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Veröffentlicht am 17. August 2008 von lyrikzeitung
Die Texte von Bertram Reinecke sind eine Art „Vokalsestine“ – Gedichte, bei denen das Permutationsschema der Sestine auf die Anordnung der Silben pro Zeile angewandt wird. Jede Zeile besteht aus 5 Silben, in der ersten Zeile folgen die Vokale der alphabetischen Folge aeiou und vertauschen sich dann, bis in der 5. Zeile die Originalfolge wieder erreicht ist. Hier 2 der von Scherstjanoi gesprochenen Strophen:
Ach Mensch! Nie sollst du…
Du Ach! sollst Mensch nie –
Nie du Mensch! Ach! sollst –
Sollst nie… Ach du Mensch…
Mensch sollst du nie? Ach…
Ach Mensch nie sollst du…
Ach es ist so dunckl
un das Todes Kimmr
tint su trerach wonn
or sich bawugt end
efhobt sun schwir Hammr
ante Stindo schlugt
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Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Bertram Reinecke, Valeri Scherstjanoi, Vokalsestine
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