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Veröffentlicht am 8. Juni 2011 von lyrikzeitung
„Die Freiheit kommt / und hier stehe ich / und warte darauf / sie eines Tages kennenzulernen“: So lautet die letzte Zeile des letzten Eintrags der syrischen Bloggerin Amina Abdalla. Es handelt sich um ein Gedicht, das sie am Montagnachmittag veröffentlichte.
Nur Stunden später wurde die junge Frau nach Angaben ihrer Cousine verschleppt – von drei Männern in den Zwanzigern, mitten in Damaskus. / Spiegel
Vielleicht war es so, nur wirklich wissen kann das derzeit niemand. Wenige Stunden nach Veröffentlichung eines letzten Artikels über Amina Arraf („New York Times: Offene Fragen über Amina Arraf“) ruderte zuerst die „New York Times“ ein Stück zurück und veröffentlichte in der Nacht zum Mittwoch ein Update, das die bisher scheinbar faktenorientierte Berichterstattung über Amina unter Vorbehalt stellt. Angestoßen durch die Kritik eines externen Journalisten taten die Redakteure der „New York Times“ etwas, was man eigentlich bei allen Berichten voraussetzen würde. Sie fragten: Stimmt das alles eigentlich? / Spiegel
Kategorie: Arabisch, SyrienSchlagworte: Amina Abdalla
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danke, stan.
zitat: „Fälscher Tom MacMaster scheint inzwischen verstanden zu haben, welchen Schaden er angerichtet hat. Kleinlaut schrieb er: „Ich habe dazu beigetragen, den Lügen des Regimes zu mehr Glaubwürdigkeit zu verhelfen. Dafür entschuldige ich mich.““
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Der Chef-Kulturredakteur des Kölner Stadt-Anzeigers weiß dazu inzw. offenbar mehr:
http://www.ksta.de/html/artikel/1307782592171.shtml
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