152 Wörter, 1 Minute Lesezeit
Jörg Fauser
(* 16. Juli 1944 in Bad Schwalbach, Taunus; † 17. Juli 1987 in München)
Frankfurt am Main (I)
Trunken vom Höhenwahn
meldet neuen Rekord
die Deutsche Bank:
67 Zentimeter
wird ihre Zentrale
die Konkurrenz überragen.
Schau dir die Trümmer an
sagt bei der Personenkontrolle
in der U-Bahn ein Polizist
zu seinem Kollegen und
zeigt auf die Stadtstreicher
die auf der Bank ihren
Rausch ausschlafen.
Menschenauflauf vor den
Delikatessenläden.
Für Austern und Kaviar
stehn sie gern wieder
Schlange.
Wieviele Aufputschmittel
sind nötig, um so
hoch zu kommen, wieviele
Schmerztabletten, um den
Sturz zu wattieren?
Um die Ecke stehn
ihre Kinder und
spritzen sich gleich
Heroin Nr. 4 – sie
sind ihre Kinder:
Sie kotzen in die
praktischen
Einwegtüten.
Aus: Jörg Fauser Edition, Band 5. Gedichte. Hrsg. Carl Weissner. Rogner & Bernhard bei Zweitausendeins, 1990, S. 191 (ExLibris Irmgard Senf)
(„Manhattan am Main / Krankfurt sagen die andern“, aus: Frankfurt am Main II, ebd. S. 192)
67 Wörter, 1 Minute Lesezeit
Kristin Schulz
vor den enden das ende 9
kein und aber
verliefen sich im
wald aber erschlug
kein und kein
kind nicht einmal
wind bliebe der
aber vertriebe
aber nahm fast sein
ende am ende eines
stricks doch hielt der
ast nicht was er ver-
sprach und brach
aber wie
lebt aber
ohne kein
sein
ende
Aus: Kristin Schulz, gesammelte fehlmärchen. gedichte. Frankfurt/Main: gutleut, 2014, S. 15
Kaspar Hauser war ein geheimnisvoller Findling, der 1828 plötzlich in Nürnberg auftauchte und angab, zuvor sein Leben isoliert in einem dunklen Raum verbracht zu haben. Sein Schicksal gab Anlass zu zahlreichen Spekulationen über seine Herkunft – vom Betrüger bis zum verschollenen Erbprinzen – und wurde zu einem Symbol für Verwahrlosung, Identitätssuche und das Verhältnis von Natur und Erziehung. Hier ein Gedicht von
Paul Verlaine
(* 30. März 1844 in Metz; † 8. Januar 1896 in Paris)
in 2 deutschen Fassungen und im Original.
Deutsch von Wolf Graf von Kalckreuth
(* 9. Juni 1887 in Weimar; † 9. Oktober 1906, 19jährig, in Stuttgart-Cannstatt)
Caspar Hauser singt
Als schlichter Waise, reich genug
An meiner Augen stillem Scheine,
Kam ich zur Stadt, fremd und alleine,
Die Männer fanden mich nicht klug.
Mit zwanzig Jahren wurde ich
Im Feuer der verliebten Sinne
Der Weiber süsser Schönheit inne:
Doch freilich schön fand keine mich.
Wenn auch in keines Königs Sold,
Ich Heimatloser Ruhm erworben,
Wär' gern ich doch im Krieg gestorben,
Doch hat der Tod mich nicht gewollt.
Kam ich zu früh, kam ich zu spät
In diese Welt voll herber Trauer?
Was soll mir, ach, des Lebens Dauer?
Denkt an mich Armen im Gebet!
Aus: Wolf Graf von Kalckreuth, Gedichte und Übertragungen. Heidelberg: Lambert Schneider, 1962
Deutsch von Paul Wiegler
(* 15. September 1878 in Frankfurt am Main; † 23. August 1949 in Ost-Berlin)
Kaspar Hauser singt.
Ich kam verwaist und ohne Lug
Zur grossen Stadt mit stillen Augen,
Ob ich den Leuten mochte taugen:
Sie fanden mich nicht schlecht genug.
Und als ich zwanzig Jahre alt
Trieb mich ein sonderbares Grauen
Man nennt es Liebe, zu den Frauen:
Sie fanden, ich sei ungestalt.
Ein Heimatloser nahm ich Sold
Und liess mich für den König werben,
Ich wollte dort im Kriege sterben:
Der Tod, er hat mich nicht gewollt.
O lebe ich zu früh, zu spät?
Was soll ich in der Welt beginnen?
Mein Alles muss in Pein verrinnen;
O sprecht für Kaspar ein Gebet!
Aus: Baudelaire und Verlaine. Gedichte . Übertragen und eingeleitet von Paul Wiegler. Berlin 1900
Das Original
Gaspard Hauser chante :
Je suis venu, calme orphelin,
Riche de mes seuls yeux tranquilles,
Vers les hommes des grandes villes :
Ils ne m'ont pas trouvé malin.
À vingt ans un trouble nouveau,
Sous le nom d'amoureuses flammes
M'a fait trouver belles les femmes :
Elles ne m'ont pas trouvé beau.
Bien que sans patrie et sans roi
Et très brave ne l'étant guère,
J'ai voulu mourir à la guerre :
La mort n'a pas voulu de moi.
Suis-je né trop tôt ou trop tard ?
Qu'est-ce que je fais en ce monde ?
Ô vous tous, ma peine est profonde :
Priez pour le pauvre Gaspard !
73 Wörter, 1 Minute Lesezeit
Doris Runge
(* 15. Juli 1943 in Carlow)
natürlich
könnte ich vorher
das handtuch
werfen
den löffel
abgeben
bei sinnen
und nicht gefundenem sinn
das tafelsilber entsorgen
mit oder ohne segen
das weltliche segnen
ohne reue ohne trost
natürlich
werde ich weitergehen
wenn die füße
den dienst versagen
erfindet der kopf
die gängigen
prothesen
Aus: Doris Runge, zwischen tür und engel. Gesammelte Gedichte. Gesammelt und mit einem Nachwort von Heinrich Detering. München: Deutsche Verlags-Anstalt, 2013, S. 93
226 Wörter, 1 Minute Lesezeit
Paul Éluard
(* 14. Dezember 1895 in Saint-Denis bei Paris; † 18. November 1952 in Charenton-le-Pont bei Paris)
Das Wort
Ich bin von müheloser Schönheit und das ist gut.
Ich gleite über das Dach der Winde
Ich gleite über das Dach der Meere
Ich bin empfindsam geworden
Ich kenne den Lenker nicht mehr
Ich bin reglos Seide über dem Eis
Ich bin kränklich Blumen und Kiesel
Ich liebe das Seltsamste bis in den Himmel
Ich liebe die Nackteste verirrt wie ein Vogel
Ich bin gealtert aber hier bin ich schön
Und der sinkende Schatten aus tiefen Fenstern
Verschont jeden Abend das schwarze Herz meiner Augen.
Aus dem Französischen von Gerd Henniger, aus: Paul Éluard: Schwestern der Hoffnung. Ausgewählte Gedichte. München: dtv, 1973, S. 19. Das Gedicht stammt aus dem Band „Répetitions“ (Wiederholungen), 1922.
LA PAROLE
J´ai la beauté facile et c’est heureux.
Je glisse sur le toit des vents
Je glisse sur le toit des mers
Je suis devenue sentimentale
Je ne connais plus le conducteur
Je ne bouge plus soie sur les glaces
Je suis malade fleurs et cailloux
J’aime le plus chinois aux nues
J’aime la plus nue aux écarts d’oiseau
Je suis vieille mais ici je suis belle
Et l’ombre qui descend des fenêtres profondes
Epargne chaque soir le cœur noir de mes yeux.
Aus: Paul Éluard: Répetitions. Dessins de Max Ernst. Paris: Au sans pareil, 1922, S. 17
502 Wörter, 3 Minuten Lesezeit
Bertram Reinecke
ZAW LA ZAW, KAW LA KAW IV
vaters merkbuch für hausbesuche. die geburtstage trug er ein
sterbefälle, wegzüge strich er heraus:
ein verkleinerter auszug aus dem kalender gottes
wie das klassenbuch in frau kollmorgens aktentasche
ein vorhalt auf gottes kladde am jüngsten tag.
aber noch reihte es sich aus abend und morgen dahin.
dann und wann kam der sensenmann (ohne kapuze
wozu auch, man soll nach dem regen mähen)
tippte an seine schifferkappe, begann
in winzigen schritten voranzutreten mit schwingenden hüften
regelmäßig wie das pendel der uhr, und machte heu.
zwischen wachen und schlafen, zwischen halbschlaf
und halbwach halb im schlaf und halb im halbwachen halbschlaf
schlafwachend schlichen die tage hin.
wachet auf ruft uns die stimme der mutter in der herrgottsfrühe
sie macht die lampe an, deckt den tisch und die morgenröthe
hatte (jedenfalls sommers) schon das gestirne unter den rock
ihres lichtes verborgen, wenn wir, wir mußten ihm entgegengehn
vorbei an kirche und friedhof müde zum schulbus fröstelten.
aber brannte nicht unser herz in uns als
frau kollmorgen dem knappen dutzend schüler
die morgenröthe einer neuen zeit auslegte
ein starker und mächtiger kam von dort, war
in den himmel geflogen und hatte keinen gott gesehen, während
feuer regnen vom himmel herab in vietnam.
sie erklärt den sozialismus auf dem lande:
das melkkarussell (ließ auf sich warten)
die kombine, maat und drusch, nur ein arbeitsgang
If 16 auf w 50 im nemerower spritzenhaus
im neuen befreiten jahrtausend aber würden wir
unsere gesamte nahrung aus plastegefäßen
zu uns nehmen, unter anleitung der sowjetunion
ein anderer mächtiger mann, unser direktor stabe
vertrat schon jetzt in der volkskammer in berlin
die interessen unseres volks. mein vater jedoch
sah noch immer die falschen, ewig gestrigen nachrichten.
ihr habt euch entschlossen mitzuhelfen
den schädling »lodrian« zu vertreiben, also erklärte ich es ihm
wie ein wassersturm der mächtig einreißt, er erwiderte nur:
ich weiß daß deine lehrerin dieser ansicht ist.
weh der prächtigen krone der trunkenen von ephraim
der welken blume ihrer lieblichen herrlichkeit!
ich wünschte mit den füßen leicht aufwärts begraben zu werden
so wie die kosmonauten liegen, im schlaf noch
trainieren für die schwerelosigkeit, wollte ich doch schließlich
später auch noch nach oben hinauf.
der schädling »lodrian« ist nämlich ein hartnäckiger bursche
wendet euer wissen an, wenn ihr dem schädling »lodrian« in der schule
im haushalt oder anderswo begegnet!
Aus: Sinn und Form 4/2025, S. 507f
Etliche der Zitate lassen sich in der Bibel, Jesaja 28, finden, darunter auch das rätselhafte Titelwort. Ich gebe dafür 2 Übersetzungen:
Darum wird für sie des HERRN Wort zu »Zawlazaw zawlazaw, kawlakaw kawlakaw, hier ein wenig, da ein wenig«, dass sie hingehen und rücklings fallen, zerbrochen, verstrickt und gefangen werden.
Lutherbibel 2017
Also wird Gott ihnen auf diese Art Antworten geben: „Hsn bla blup, töff doff, brasel brasel, bla blup bla.“ Er will, dass sie nicht wissen, wo es langgeht, dass sie stolpern und auf die Fresse fallen, dass sie sich die Gräten brechen, dass sie in die Falle gehen, dass sie verhaftet und abgeführt werden.
Volxbibel
Georg Trakl
(* 3. Februar 1887 in Salzburg; † 3. November 1914 in Krakau, Galizien)
Menschheit vor Feuerschlünden aufgestellt,
Ein Trommelwirbel, dunkler Krieger Stirnen,
Schritte durch Blutnebel; schwarzes Eisen schellt,
Verzweiflung, Nacht in traurigen Gehirnen:
Hier Evas Schatten, Jagd und rotes Geld.
Gewölk, das Licht durchbricht, das Abendmahl.
Es wohnt in Brot und Wein ein sanftes Schweigen
Und jene sind versammelt zwölf an Zahl.
Nachts schrein im Schlaf sie unter Ölbaumzweigen;
Sankt Thomas taucht die Hand ins Wundenmal.
Aus: Georg Trakl, Dichtungen und Briefe. Hrsg. Hans Weichselbaum. Salzburg, Wien: Otto Müller, 2020, S. 41
Es ist vielleicht 30 Jahre her, da schrieb eine ältere Dame an das Institut für Deutsche Philologie einen Brief. Sie habe eine Gedichtzeile ihr Leblang im Kopf gehabt: „Ach wer das doch könnte, nur ein einziges Mal“. Sie wisse aber nicht wer der Verfasser sei und wie es weitergeht. Die Anfrage wurde mir zugeleitet, ich fand das Gedicht und schickte ihr den Text. Es war ein Kindergedicht von Victor Blüthgen, in dem ein Kind davon träumt, wie ein Drache in den Himmel aufzusteigen, um die Welt von oben zu sehen und himmlische Freiheit zu erleben – ein sehnsüchtiger Wunsch nach dem Entrinnen aus der Enge des Irdischen, wenn auch nur für einen einzigen Moment. „Ach, wer das doch könnte, / nur ein einziges Mal!“
Ich schickte ihr den Text, sie bedankte sich und schrieb: nur ein Kindergedicht, aber dieser eine Satz hat mich mein ganzes Leben begleitet und war mir wichtig.
Wegen dieses einen Satzes kann man doch auch mal ein Kindergedicht lesen. Oder? Wer möchte das nicht, der Enge des Irdischen mal zu entrinnen? Gedichtzeilen können das, wie meine geneigten Leserinnen und Leser wissen.
Victor Blüthgen
(* 4. Januar 1844 in Zörbig; † 2. April 1920 in Berlin)
Ach, wer das doch könnte!
Gemäht sind die Felder,
Der Stoppelwind weht.
Hoch droben in Lüften
Mein Drache nun steht,
Die Rippen von Holze,
Der Leib von Papier,
Zwei Ohren, ein Schwänzlein
Sind all seine Zier.
Und ich denk: so drauf liegen
Im sonnigen Strahl,
Ach, wer das doch könnte
Nur ein einziges Mal!
Da guckt ich dem Storch
In das Sommernest dort:
Guten Morgen, Frau Störchin,
Geht die Reise bald fort?
Ich blickt in die Häuser
Zum Schornstein hinein:
O Vater und Mutter,
Wie seid ihr so klein.
Tief unter mir säh ich
Fluss, Hügel und Tal,
Ach, wer das doch könnte,
Nur ein einziges Mal!
Und droben, gehoben
Auf schwindelnder Bahn,
Da fasst ich die Wolken,
Die segelnden an;
Ich ließ mich besuchen
Von Schwalben und Krähn
Und könnte die Lerchen,
Die singenden sehn;
Die Englein belauscht ich
Im himmlischen Saal;
Ach, wer das doch könnte,
Nur ein einziges Mal!
382 Wörter, 2 Minuten Lesezeit
Hört nur, Leute
Neues Lied von Amerika. In Olmütz, 1856. Gedruckt und zu bekommen bei Antonin Halouzka
1. Hört nur, Leute, dies komische Lied,
wie's den Herrn Amerikanern geht,
in eitel Freud die Schelme leben,
was sie begehrn, vom Himmel fällts ein jedem.
2. Viele, die zaudern, vor Ungeduld grolln,
daß sie so schlecht hier leben solln,
haben Mordslust heuer auf Amerika,
wo Knödel just auf Bäumen man wachsen sah.
3. Teiche voll Butter unter den Bäumen
zum Knödel Einweichen, wenn sie einem
im Hals steckenbleiben, Hunderte Schilder,
aus Lebkuchen, glaub ich, köstliche Bilder.
4. Schweine wachsen gebraten da drüben,
ins Maul gebratene Vögel fliegen,
Buchteln, Kolatschen backen sich von allein,
Kaffee rinnt aus Rinnen ins Maul hinein.
5. Kaum macht das Maul der Amerikaner auf,
gleich hat er gebratene Tauben zuhauf,
es solln sich die Herrn Amerikaner bedienen
nämlich zum Schlucken geschaffner Maschinen.
6. Alles machen sie mit der Maschine,
was Arbeit ist, kommt nicht in ihre Sinne,
so leben sie dort besser als im Paradies,
fast wie am Rand des Himmels haben sie's.
7. Aus lauter Bratwürsten Zäune sie bauen,
Quargeln, die schützen vor Elend und Grauen,
's ist lauter Spaß in am'rikanischen Landen,
auf Leberwürsten spieln die Musikanten.
8. Amerika, als Heimat wohlbekannt,
nur allzu fern ist das gepriesne Land,
lägs wenigstens in Prag, per Eisenbahn
es zu besichtgen kam nicht teuer dann.
9. So könnten wir dorthin zur Kirmes gehn,
ich glaub, das wäre gar zu schön,
es ist bloß ein Einfall, müßig und albern,
nur so zum Lachen und spaßeshalber.
10. Der Amerikaner darf kein Faulenzer sein,
dort wie hier lebt man von Arbeit allein,
wers auch sei, der Lust zur Arbeit nicht hat,
umsonst wird der selbst in Amerika nicht satt.
11. Amerika als ideale Heimat gilt,
nur ists vom Volk nicht grade überfüllt,
wie viele andre Länder heutzutag,
wer diese Wüste dort erobern mag.
12. So viel er will, kann er da kaufen Land,
wird spucken, sackweis, Sakrament, verdammt,
in Amerika, wenn er die Hacke schwingt
und ihm ein Schmerz durch Kreuz und Hände dringt.
Ende
Übersetzt von Walther Petri, aus: Ludvík Kundera, Eduard Schreiber (Hg.): Süß ist es zu leben. Tschechische Dichtung von den Anfängen bis 1920. München: Deutsche Verlags-Anstalt, 2006 (zuvor in: Die Sonnenuhr. Tschechische Lyrik aus 11 Jahrhunderten. Reclam Leipzig 1986 / 1993)
Georg Theodor Franz Artur Heym
(* 30. Oktober 1887 in Hirschberg, Schlesien; † 16. Januar 1912 in Gatow)
LICHTER GEHEN JETZT DIE TAGE...
Lichter gehen jetzt die Tage
In der sanften Abendröte
Und die Hecken sind gelichtet,
Drin der Städte Türme stecken
Und die buntbedachten Häuser.
Und der Mond ist eingeschlafen
Mit dem großen weißen Kopfe
Hinter einer großen Wolke.
Und die Straßen gehen bleicher
Durch die Häuser und die Gärten.
Die Gehängten aber schwanken
Freundlich oben auf den Bergen
In der schwarzen Silhouette,
Drum die Henker liegen schlafend,
Unterm Arm die feuchten Beile.
Aus: Georg Heym, Das Werk. Verbesserte Lizenzausgabe mit freundlicher Genehmigung der Melzer Verlag GmbH, Neu-Isenburg 2005 für Zweitausendeins, Postfach, D-60348 Frankfurt am Main, S. 968.
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