Rausch und Lyrik

In der „Welt“ bittet Franzobel die Venezianer, den Karneval nicht abzuschaffen, und definiert Rausch und Lyrik zugleich:

Der Rausch ist eine wunderbare Sache, das Desaster des Daseins zu vergessen, sich selber zu entfremden, sich erst zu erkennen, Lyrik. Der Rausch, dessen Zustand in manchen östlichen Kulturen erst der Wirklichkeit entspricht, wird in unserer prosaischen Gesellschaft bloß noch sanktioniert, gemaßregelt, bestraft. / Die Welt 9.2.02

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