Heute 20 – 21 Uhr auf Radio 98,1 (im Raum Greifswald, live im Internet auf www.98eins.de) die neueste Sendung der Plattform-Redaktion mit Berichten von der Leipziger Messe u.a. über die Uraufführung des rough-Songs am ersten Messeabend in der Gaststätte Waldfrieden durch Christian Filips und den Waldfrieden-Chor – lohnt sich!, außerdem eine Rezension des huchelpreisgekrönten Bandes „Geistersehen“ von Marion Poschmann. (Wers verpaßt: wird danach, spätestens am Montag, auf der Website zum Download bereitstehen, also die Sendung).
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Der zweite „Lauter Niemand Preis für politische Lyrik“ wurde kürzlich in Berlin vergeben. Eine Verteidung des Siegertextes von Stefan Schmitzer, The Gap:
Der „Lauter Niemand Preis für politische Lyrik“ ist lustig dotiert (400 € – gerade so viel, dass es noch als „echtes“ Preisgeld durchgeht) und von einer Literatur-Zeitschrift gestiftet, die im ihrem Namen (Lauter Niemand) schon ihr Programm umreißt (etwa: Hinzens und Kunzens Privatpoetiken in fruchtbarem Nebeneinander mit den Patent-Kapazundern des „neuen deutschen Lyrik-Hypes“).
Zum Anlass gab es eine Lesung der Autoren der „engeren Wahl“, eine Diskussion und die Bekanntgabe des Preisträgers. Dass der Clemens Schittko heißt und den Preis für sein Gedicht „Who is who / Is who or what“ gekriegt hat, erfüllt mich mit Genugtuung. Weil:
Diesen Monstertext, diese 24 Seiten füllende Litanei über Geschichte und Farce der deutschen Gegenwart, dieses genial einfach konstruierte Ding kenne ich schon länger (seit „Perspektive“#64). Habe ihn/ sie/ es auch bei zwei Anlässen als „extrem super“ bezeichnet und musste dann den Doppelvorwurf „zu lang! und unterkomplex!“ lang und breit entkräften. Stimmt halt einfach nicht. Das hab ich jetzt, dank der Lauter Niemand-Jury, quasi schriftlich.
Geschenkt: Wer von „Who is who…“ nur die erste halbe Seite liest, muss sich denken: Kennen wir schon, bringt uns nicht weiter. Ein einziges Formprinzip – hier die Aussage „A heißt jetzt B“ – über allerhand Sachverhalte zu spannen, ist wirklich weder neu noch originell. Und erinnert an die langweiligeren Gebilde von Erich Fried et al.
Aber je länger der Text läuft, desto mehr wird deutlich, was das nochmal heißt, dass dokumentarisch-didaktische Lyrik ihre Wurzeln genauso sehr in Lied und Zauberspruch hat wie jede andere. Einen Text zu bauen, der zum Mitgrölen – „Raider heißt jetzt Twix“ – genauso anregt wie zur Recherche von Detailfragen deutschen Versicherungsrechts oder zur Kontemplation verschobener Subjektbegriffe – das mache Schittko mal einer nach.
Dass Schittko noch keinen „eigenen“ Gedichteband hat, ist eine Frechheit. Wo es Zeug von ihm zu lesen gibt, steht andererseits eh hier.
Lauter Niemand. Berliner Zeitschrift für Lyrik und Prosa
Apropos Zahlen – brandneu kommen diese an:
3sat.online 3satText
3satText 14.04.11 20:34:47 S.505-1
Kultur
Nachrichten
Dichter-Anzahl: Deutschland führt
Deutschland ist, wie EU-Statistiker
herausgefunden haben, immer noch ein
Land der Dichter und Denker. Rund
330.000 Schriftsteller und Künstler
arbeiten in der Bundesrepublik, so
viele wie in keinem anderen europäi-
schen Land. Großbritannien kann 200.000
Kulturschaffende vorweisen, Frankreich
180.000 und Italien 120.000.
Betrachtet man allerdings nicht die ab-
soluten Zahlen, sondern die Künstler-
dichte, sind in Deutschland 0,8 % aller
Beschäftigten als Schriftsteller und
Künstler tätig. In Schweden und Finn-
land liegt ihr Anteil dagegen bei 1,5%.
500 <- Ausstellungen -> 515
Sonntag, 17.4., 17.30 Uhr
„Gedichte sind kein Luxus, sie gehören zu unserem Existenzminimum“, schreibt Elisabeth Borchers. Sie ist fest davon überzeugt, dass Lyrik unverzichtbar ist, doch im letzten Jahr erschienen nur etwa 15 Lyrikdebüts*) im deutschsprachigen Raum, ein verschwindend geringer Anteil im Vergleich zu der stetig wachsenden Menge an Prosaliteratur.
„Wie findet Lyrik heute eine Öffentlichkeit?“ – ist Thema einer TeaTimelesung am Sonntag, 17.04., 17.30 Uhr, Literaturhaus, Schwanenwik 38
Idee, Konzeption, Moderation: Charlotte Ueckert .
Lesungen und Gespräche mit:
Autorin Nadja Küchenmeister zu ihrem vielversprechenden Debüt „Alle Lichter“ (Schöffling & Co.). Simone Kornappel und Philipp Günzel präsentieren ihr neues Literaturmagazin „randnummer“ und Julietta Fix informiert über ihr Onlinemagazin FIXPOETRY.COM und ihren neuen gleichnamigen Verlag.
Karten unter: Tel. 227 92 03 oder 207 69 037 oder Mailto: lit@lit-hamburg.de
Literaturzentrum Hamburg
Schwanenwik 38
22087 Hamburg
Internet: www.lit-hamburg.de
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*) nur 15 Debüts? Woher kommt diese Zahl? Glaub ich nie und nimmer. Was zählt man da mit? Wie wird das „ermittelt“? Hier meine Bitte und mein Aufruf an &Poe-Leser: Helfen Sie mir, eine etwas genauere Zahl von Lyrikdebüts 2010 und auch gleich 2011 zu ermitteln! Schreiben Sie mir per Mail oder hier im Kommentar einschlägige Titel, von denen Sie Kenntnis haben! Auch wenn Sie die Autorin oder der Autor oder Verleger sind! Ich stelle aus den Daten zusammen mit meinen eigenen Informationen eine Debütantentafel 2010 und 2011 zusammen. Bitte möglichst exakte Angaben, also wenn möglich inclusive Seitenzahl, Preis und wenn vorhanden ISBN-Nummer. Lassen Sie uns gemeinsam ein Stück Literaturbetrieb ein wenig aufklären!
Von Thomas Kunst, Leipzig
ES SIND DIE LETZTEN SCHÖNEN TAGE HIER
Auf dieser Welt, ich weiß, was nötig wäre,
Mit einem Ascher, einer Gartenschere
Zertrümmer ich den Tisch mit Schalentier.
Wir hören Gieseking und warten lange,
Daß von den Ratten endlich Zeichen kommen
Und sie sich warnen, uns mal ausgenommen,
Bewegung mit Geruch in vollem Gange.
Gedächtnistraining ohne Instrument,
Die Einbeziehung des gesamten Arms,
Gaspard de la nuit in Zattere.
Das Licht, das uns von Heilgetränken trennt,
Die Fügeladern des Insektenschwarms,
Baronia brevicornis, flattere
(für Gaston Salvatore)
Neu: Thomas Kunst, „Legende vom Abholen“, Gedichte. Edition Rugerup / Nimrod Förlag AB. ISBN: 978-3-942955-02-7. € 14.90 (tolles Buch – in die Hand nehmen! Lesen!)
Auch schön: Aloysius Bertrand: Gaspard de la Nuit – Phantasien in der Manier Callots und Rembrandts. Aus dem Französischen übertragen von Jürgen Buchmann mit einem Nachwort des Übersetzers. 150 Seiten. ISBN: 978-3-9813470-9-8. 11,90 Euro
Was Sie über Luise Rinsers Rolle während der NS-Herrschaft herausgefunden haben, ist nicht schön…
Sánchez de Murillo: «Nein! Es gibt unbestreitbare Tatsachen, über die man sich empören muss. Ihre Hitler verehrenden Gedichte sind ja schon früher bekanntgeworden. Aber das ist nur ein Bruchteil. Die Biografie deckt darüber hinaus Unbekanntes oder kaum Beachtetes auf. Als Junglehrerin hat sie ihren eigenen Schuldirektor, einen Juden, denunziert. Dadurch konnte sie sich profilieren und machte Karriere im Nazi-Staat. Sie wurde Ausbilderin beim Bund Deutscher Mädel, sie hat also Hitler-Jugend-Gruppenführerinnen ausgebildet. In der Biografie wird sie darum schweren Herzens, aber wahrheitsgemäß Nazi-Pädagogin genannt. Sie hat für die UFA gearbeitet, ein Drehbuch geschrieben. Das alles ist natürlich nicht schön. Und ich denke an die vielen Menschen, die sie verehrt haben und nun enttäuscht werden.»
Luise Rinser hat ja an ihrem eigenen Mythos auch stark mitgearbeitet…
Sánchez de Murillo: «Und da muss man sich fragen: Warum? Der Grund ist, dass sie in die Rolle der Nationalheldin hineingezwungen wurde – gleich nach dem Krieg. Die Deutschen und wir alle haben sie gezwungen, das Vorbild, das sie nicht war, zu spielen. Und dann schlugen die Grünen sie auch noch als Bundespräsidentin vor – wie sollte sie da zugeben, dass sie nicht diejenige war, für die alle sie gehalten haben? Deutschland brauchte den Mythos Luise Rinser, um nach der schlimmen Zeit vor sich selbst bestehen zu können. (…)» / news.de
Der isländische Autor Gyrðir Elíasson wird mit dem Nordischen Literaturpreis geehrt. Der Preis gilt als die wichtigste literarische Auszeichnung Nordeuropas und ist mit 47.000 Euro dotiert. Elíasson hat zahlreiche Romane, Kurzgeschichten und Gedichte veröffentlicht. / news.de
Dichteropern sind bei Komponisten beliebt. Erfunden wurde diese Gattung vermutlich von Umberto Giordano (‚Andrea Chenier‘), aufgeblüht aber ist sie erst in den letzten Jahren. So hat sich Matthias Pintscher Rimbaud vorgenommen, Peter Ruzicka Celan und Hölderlin, und jetzt ist an der Pariser Opéra mit Anna Achmatowa die berühmteste Dichterin Russlands dran, vertont von dem 1974 geborenen Bruno Mantovani. / REINHARD BREMBECK, Süddeutsche Zeitung 5.4.
Mörike ist auch nicht ohne. Nicht nur im lyrischen Fach.
Avertissement
Von dem Anteil, welchen die vorgerückten Geschöpfe meiner Muse bei dem Publikum finden, wird es abhängen, ob eine Nachgeburt folgen soll oder nicht. Dieselbe würde u. A. nachstehende Stücke enthalten:
1. An den Krammets-Vogel. (Würde, in flakkischer Weise, etwa anfangen: »Du, Philomelens glücklichster Sang-Rival«. &c.)
2. An die katholische Religion (Petrinism) Im von Hardenberg’schen Styl.
3. Bei Confirmation meines Neveus (unehelichen Zwitters meines Bruders) mel: Die Kröte, die &c.
4. Meine Ähnlichkeit mit v. Matthisson. Kritisches Poëm.
5. Umarbeitung des v. Schillerschen: »Laurette am Flügel«. (Ich beginne: »Wenn dein Finger durch den Stahl-Darm geistert«)
6. An Nane Z. Als sie einen angeschriebenen Gänserich von mir wünschte. (»Die Feder, die den Sträfling schrieb«)
7. Bei Betrachtung des Glanz-Gaifers der Gartenschnecke (cochl. hort. Lin.) Didaktisches Gedicht.
8. Sonett. Unter heftigen Schmerzen, als ich in einem Gehölze bei Zwerenberg lag und zu sterben meinte. (Der Verf. ist mit einem – medicinisch übrigens vielleicht interessanten – Nabelbruch behaftet.)
9. Das Beuteltier. (Dem HE. Grafen v. Skrzynecki zugebaichnet.)
Hier aber keins der avisierten, sondern ein 10tes:
Sarkasme
An v. Göthe
Du hast mich keiner AntiWort gewürdigt,
Wohl weil mein Geist sich kühn dir ebenbürtigt?
Deßwegen, Sprödling! willt du mir mißgönnen
ooDich Freund zu nennen?
Ha! Eitler Stolz! Man sah dich von der scharfen
Kritik Bustkuchens schon vorlängst entlarven;
Da zeigte sichs, daß alle deine Verse
00Nur güldne Ärse!
Aus: Wispel. Eduard Mörikes Wispeliaden. Zusammengestellt und mit enem Nachwort versehen von Friederike Roth. Bei der Friedenauer Presse Berlin 1994, S. 32 (Avertissement) und 26 (Sarkasme)
BY TED KOOSER, U.S. POET LAUREATE
I’ve mentioned before how much I like poems that take the time to carefully observe people at work. Here David St. John, who lives in California, gives us a snapshot of workers protecting an orchard.
Peach Fires
Out in the orchards the dogs stood
Almost frozen in the bleak spring night
& Mister dragged out into the rows
Between his peach trees the old dry limbs
Building at regular intervals careful pyres
While the teeth of the dogs chattered & snapped
& the ice began to hang long as whiskers
From the globes along the branches
& at his signal we set the piles of branches ablaze
Tending each carefully so as not to scorch
The trees as we steadily fed those flames
Just enough to send a rippling glow along
Those acres of orchard where that body—
Sister Winter—had been held so wisely to the fire
American Life in Poetry is made possible by The Poetry Foundation (www.poetryfoundation.org), publisher of Poetry magazine. It is also supported by the Department of English at the University of Nebraska-Lincoln. Poem copyright ©2002 by David St. John, whose most recent book of poetry is The Face: A Novella in Verse, Harper Collins, 2004. Poem reprinted from The Place That Inhabits Us, Sixteen Rivers Press, 2010, by permission of David St. John and the publishers. Introduction copyright © 2009 by The Poetry Foundation. The introduction’s author, Ted Kooser, served as United States Poet Laureate Consultant in Poetry to the Library of Congress from 2004-2006. We do not accept unsolicited manuscripts.
Auf ihrer Lesetour zum Preis der Literaturhäuser war sie gerade in Leipzig, Salzburg, Graz und Hamburg. Am Freitag liest sie in Berlin. Für jede der elf Städte hat sie ein anderes Konzept. In Rostock will sie mit politischen Gedichten beginnen und betont, dass sie viel „Außenwelt“ beim Schreiben brauche. „Es ist sogar besser, wenn ich nicht im Zimmer bin. Dann habe ich Unterstützung vom Licht, von den Bäumen, von der Rasenkante. Wenn ich im Zimmer bin, denke ich ständig an die Außenwelt. Das ist aber die soziale Außenwelt. Die bleibt doch im Ich, weil ich es geschrieben habe. Deshalb sage ich auch: Das Lyrik-Ich ist ein politisches Ich.“ …
Temperamentvoll funkeln ihre Augen: Sie will nicht gelten lassen, dass die Schriftsteller vom Prenzlauer Berg im Elfenbeinturm geschrieben hätten – weder sie noch Adolf Endler, mit dem sie von 1968 bis 1978 verheiratet war, noch sonst einer. „Wo waren denn die, die aus den Stalinschen Prozessen zurückkamen? Waren die etwa in Sturm und Wetter? Die waren doch selber borniert und verknöchert und immer verrannt in ihre idiotischen Konkurrenzkämpfe!“
Sie selbst hat in der Konfrontation mit den Dogmatikern bittere Erfahrungen gesammelt – bis hin zu Hermann Kants Versuch, sie aus dem Schriftstellerverband der DDR auszuschließen. Ihr Sommerhaus im sorbischen Wuischke war für sie immer eine Gegenwelt: „Pappelschwärmer-Welt, Giersch-Welt, Katzen-Welt“. Aber auch die auf den Feldern schuftenden Opas gehen ihr nicht aus dem Sinn: „Ackerrackerer“. / Dorothea von Törne, Tagesspiegel
Elke Erb liest am 15. April um 20 Uhr im Berliner Literaturhaus, anlässlich der Verleihung des Preises der Literaturhäuser 2011. Die Laudatio hält Uwe Kolbe. Erbs Buch „Meins“ und die Hommage „Deins“ sind zu beziehen über www.roughbooks.de
(Artikel aus Lyrikwiki Labor)
Logopœia ist ein von Ezra Pound eingeführter Begriff zur Beschreibung von Komponenten oder Arten poetischer Sprache. Er bezieht sich auf die poetische Funktion der Wortbedeutung im Unterschied von Phänopœia (Bildlichkeit) und Melopœia (Musikalität).
1917 prägte Pound das Wort in einer Besprechung der Gedichte der Avantgardepoetin Mina Loy als „Tanz des Intellekts zwischen Wörtern und Ideen“. In einem Text in der New York Herald Tribune vom 20. Januar 1929, den er 1931 in den Band „How to read“ aufnahm, präzisierte er:
„… und wenn wir ansehen, was zur Zeit passiert zum Beispiel in der Lyrik, so finden wir, daß die Sprache auf unterschiedliche Weise aufgeladen wird. Das heißt, es gibt drei ‚Arten der Poesie'“.
Über Logopœia sagt er dort: „‚der Tanz des Intellekts unter den Wörtern‘, das heißt, sie gebraucht die Wörter nicht nur in ihrer direkten Bedeutung, sondern sie berücksichtigt in besonderer Weise Gewohnheiten ihres Gebrauchs, die Umgebung, in der wir das Wort erwarten, seine üblichen Begleiter, die bekannten Inhalte und das Spiel der Ironie. Sie birgt den ästhetischen Inhalt, der das ureigene Reich der verbalen Äußerung ist und nicht in Plastik oder Musik transportiert werden kann. Sie ist das zuletzt aufgetretene und vielleicht das heikelste und unzuverlässigste Verfahren. (…)
Logopœia kann nicht übersetzt werden, wohl aber kann die Geisteshaltung, die sie ausdrückt, durch Paraphrasierung vermittelt werden.“
Die deutsche Rezeption beginnt mit Rainer M. Gerhardt, der 1953 zwei Pound-Übersetzungen herausgab: „das testament des confucius“ und „wie lesen“, beides Karlsruhe, schriftenreihe der fragmente. Bereits am 25.3. 1952 wurde im Hessischen Rundfunk sein Feature „Die Pisaner Gesänge“ gesendet, das die Passagen aus „How to read“ enthielt.
1996 verwies der Schriftsteller Wolfgang Dietrich nachdrücklich auf Pound und „How to read“ als Heilmittel gegen eine vorherrschende „entmündigende“ Literatur (Zwischen den Zeilen Nr. 9) und nannte dort ausdrücklich die drei „Arten von Dichtung“.
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