76. Mundartdichterwettstreit

Zum zweiten Mal nach 2005 hat der ehemalige Lehrer Wilfried Berger aus dem elsässischen Lobsann den ältesten pfälzischen Mundartdichter-Wettstreit in Bockenheim gewonnen. Der 77-Jährige, der aus dem südpfälzischen Essingen stammt und seinen Lebensabend im Elsass verbringt, gewann mit seinem wehmütigen Gedicht „Saure Woche“, in dem er den frühen Krebstod seiner vor zweieinhalb Jahren gestorbenen Ehefrau aufarbeitet.

Den zweiten Platz belegte Helga Schneider (Kaiserslautern) mit ihrem Blick in die Natur („Raschd“), Dritter wurde Matthias Zech (Speyer), der sich mit seinem Gedicht „Vermisst“ an einen im Krieg in Russland gebliebenen Familienvater erinnerte. Anerkennungspreise erhielten Renate Demuth (Kaiserslautern), die auch Gewinnerin des Publikumspreises wurde, Gisela Gall (Bad Dürkheim), Lothar Sattel (Waldsee), Norbert Schneider (Rehborn), Hanns Stark (Bobenheim-Roxheim), Guido Defland (Brücken) und Michael Bauer (Viernheim). / Lampertheimer Zeitung

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