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Veröffentlicht am 14. November 2010 von lyrikzeitung
Nein, Mutter, weine nicht.
Unbefleckte Himmelskönigin,
steh mir allzeit bei.
„Zdrowaś Mario“.
Dieses vierzeilige Gedicht trägt die Unterschrift „Helena Wanda Błazusikówna, 18 Jahre alt, in Haft seit dem 25. September 1944“. Man fand es an der Wand einer Zelle im Gestapo-Hauptquartier in Zakopane. Henryk Mikołaj Górecki wählte diesen Text für den zweiten Satz seiner „Sinfonie der Klagelieder“, die sicher das bekannteste Werk von Górecki ist. / Elisabeth Richter, Nachruf auf den polnischen Komponisten Henryk Górecki, DLR 12.11.
Kategorie: PolenSchlagworte: Elisabeth Richter, Helena Wanda Błazusikówna, Henryk Górecki
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