Monat: September 2012

44. Dürener Förderung

Die Stadt Düren hat einen Namen in der Kunstförderung. Eine private Stiftung vergibt u.a. Stipendien an junge Künstler, die 2 Jahre lang jeden Monat 1250 Euro erhalten und, man höre, „Die Stipendiaten sollten möglichst im Umkreis von etwa 1.000 km von Düren leben und… Continue Reading „44. Dürener Förderung“

43. Schweizer Lyrik

Wieviele Namen fallen dem Leser ein? Eine in Kürze erscheinende englische Anthologie versammelt eine beeindruckende Liste von Lyrikern des 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts – nicht nur im Umfang, sondern auch im Gewicht der Namen aus den vier Hauptsprachen des Landes. Darunter sind: Blaise… Continue Reading „43. Schweizer Lyrik“

42. lyrikline – eine große Biblio- und Audiothek der Weltlyrik

Übersetzungen und vom Autor oder der Autorin in Originalsprache gesprochen. Sie finden auf lyrikline.org 7520 Gedichte von 822 Dichtern aus 57 Sprachen und über 10.250 Übersetzungen  in 55 Sprachen! 2012 hinzugekommene Stimmen: Kyriakos Charalambidis (Griechisch) am 29. August 2012 Daniel Falb (Deutsch) Christian Steinbacher (Deutsch) Judith Zander (Deutsch) am 13. August 2012 Bert Papenfuß (Deutsch) am 06.… Continue Reading „42. lyrikline – eine große Biblio- und Audiothek der Weltlyrik“

41. Tomas Venclova 75

Es muss für ihn ein besonderer Schock gewesen sein. Tomas Venclova, Amerikaner nicht ganz aus eigener Wahl – die Sowjetunion hatte ihn ausgebürgert -, dieser Wanderer aus der Alten Welt feierte an jenem 11. September wie jedes Jahr Geburtstag. (…) Einige Zeit später, zu… Continue Reading „41. Tomas Venclova 75“

40. Taliban-Poesie

„Ein Gewehr und einen Dolch in der Hand, so ziehe ich in die Schlacht, ich bin ein afghanischer Mujahedin … „ So heißt es in einem Taliban-Gedicht, veröffentlicht in einem Buch, das in diesem Jahr in London erschienen ist. Das Gedicht eines Taliban-Kämpfers –… Continue Reading „40. Taliban-Poesie“

39. Jeffrey Yangs Bestiarium

Im Mittelalter verstand man unter einem „Bestiarium“ eine Dichtung, die typisch menschlichen Eigenschaften und Schwächen im Bild der Tiere einen Spiegel vorhält. Diese Form barg ein derart vielsagendes Potential, daß sie in der Neuzeit von Guillaume Apollinaire, Franz Blei, Jorge Luis Borges und anderen… Continue Reading „39. Jeffrey Yangs Bestiarium“

38. Reappropriation der Antike

Die griechischen Götter und Giganten waren die Superhelden der Antike. Wie ein monumentaler 3D-Comic erzählt der berühmte Pergamonfries ihre Geschichten. In Marmor gebannte Energie. Diese nimmt Gerhard Falkner mit Verve auf und bringt Bewegung ins Gedicht. Defragmentierung der alten Platten. Pulsierende Reappropriation statt Antikenkitsch.… Continue Reading „38. Reappropriation der Antike“

37. Angriff der schwierigen Gedichte

Dienstag, 11. September 2012, 19:30 Uhr, Eintritt 5 Euro/ Erm. 4 Euro Lettrétage, Berlin-Kreuzberg Angriff der schwierigen Gedichte Lesung mit Charles Bernstein, Norbert Lange, Tobias Amslinger, Dennis Büscher-Ulbrich und Mathias Traxler Nach einem ersten Einblick in die Übersetzerwerkstatt im Februar setzt das Team Bernstein… Continue Reading „37. Angriff der schwierigen Gedichte“

36. Traklpark

Danach muss man sich den kleinen Innsbrucker Traklpark, den der Autor – angezogen durch den Namen des verehrten Dichters – mit 21 Jahren für sich „entdeckte“ und dann wiederholt aufsuchte, als eine besonders dürftige Grünanlage vorstellen, ausgestattet mit einer Marmorplatte und einem eingraviertem Zweizeiler… Continue Reading „36. Traklpark“

35. Nicht für feine Leute

Kramer hinterließ einige der eindringlichsten Gedichte, die sich mit Faschismus, Flucht und Heimatlosigkeit befassten. Allein sein „Andre, die das Land so sehr nicht liebten“ ist ein Dokument sondergleichen. In diesem Buch aber finden sich seine Liebesgedichte versammelt. Es wurde für diese Ausgabe um einige… Continue Reading „35. Nicht für feine Leute“

34. Poetry Parnassus

Poetry Parnassus war ein Mammuttreffen von 204 Dichtern aus allen olympischen Nationen. Von Nikaragua bis zur Mongolei, von Samoa bis Sengal, Makedonien bis Malediven – nenne ein Land und der Dichter taucht auf. Es war als hätte Prosperos Zauberstab eine Insel der Poesie herbeigezaubert.… Continue Reading „34. Poetry Parnassus“

33. Keine Krise?

Am Tag der Poesie auf dem Theaterplatz in Basel hauchen Schriftsteller, Rapper, Slam-Poeten, Lyriker und Dozenten der schwindenden Kunst der Poesie neues Leben ein, meint Cédric Russo, Tages Woche. Na, werden sie das schaffen? Die Veranstaltung ist höchst löblich, aber wenn es an einer… Continue Reading „33. Keine Krise?“

32. Wer weiß bis wann

„Ich könnte ja auch ein anerkannter deutscher Lyriker jetzt werden, mit meiner Naturlyrik und meiner uralten schlesischen Bauernahnenreihe, aber ich brächte es nicht über mich, auch nur stillschweigend mich fördern zu lassen von einem System, das für mich das wahrhaft teuflischste ist“, schrieb der… Continue Reading „32. Wer weiß bis wann“

31. Was macht Musik mit einem Gedicht?

Herr Eckels, was macht Musik mit einem Gedicht? Prof. Heiner Eckels: Ich versuche es mal mit einem Vergleich: Nehmen Sie ein Lied der Suleika nach dem Gedicht aus Goethes „West-östlichem Divan“. Das Gedicht wurde sowohl von Mendelssohn-Bartholdy als auch von Franz Schubert vertont. Beide… Continue Reading „31. Was macht Musik mit einem Gedicht?“

30. „Die Wörter sind da!“

Im anschließenden Gespräch mit der Radiojournalistin Silke Behl wird deutlich, wie befreiend die Produktion dieser Gedichte für Herta Müller sein muss. Sie setzt das Gesicht einer schnurrenden Katze auf, als sie erzählt, wie sehr sie das Ausschneiden und die Mechanik des Hin- und Herschiebens… Continue Reading „30. „Die Wörter sind da!““