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Veröffentlicht am 23. August 2013 von lyrikzeitung
Warum schreiben Sie auf Shona? Das ist zwar die Mehrheitssprache in Simbabwe, aber preisgekrönte Autoren aus Ihrer Heimat, wie NoViolet Bulawayo oder Brian Chikwava, schreiben auf Englisch, und auch Sie würden auf Englisch wohl ein größeres Publikum erreichen.
Meine Gedichte kommen zu mir auf Shona. Ich träume auf Shona. Vieles wird eh früher oder später ins Englische übersetzt. Und wenn nicht: Jedes Gedicht lebt sein eigenes Leben, unabhängig vom Publikum.
Hat Ihr Name eine Bedeutung?
Chirikure heißt ‚weit weg‘. Chirikure Chirkure kann man übersetzen als: ‚Was weit weg ist, ist weit weg.‘ So weit weg, dass du es nicht anfassen kannst.
Tim Neshitov befragte den simbabwischen Autor Chirikure Chirikure, Süddeutsche Zeitung 17.8.
Kategorie: Schona, SimbabweSchlagworte: Chirikure Chirikure, Tim Neshitov
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