Schlagwort: ironische Lyrik

es frisst der Mensch, um Mensch zu sein

Ich habe zweierlei Gesicht,
doch ganz genau weiss ich das nicht.

Ich habe rechts und links ein Bein –
O, welches mag das bessre sein?

Wenn es auf Weihnachten geht

was haben sie alles gehört was
nachgedacht, ihre Zeitung geschrieben
durch Fabriken gestiegen, den Kartoffeln
brachten sie menschliche Umgangsformen bei, sahn
dem Rauch nach der kriecht und steigt
sie haben alles geschluckt manchmal Manhattan-
Cocktails wegen des Namens

Der gedichteproduzierenden Industrie

Thomas Glatz Riechen Sie es auch?Riechen Sie es auch?Jedes GedichtVerströmt einen Ihm eigenenCharakteristischenGeruchDieses hier Riecht nach Vanille und Essig.Nein, ich rieche nichts.Ich glaube da nicht so recht dran.Das ist doch nur eine weitere Lüge Der gedichteproduzierenden Industrie! Aus: Am Erker. Zeitschrift für Literatur Nr.… Continue Reading „Der gedichteproduzierenden Industrie“