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Veröffentlicht am 12. April 2014 von lyrikzeitung
Als Autist fällt es ihm nicht leicht vor anderen Menschen zu sprechen, sich Gesichter zu merken oder Emotionen nachzuvollziehen.
Zum ersten Mal konnte er sich frei ausdrücken und seine Emotionen mit anderen Leuten teilen. „Ich spüre, wie der Atem des Publikums sich immer mehr mit meinem synchronisiert. (…) Wenn plötzlich eine Drei aus einer Reihe Nullen und Siebenen hervorbricht, höre ich eine Art schwachen kollektiven Überraschungsschrei,“ erinnert er sich an diesen poetischen Moment.
Daniel Tammet verfügt über eine sogenannte Inselbegabung, die weltweit nur bei etwa 100 Menschen vorkommt. Mit seiner komplexen, assoziativen Denkweise kann er unterschiedliche Lebensbereiche verbinden, lässt Metaphern und Tagträume aufleben. / Silva Schnurrenberger, Die Welt
Kategorie: EnglischSchlagworte: Daniel Tammet, Silva Schnurrenberger
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