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Veröffentlicht am 4. Januar 2010 von lyrikzeitung
Er erhielt den „Stern der Satire“ des Deutschen Kabarettarchivs – eine Auszeichnung, die den „Universal-Dilettanten“, wie er sich selbst bezeichnet, durchaus freut. Denn er hat vieles in seinem Leben versucht, sich in vielem ausprobiert und ist auch immer wieder gescheitert. Allerdings, meint Werner Schneyder, brauche er sich nicht vorzuwerfen, seine vielen Möglichkeiten nicht ausgeschöpft zu haben. Inzwischen schmerzt es ihn auch nicht mehr, dass kein Gedicht von ihm in einer österreichischen Anthologie erschienen ist.
„Na gut, ich bin halt kein Dichter“, sagt er dazu. „Ich schreibe zwar Gedichte, aber das ist nicht hinreichend. Die Leute müssen eine Lade aufmachen können, wo ‚Dichter‘ draufsteht und da bin ich eben nicht drinnen. Aber ich bin auch nicht in anderen Laden drinnen. Mich müssen Sie unter ‚Schneyder‘ suchen, sonst finden Sie mich nie! / Ö1
Kategorie: Österreich, DeutschSchlagworte: Werner Schneyder
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