85. Fest der sorbischen Poesie

Bautzen / Budyšín, 30. Mai 2014. Das 36. Fest der sorbischen Poesie 2014 ist dem Dichter und Publizisten Jan Skala (1989 -1945) gewidmet. Skala war führender Kopf der sorbischen nationalen und antifaschistischen Bewegung in der Zwischenkriegszeit des vergangenen Jahrhunderts. Unter anderem wurde er 1938 mit weiteren führenden Persönlichkeiten der 1937 verbotenen Sorbenorganisation Domowina von der Gestapo verhaftet und wegen “Vorbereitung zum Hochverrat” verurteilt.

Das Posiefest findet seit 1979 statt. Im Jahr 2014 werden Dichter, Übersetzer und Musiker aus Deutschland, Slowenien, Serbien, Tschechien, der Ukraine, aus Russland, Österreich, Tunesien und der Slowakei teilnehmen.

10.07.2014: 19 Uhr:
„Poesie trifft Europa” – Lausitzer Premiere der serbisch-sorbischen Anthologie „Augenblicke der Sonne“ mit in- und ausländischen Teilnehmern des Poesiefestes sowie Unterhaltung mit Dinner

Veranstaltungsort: Garten des Sorbischen Instituts in Bautzen, Bahnhofstraße 6
Mitwirkende: Dichter, Übersetzer und Herausgeber sorbischer Poesie aus dem In- und Ausland

11.7.2014, vormittags:
Lesungen und Begegnungen in sorbischen und deutsch-sorbischen Bildungseinrichtungen mit den in und ausländischen Dichtern

11.07.2014, ab 18 Uhr:
Bautzener Poesienacht – Kurzlesungen und Gespräche, umrahmt mit Folkblues, unter den Türmen der Alten Wasserkunst und der Michaeliskirche

Veranstaltungsort: Vorgarten der Alten Wasserkunst Bautzen, Wendischer Kirchhof 2
Mitwirkende: In- und ausländische Dichter und Übersetzer sowie die Musiker Maciej & Mateusz Rychły (Poznań/Posen) und Józef Brězan (Lausitz)

12.07.2014, 13 bis 21 Uhr:
„Auf den Spuren von Dichtern“ – Ausflug und Kurzlesungen an Orten sorbischer Poesie und von Industrie bedrohten Kultur- und Sprachlandschaften

Abfahrt und Ankunft: vor dem Hotel Best Western in Bautzen, Wendischer Graben 20
Orte der Ausfahrt und der Lesungen: unter anderem Schleife und Rosenthal
Mitwirkende: Literaten und Künstler aus dem In- und Ausland

13.07. 2014, 16 bis 17.30 Uhr:
„Der Apfelbaum lockt ergiebig…“ – Vergnügen mit Gedichten und Liedern, Kaffee und Kuchen zu Ehren von Jan Skala in seinem Geburtsort im Rahmen des Gemeindefestes in Nebelschütz

Veranstaltungsort: Festzelt in Nebelschütz bei Kamenz
Mitwirkende: Dichter aus dem In- und Ausland, die sorbische Folkloregruppe „Sprjewjan“ und Józef Brězan

Weitere Lesungen sind in Senftenberg, Hoyerswerda, Warnsdorf (Varnsdorf), Oppeln (Opole) und Kattowitz (Katowice) vorgesehen. Alle Veranstaltungen in Sachsen und Brandenburg finden in sorbischer und deutscher Sprache sowie z. T. in den Sprachen der Mitwirkenden aus dem Ausland statt

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84. American Life in Poetry: Column 479

BY TED KOOSER, U.S. POET LAUREATE

The Impressionists, on both sides of the Atlantic, gave us a number of handsome paintings of rural scenes, and here’s a poem by the distinguished American poet, Catharine Savage Brosman, that offers us just such a picture, not in pigments but in words.

Cattle Fording Tarryall Creek

With measured pace, they move in single file,
dark hides, white faces, plodding through low grass,
then walk into the water, cattle-style,
indifferent to the matter where they pass.

The stream is high, the current swift—good rain,
late snow-melt, cold. Immerging to the flank,
the beasts proceed, a queue, a bovine chain,
impassive, stepping to the farther bank—

continuing their march, as if by word,
down valley to fresh pasture. The elect,
and stragglers, join, and recompose the herd,
both multiple and single, to perfect

impressions of an animated scene,
the creek’s meanders, milling cows, and sun.
Well cooled, the cattle graze knee-deep in green.
We leave them to their feed, this painting done.

American Life in Poetry is made possible by The Poetry Foundation (www.poetryfoundation.org), publisher of Poetry magazine. It is also supported by the Department of English at the University of Nebraska-Lincoln. Poem copyright ©2014 by Catharine Savage Brosman, whose most recent book of poems is On the North Slope, Mercer University Press, 2012. Poem reprinted by permission of Catharine Savage Brosman. Introduction copyright © 2014 by The Poetry Foundation. The introduction’s author, Ted Kooser, served as United States Poet Laureate Consultant in Poetry to the Library of Congress from 2004-2006. We do not accept unsolicited manuscripts.

83. Jugend-Lyrik-Preis

Seit sieben Jahren wird in Stuttgart der Jugend-Lyrik-Preis verliehen. Im Jahr 2007 stiftete die Lyrikerin Rosemarie Steinried den Preis. Seitdem wird er jährlich mit Unterstützung des Kulturamts ausgeschrieben, um die Texte junger Autorinnen und Autoren auszuzeichnen.

Insgesamt 96 Texte wurden in diesem Jahr eingereicht. Eine Jury wählte die besten Arbeiten aus. Die Bürgermeisterin für Kultur, Bildung und Sport, Dr. Susanne Eisenmann, übereichte den erfolgreichen Teilnehmerinnen Geldpreise. / stuttgart.de

82. Dann denk ich ein Gedicht

Sieht aus, als würde Friederike Kempner recht behalten. „Wenn ich mich ganz versenke, / dann denk ich – ein Gedicht.“ Paßt auf dies:

Der von drei Designstudenten der Aalto-Universität konzipierte Finnland-Pavillon folgt diesem Prinzip des entspannten Zusammenkommens. Unter insgesamt sechs in die Halle gebauten Rotunden soll es sowohl ein Café als auch einen Rund-Raum für Kinder geben. Das Wort „interaktiv“ fällt. Jeden Tag um 10 soll es einen Finnisch-Schnellkurs geben (auch für ihre Pisa-Spitzenergebnisse sind die Finnen schließlich berühmt). Wer will, kann außerdem seine Hirnströme aufzeichnen und in ein Gedicht (?) umwandeln lassen. / FR

81. Brazilian style

In diesem dritten und letzten Teil der Reihe Türme der Nachbarn: Brasilien schließt Ricardo Domeneck seine Darstellung der Brasilianischen Gegenwartslyrik ab (erster Teil, zweiter Teil). Wenn man alle drei Teile zusammen liest, dann ist dabei nicht weniger herausgekommen als eine Neufassung des Kanons brasilianischer Lyrikgeschichte. Hier wurde also lyrische Archäologie im besten Fall betrieben – von der Gegenwart schaute Ricardo auf eine Vergangenheit, die sich in einem ganz anderem Licht gezeigt hat. Die Betrachtung griff dabei weit hinter die Zeit der Kolonisation zurück, sie befasste sich mit Sprachpoesie und Ironie, der Waffe der Wehrlosen. Mit dem folgenden Artikel kommt sie an in der Gegenwart, die erst vor dem Hintergrund  dieser historischen Herleitung in ihrer Bezugnahme auf vielfältige Traditionen deutlich wird (auch diesen Artikel veröffentlichen wir zunächst im englischen Original; die deutsche Übersetzung wird so bald wie möglich nachgetragen)

Contemporary Brazilian Poetry, In The Singular:
Giving Voice to a Few Tongues, Silencing Hundreds
(in the best Brazilian style)

Auszug:

Despite the immense loss of poets that took place in the past decade (Haroldo de Campos, Hilda Hilst, Waly Salomão, Roberto Piva and Décio Pignatari are among the poets who died in the past 10 years), poetry remains one of the most active and strongest artforms in Brazil today. The most widely read and popular poet in the country is Manoel de Barros (b. 1916), a man who at 95 is still quite active and has recently released his Collected Poems. In what could easily be mistaken as simply nature poetry, Barros performs strange exercises in perception phenomenology.

from An Education on Invention

To enter the state of being a tree it’s necessary
to begin with a gecko’s amphibian torpor
at three in the afternoon in the month of August.

In two years inertia and scrub grass will begin
to expand our mouths. We will suffer
a little lyrical decomposition
until the scrub grass emerges in our speech.

For now, I have designed the smell of the trees.

(translated by Idra Novey, in Birds for a Demolition. Carnegie Mellon University Press, 2010)

Augusto de Campos (b. 1931), the last of the three great Noigandres poets, is still a driving force in Brazilian poetics through his work as a poet, critic and translator. He continues to play a role to us similar to that of João Cabral de Melo Neto: lessons in measure. Also, his incessant curiosity and experimentation with every possible support for poetry.

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80. Fußball

Handke war Linksaußen, Albert Camus und Gerhard Roth glänzten als Torleute, Friedrich Torberg schrieb ein bewegendes Gedicht auf den Tod eines Stürmers. Sogar Elfriede Jelinek bekennt, sich gute Spiele anzusehen. / news.at

79. Stark, schwach und vollkommen

Gedichte? Die meisten denken da an harmlose Kindergartenreime oder hehre Lyrikbände, die irgendwo in Buchhandlungen verstauben

Na gut, irgendwie muß er seine Besprechung ja einleiten. Die ist kurz, aber okay, Zitat:

Anschaulich kann Hensel erläutern, warum manche Gedichte gut und viele Gedichte schlecht sind, wie man mit schwierigen Poemen umgeht und warum auch einfache Gedichte einen literarischen Wert haben.

/ Uwe Schütte, Wiener Zeitung

Kerstin Hensel: Das verspielte Papier. Über starke, schwache und vollkommen misslungene Gedichte. Luchterhand Literaturverlag, München 2014, 240 Seiten, 15,50 Euro.

78. Carl Andre

Denn der amerikanische Künstler (79) zählt zum einflussreichsten Vertreter der Minimal Art der 60er Jahre. Ihm hat jetzt das Museum zu Allerheiligen in Schaffhausen eine Ausstellung mit dem befremdlichen Titel „Poems“ gewidmet. Gezeigt werden 645 Seiten mit Gedichten, die der Künstler von 1958 bis 1969 geschrieben hat, dazu neun Skulpturen, die ebenfalls in dieser Zeit von ihm konzipiert oder gebaut wurden. Zeitgleich zur Schaffhauser Ausstellung findet in Amerika an vier Orten eine große Retrospektive statt. Früher, so Kurator Lynn Kost, hat sich niemand für Andres Werke interessiert. Heute dagegen erzielen sie Millionenbeträge. / Südkurier

Tate: Carl Andre: The Complete Poems

Carl Andres Homepage

77. Gestorben

(…) In 1972, Mr. Berg founded with several friends the American Poetry Review, a widely read poetry magazine published in Philadelphia. He remained an editor until his death.

He defined the magazine’s mission – to make contemporary poetry „a more public and accessible art,“ the journal’s staff wrote on its website.

„He loved poetry and felt that so many times, it was an elitist thing,“ said his friend Linda Richardson, who serves on the magazine’s board of directors. „Anything that could help everyday people enjoy poetry was important to Steve. He also wanted to give a voice to the many, many poets out there that are writing and struggling.“

Long immersed in examination of self, the world around him, and the life of the writer, Mr. Berg was a prolific publisher. His collections of poetry include The Daughters (1971), Grief (1975), In It (1986), New & Selected Poems (1992), Shaving (1998), and 58 Poems(2013). / Bonnie L. Cook, Philly.com

76. Anna Achmatowa

Heute vor 125 Jahren wurde die russische Dichterin Anna Achmátowa geboren. Vielen gilt sie als die größte Dichterin Russlands. Auf der einen Seite verehrt und bewundert, auf der anderen verleumdet und gedemütigt, verlief ihr Leben tragisch. Als Dichterin wurde sie die Stimme jener Generation, die zwei Weltkriege und die Schrecken der Stalin-Herrschaft erleiden musste.

Einundzwanzigster. Montag. Nacht.
Im Nebel die Stadtsilhouette.
Da hat irgendein Nichtstuer ausgedacht,
dass es Liebe auf Erden gäbe.

Eine Strophe aus einem Liebesgedicht (…) Ihre Bewunderer priesen die russische Dichterin in Metaphern wie „Herrin der Poesie“, „Dante des 20. Jahrhunderts“ oder „andächtige Priesterin der Liebe“. / DLF

75. Lied und Gesang bei Paul Celan

Walter Fabian Schmid

Das Scheitern des zersungenen Orpheus
Lied und Gesang bei Paul Celan


Abstract

Zwar arbeitet der Autor gern mit musikalischen Begriffen: die gerühmte ,Todesfuge’ aus ,Mohn und Gedächtnis’
oder, in dem vorliegenden Band, die ,Engführung’. Doch dies sind eher kontrapunktische Exerzitien
auf dem Notenpapier oder auf stummen Tasten – Augenmusik, optische Partituren.
¹ 

Nicht nur der obige Ausschnitt der vernichtenden Kritik von Günter Blöcker zum Gedichtband Sprachgitter zeigt, dass an die Gedichte Celans in der Rezeption seiner Zeit immer wieder ihre Musikalität und musikalische Gattungstraditionen herangetragen wurden. Klaus Demus‘ Interpretation z.B. geht sogar über einzelne musikalische Elemente hinaus und setzt die Gedichte gleich mit Liedern gleich, wie er in einem Brief vom 07.12.1948 schreibt: «Das Lied. Eins nach dem andern, viele. Unübersichtlich. Bruchstücke des Ganzen, tragisch und anonym. Gemacht um zu dauern, ausser Ihnen, nach Ihnen, ohne Sie. Durch die unbeschreiblich traurige Melodie.» (BW PC / KND, S. 14) Das freundschaftliche Urteil von Nani Demus geht noch ein bisschen weiter, indem sie die Gedichte Celans als Lieder überhöht. Am 16.11.1951 schreibt sie von «Lieder[n], die alles Gesungene weit übertönen» (BW PC / KND, S. 82).

Die Celan-Rezeption seiner Zeit setzte häufig seine Lyrik mit einem musikalischen Kunstwerk gleich. Widersprüchlicher Weise fand der Einfluss der Musik auf die Gedichte Celans bis auf strukturelle Analysen und intertextuelle Einzelreferenzen wenig Aufmerksamkeit. Das ist umso verwunderlicher, da sich Musik in der Dichtung Celans als ein werkgenetisches und poetologisches Prinzip herausstellt. Dieser Aufsatz beschränkt sich aber auch erst einmal auf die musikalische Motivik, genauer gesagt auf Liedformen, das Lied als Thema und das Motiv des Singens. Verzichtet werden muss auf strukturelle Merkmale wie die Analyse von Kontrafakturen oder jenen Gedichten, die vorgegebene musikalische Formen adaptieren, wie dies etwa in Form vom Volkslied, dem Air, der Fuge, dem Shanty, dem Chanson oder dem Responsorium bei Celan vorkommt. Genau so wenig erfolgt eine Untersuchung, inwiefern die Gedichte musikalische Gebilde sind und selbst Musikalität herstellen. Hierzu müsste man Adorno fortschreiben, der Sprachgitter ausschliesslich als ein musikalisches Konstrukt wahrnahm und plante, einen Essay darüber zu verfassen, zu dem es allerdings nie kam. / bei Signaturen

74. Wallace Stevens

Wallace Stevens gehörte zu den bedeutendsten amerikanischen Lyrikern des 20. Jahrhunderts. Die neue Übersetzung stellt die bisher umfassendste Sammlung seiner Gedichte dar, Rainer G. Schmidt hat dabei Großes geleistet.

Das Leben von Wallace Stevens war Dichtung; der Rest eher langweilig. Von 1916 bis 1955 arbeitete er als Jurist für eine Versicherungsgesellschaft in Hartford/Connecticut. Sein Erfolg hielt sich bis kurz vor seinem Tod, als er für die „Collected Poems“ 1955 den Pulitzer Preis erhielt, in überschaubaren Grenzen. Sein Debüt, der Gedichtband „Harmonium“, verkaufte sich im Erscheinungsjahr 1923 nur hundert mal.

Dabei gehört der 1879 geborene Wallace Stevens neben den etwas jüngeren und viel berühmteren Generationsgenossen T.S. Eliot, Ezra Pound und William Carlos Williams zu den bedeutendsten amerikanischen Lyrikern des 20. Jahrhunderts. Jetzt hat der Übersetzer Rainer G. Schmidt die bisher umfassendste Sammlung neu ins Deutsche gebracht – Gelegenheit, diesen großen Lyriker zu entdecken. (…)

Stevens‘ Gedichte sind nicht einfach, und doch sind sie ungemein sinnlich und körperlich: Es gibt keinen anderen Ansatzpunkt als die leibliche Verankerung der Sprache. Zugleich sind sie immer auch Gedankenkonstrukte und schon eine Art Theorie der Wahrnehmung. Nicht zu Unrecht ist Stevens philosophisch immer wieder in die Nähe der deutschen Phänomenologie gerückt worden, ein dichterischer Zeitgenosse von Husserl und Heidegger. / Jörg Magenau, DLR

Wallace Stevens: Teile einer Welt
Ausgewählte Gedichte, zweisprachige Ausgabe in neuer Übersetzung von Rainer G. Schmidt
Jung & Jung Verlag Salzburg, Februar 2014
632 Seiten, 45,00 Euro

73. Gestorben

Der Lyriker Louis Daniel Brodsky starb am 16.6. im Alter von 73 Jahren. Er gilt als einer der produktivsten amerikanischen Lyriker: er veröffentlichte rund 12.000 Gedichte in 83 Bänden. Er hatte sich zum Ziel gesetzt, jeden Tag ein Gedicht zu schreiben. Er schrieb über Liebe, Spiritualität, Familie und Holocaust. Nicht alle Kritiken waren freundlich. „80 Bände Lyrik sind eine ganze Menge“, sagte Loy Ledbetter, Mitglied des St. Louis Poetry Center, dem 100 Lyrikliebhaber angehören. „Wenn man soviel schreibt, ist halt manches gut und manches nicht.“ / St. Louis Today

72. Poetopie

still und schön liegt das Eismeer im taghellen Schlummer der Sommernacht – hier liegst du im nächtlichen Dunkel ruhelos wach

Hansjürgen Bulkowski

71. Poetopie

warum dürfen die Rolling Stones nicht genauso altern wie ihre Fans?

Hansjürgen Bulkowski