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Veröffentlicht am 20. November 2010 von lyrikzeitung
Und die literarischen Einkünfte selbst sind, vor allem, wenn es sich um Lyrik handelt, oft lachhaft. Ich habe eine aktuelle Abrechnung meines Verlages Jung und Jung über den Gedichtband „Ein Messer aus Odessa“. Da habe ich 308 Euro 63 Cent verdient (lachend): 201 verkaufte Bücher. Freie Exemplare: 44. Belegexemplare: 63 – für die kriegt man nichts, glaube ich. Makulatur: 1 (lachend). Also mit 308 Euro 63 Cent springt man nicht sehr weit. Aber ich habe da noch etwas: Der Österreichische Rundfunk, Literatur, Hörspiel und Feature, hat mir 253 Euro 26 Cent für die Sendung „Nachtbilder“ überwiesen. Da haben sie aus „Ein Messer aus Odessa“ vorgelesen. Doch das war spät in der Nacht, ich habe es nicht gehört. Und dann habe ich 30 Euro von der „Presse“ gekriegt, neulich. Die haben ein Gedicht von mir irgendwo aufgegriffen und abgedruckt – ein ganz ein kleines. / Erwin Einzinger im Interview mit dem Standard
Kategorie: Österreich, DeutschSchlagworte: Erwin Einzinger
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Man beachte insbesondere die „höflichen“ Kommentare.
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Was ist in einem Land zu erwarten, das mit seinen Sprachmeistern seit langem schon ein – freundlich formuliert – gestörtes Verhältnis pflegt?
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