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Veröffentlicht am 18. Januar 2016 von lyrikzeitung
Als klaustrophobisch habe sie irgendwann ihre eigenen Gedichte empfunden, erklärt sie in einem Essay von 2011, der sich auf den Zyklus „Fuchsia“ aus ihrem ersten Band bezieht, von ihr jetzt aber erst in diesem zweiten Buch veröffentlicht wurde. Da steht: „ich suchte eine form, die beweglich ist und trotzdem treffend und die denken kann. die vorstellungen freisetzt, statt durch zu viel beschreibung zu beschränken. die erfahrungen lieber bereitstellt, als sie mitzuteilen.“ Größere Gleichzeitigkeit, also größere Realität wünsche sie sich für ihre Gedichte, schreibt Daniela Seel. / Insa Wilke, Süddeutsche Zeitung
Daniela Seel: Was weißt du schon von Prärie. Gedichte. Kookbooks Verlag, Berlin2015. 80 Seiten, 19,90 Euro.
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Daniela Seel, Insa Wilke
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