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Veröffentlicht am 6. August 2011 von lyrikzeitung
Judith Zander favorisiert freirhythmische Verse. Deshalb sollte man nicht Fingerübungen in strengen metrischen Formen übersehen: „westwärts & außer form“ etwa ist ein Sonett und „diotima“, in Anlehnung an das gleichnamige Gedicht von Friedrich Hölderlin, eine Ode. Eines der schönsten Gedichte ist fraglos „dornburger spruchreife“, in dem ein Oktobertag bei den Dornburger Schlössern skizziert wird, das mit den Worten anhebt: „die hängenden gärten wir gingen auf / terrassen in nebulöse ideen / der saale ein alles sahen wir / mit ihrem blick.“ / Kai Agthe, Freie Presse
Judith Zander: „oder tau. gedichte“
dtv
92 Seiten
11,90 Euro
ISBN 9783423248624
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Judith Zander, Kai Agthe
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