weht eine nächtliche Szene auf einem Parkplatz heran, zwei Dichter, die sich zum ersten Mal sehen. Herbert gelingt der poetische Hochseilakt, diese Begegnung so zu vergegenwärtigen, als hätten die beiden, nicht er, sie geschrieben, nur mit Bildern und streng nach Regeln der altchinesischen Dichtkunst. Im Morgengrauen malen sie das gemeinsam gefertigte Gedicht in formvollendeter Schrift an ihre zerbeulten Autos, während sie – sehr suggestiv – Wodka fließen lassen. Unentwegt. Eine Flasche. Bis der Mond ganz klar zu sehen ist. »Una botella de vodka / hace más transparente la luna.« Zwölf einfache Zeilen, die einem den Atem verschlagen. Ihr Titel? »Das Herz der Samstagnacht«. Ihre imaginären Autoren? Tom Waits und Li Po. / Antonín Dick, junge Welt

Andreas Heidtmann (Hrg.): poet nr. 12 – Literaturmagazin. poetenladen, Leipzig 2012, 90 Seiten, 9,80 Euro

59. Hasenkolonien

Oberflächlich betrachtet geht es der Poesie gar nicht so schlecht. Die kleinen Lyrikverlage – kookbooks in Berlin, der Wiesbadener Lux Verlag, der Poetenladen in Leipzig – vermehren sich wie Hasenkolonien.

mehr in der Art in einem offenbar unter die Oberfläche blickenden Text von Joachim Sartorius im Tagesspiegel, wie gleich darauf:

Aber bei näherem Hinsehen fällt auf, dass die Poesie in ihrem eigenen Saft kocht. Es gibt keine Zuwächse in der Leserschaft. Die großen Literaturpreise, insbesondere der Deutsche Buchpreis in Frankfurt und die Leipziger Preise grenzen die Poesie aus. Damit ist einfach kein Absatz zu machen. Befragen wir die literarischen Verlage, Suhrkamp oder Hanser, so erfahren wir deprimierende Zahlen. Ein Literaturnobelpreisträger wie der karibische Dichter Derek Walcott kommt nie über 2000 verkaufte Exemplare hinaus; der bedeutendste lebende nordamerikanische Lyriker, John Ashbery, hat auch über viele Jahre hin bei uns nie mehr als 800, maximal 900 Exemplare verkauft.

58. Wirklichkeit, Wahrheit & Schwindel

als mir gegen mitte der
haelfte meines lebens
nicht gelang
von der kunst mehr zu
erwarten als hoeheren
schwindel
entschloss ich mich
die wirklichkeit nicht
fuer die wahrheit zu
halten

als mir gegen mitte der
haelfte meines lebens
nicht gelang
die wirklichkeit ohne
wahrheit zu ertragen
entschloss ich mich
meine wahrheit fuer meine
eigene und die der andern
fuer diejenige der
andern zu halten

als mir gegen mitte der
haelfte meines lebens
nicht gelang
den schwindel von der
wirklichkeit zu loesen
entschloss ich mich
die mitte der haelfte
meines lebens
fuer einen schwindel
zu halten

Gino Hahnemann, aus: Ders.: Allegorie gegen die vorschnelle Mehrheit. Mit Zeichnungen von Helge Leiberg. Berlin: Druckhaus Galrev 1991, S. 4f

(Transkription der handschriftlichen Fassung aus einer Grafik von Helge Leiberg – die Zeilenbrüche könnten durch die Grafik bedingt sein. Das Gedicht hat zumindest in dieser grafischen Fassung keine Überschrift.)

57. Ernst Goll

Er war ein aufstrebender Lyriker, verkehrte in höchsten Künstlerkreisen – und zerbrach noch vor der Veröffentlichung seines ersten Gedichtbandes am Leben. Ernst Goll stürzte sich am 13. Juli 1912, gerade einmal 25-jährig, aus einem Fenster der Grazer Universität. „Wir haben wahrscheinlich an ihm einen bedeutenden Dichter verloren, ohne ihn zu besitzen“ schrieb Peter Rosegger, der Zeus im Literatenhimmel der damaligen Steiermark, zwei Monate später in einem Nachruf.

Golls engster Freund, der Murecker Autor Julius Franz Schütz, brachte noch im selben Jahr den Großteil seiner Gedichte unter dem bezeichnenden Titel „Im bitteren Menschenland“ heraus. Der im Berliner Fleischel Verlag erschienene Band verkaufte sich offenbar recht gut und zumindest bis zum Zweiten Weltkrieg hatten Golls Texte nicht nur in der Steiermark einen Fixplatz in so mancher lyrischer Hausapotheke. …

Nicht, ohne vorher die romantischsten und melancholischsten seiner Gedichte auszusortieren, bemächtigte sich 20 Jahre nach seinem Tod die nationalsozialistische Propaganda des Goll’schen Werkes. Er landete in der Schublade der die Fahne deutscher Kultur hochhaltenden Grenzland-Dichter. Während andere, ideologisch tatsächlich gefärbte steirische Dichter wie Ottokar Kernstock und Hans Kloepfer sich auch noch in der Nachkriegszeit großer Beliebtheit erfreuten, geriet Golls Dichtung weitgehend in Vergessenheit.

Erst mit dem Erscheinen einer zweisprachigen Ausgabe von „Im bitteren Menschenland/V trpki dezeli cloveka“ im Jahr 1997 in der Übersetzung von Vinko Oslak begann die Wiederentdeckung. / Salzburger Nachrichten

56. Jörg Fausers 25. Todestag

In der Nacht zum 17. Juli 1987 wurde der Schriftsteller Jörg Fauser auf der Stadtautobahn bei München von einem LKW überfahren und starb. Es war sein 43. Geburtstag. Die genauen Umstände sind bis heute nicht geklärt. Fauser gehörte zu den herausragendsten Autoren der deutschen Nachkriegsliteratur. Seit der Alexander Verlag in Berlin vor knapp zehn Jahren mit der Herausgabe von Fausers Gesamtwerk begann, wird der Schriftsteller nach und nach wieder entdeckt. Anlässlich seines 25. Todestages zeigt das Lichtblick Kino in Berlin noch bis zum 18.7. Christoph Rüters Dokumentation „Rohstoff – Der Schriftsteller Jörg Fauser“ (2006) sowie Hans-Christof Stenzels „C’est la vie Rrose“ (1976) – eine experimentelle Hommage an Marcel Duchamp, für die Fauser allabendlich während der Dreharbeiten die Dialoge schrieb.

1984 war Fauser für den Bachmann-Preis nominiert, in der Jury saßen unter anderem Marcel Reich-Ranicki und Walter Jens. Sie stampften ihn in Grund und Boden, sie tobten über seine „schlechte Literatur“, verlachten ihn – während Fauser in sich hinein lachte, während das selbsternannte deutsche Literaturestablishment sich selbst demontierte. Es war der Tag, an dem man hätte aufhören müssen, diese traurigen Figuren ernstzunehmen./ Gerrit Wustmann, cineastentreff

55. Wie so ein Gedicht funktioniert

Mein erster Text war eine Kontrafaktur von einem Gedicht des rumänischen Nationaldichters Mihai Eminescu. Ich hatte erstmals Rumänisch-Unterricht in der Schule und wollte meine Lehrerin beeindrucken. Wahrscheinlich war er es, bei dem ich früh ein wichtiges Prinzip begriff, dass es bei einem Gedicht auf die Sprachmelodie ankommt. Ich habe Eminescu auf der Lautebene imitiert. Für mich waren Rhythmus, Pausen, Synkopen, Kontrapunkte die eigentliche, strukturelle Ebene. Auf den Inhalt kam es mir nicht an; es war, glaube ich, ein romantisches, revolutionäres Liebesgedicht. Doch über das Melos habe ich begriffen, wie so ein Gedicht funktioniert – auch, oder gerade, über das Rumänische, das im Vergleich zum Deutschen eine ganz andere Klangtiefe, eine andere Grundmelodie hat. Später habe ich Heinrich Heines Gedichte in der Bibliothek meiner Mutter entdeckt – und mit ihm auch die Musik der deutschen Sprache. / Klaus Hensel im Gespräch mit faustkultur.de

Siehe auch klaushensel 2.0

54. Nora Gomringer

Sie schreibt Gedichte über gynäkologische Situationen – ein Gynäkologe hat das Gedicht tatsächlich an der Decke seiner Praxis postiert, wo die Frauen während der Inspektion hinblicken. Eines ihrer kürzesten Gedichte mit dem Titel Landleben lautet: „Vater, Mutter, Rind“. Das ist stellenweise gar nicht so weit von Jandl oder der natürlich wieder ganz anders gearteten Vaterlyrik weg, die Nora Gomringer bei der Lesung im ausverkauften Hölderlinturm zur Hälfte ihren eigenen Texten beigesellt – auch wenn der Papa gar nicht dabei ist. Wunderbar konkretpoetische Schwiezerdütsch-Miniaturen vom alten Herrn sind darunter. Alter Herr – Eugen Gomringer ist Jahrgang 1925, da darf man so was schon mal sagen. / Peter Ertle, Schwäbisches Tagblatt

53. Heinrich Heine und der Präcommunismus

Vortragsgespräch mit Klaus Briegleb

– Fr 13.07.2012 – ACC, 20:00 Uhr –

»Unbestritten ist Heines Literatur ›die eines Aufbegehrens gegen Überkommenes‹ ist kritischer Widerspruch gegen ›die bestehende Ordnung.‹ Insofern dieser Widerspruch der universal-revolutionären Ordnung Vollendung des mit 1789 begonnenen Umsturzes gewidmet ist und Heines Schriften daher unter dem Titel ›Revolutionsliteratur‹ subsumiert werden können, lassen sie sich in mancher Hinsicht als ›Wörterbuch der Revolution‹ untersuchen.« [Jutta Nickel]

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52. Chinoiserien

Ihr beider Liederabend war nicht nur gesanglich und pianistisch ein Ereignis. Er war auch eine entdeckerische Tat. Denn wer hat die „Liebeslieder des Hafis“ oder gar das posthum erschienene Lied „Das Grab des Hafis“, die der hellhörige polnische Großmeister Karol Szymanowski aus Bethges Nachdichtungen schöpfte, je (so) gehört?

Oder hat auch nur eines der raffiniert abgetönten „Poèmes chinois“ von Albert Roussel, der – als ehemaliger Leutnant der französischen Marine Fernost-erfahren – in dem moralfesten Lied „Réponse d’une épouse sage“ (Antwort einer weisen Gattin) gar eine Hindu-Skala nutzt? Wer hätte – last not least – überhaupt nur von den „Songs from the Chinese Poets“ eines Granville Bantock gehört: eines Zeitgenossen von Edward Elgar, dessen Chinoiserien mir ein bisschen zu kunstgewerblich klingen?

Trotz aller Entdeckungsfreuden: Johannes Brahms‘ klaviergetragene Liedkunst ist und bleibt das Sonnengeflecht – hier in Gestalt der Lieder und Gesänge op. 32 nach Platen und Daumer, der sich auch an Hafis versuchte. / Lutz Lesle, Die Welt

51. Ichundichundich

„Klein, schwarz, untersetzt, unruhig, mit dunklen stechenden Augen, ausladende Gesten, kleine Füße und kleine Hände“. So beginnt das Gedicht „Picasso“, in dem Max Jacob, der Künstlerfreund und zeitweilige Zimmergenosse Pablo Picassos, 1935 nicht nur das Aussehen sondern auch das Naturell Picassos ausführlich beschreibt. / kunstmarkt.de

Die Ausstellung „Ichundichundich – Picasso im Fotoporträt“ läuft vom 13. Juli bis zum 21. Oktober. Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg hat dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 5 Euro; für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre ist er frei. Der Katalog ist im Hatje Cantz Verlag erschienen und kostet 34 Euro.

50. Kramer-Nachlaß

„Immer werd ich schreiben, süß und herb, / immer werd ich schreiben, bis ich sterb.“ Diese Verse stammen von einem der bedeutendsten österreichischen Exillyriker, nämlich von Theodor Kramer. Und er schrieb tatsächlich mit einer Leidenschaft und Intensität, die seinesgleichen sucht. Nach 61 Lebensjahren waren es weit über 10.000 Gedichte.

Sein Nachlass, der diese Gedichte und nahezu ebenso viele Briefe umfasst, gelangte nun durch eine großzügige Schenkung von Erwin Chvojka an die Österreichische Nationalbibliothek, wo er im Literaturarchiv archiviert und bearbeitet wird. / bücher.at