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Veröffentlicht am 7. Dezember 2017 von lyrikzeitung
Richard Anders
Wort Wo das abstrakte Wort grenzenlos in Duft- frische übergeht,endet auch die Macht dei- nes nach Asche süchtigen Zunders, dessen selbstverzehrende Glut fruchtlos ist. Mach dir nichts vor: Der Widerschein deines Au- todafés in Leserköpfen hindert diese nicht daran, im Heu, das noch nicht trocken ist, mit steifen Nasen und nassen Mündern übereinander herzufallen.
Aus: Richard Anders: Verscherzte Trümpfe. Prosa. Mit Zeichnungen von Horst Hussel. Berlin: Edition Galrev, 1993, S. 75
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: L&Poe-Anthologie, Richard Anders
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