Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Tim Voß (ehemals der Voß von Reinecke & Voß) macht jetzt Bücher bei Horlemann – Edition Voß. Dazu gehört auch die Reihe Lyrikpapyri, die von Mathias Jeschke herausgegeben wird. Aus einem Gespräch mit Mathias Jeschke: Lieber Herr Jeschke, Buchhandlungen bestellen und vertreiben kaum noch Lyrikbände.… Continue Reading „38. Lyrikpapyri“
Das Pfeifen des Zuges dient nur dazu auf den Feldern Melancholie zu verbreiten. – Wie reagieren wir? Wir lächeln zustimmend, sind ›amüsiert‹, verstehen, was der Autor humorvoll (nicht humoristisch) ausdrücken wollte. Und das, weil wir Erinnerung besitzen an Pfeifen des Zuges, Felder und Melancholie. Der Aufbau des Satzes… Continue Reading „37. Greguerías“
Warum er gern über „Bob, den Riesen“ schreibt, die Mannheimer Popakademie ihn 2008 als Studenten ablehnte, er nicht Max Lyrik heißt und darüber, ob er oder Hannes Wader „der deutsche Dylan“ ist, rätseln wir mit dem Berliner Songwriter in diesem Interview. / morgenweb
11.09.2012, 19:30 Uhr Literaturhaus Hannover / Mitte mit Klaus Merz, Alexander Nitzberg, Monika Rinck und André Rudolph Mit dem Lyrikfest geben wir auch in diesem Herbst der Lyrik eine eigene Bühne und stellen – immer auf der Suche nach der poetischen Grammatik unserer Zeit… Continue Reading „35. Lyrikfest Gegenstrophen“
„Der Wolkenhändler“ ist Titel sowie (eine) Hauptfigur eines Prosatextes des Kieler Dichters Klavki und wurde unter anderem auf Poetry Slams vorgetragen, wo er den ersten Preis gewann. (…) Neben der Thematisierung des Wolkenhändlers als Figur, beinhaltet der gesamte Prosatext vor allem Kritik am Literaturbetrieb, indem er… Continue Reading „33. Der Wolkenhändler – Klavki“
Hinter der Idee zum Verlagsnamen stecke nicht nur ein literarischer Bezug (das Sonett „Correspondances“ von Charles Baudelaire), sondern auch eine ganz praktische Begegnung. Ich solle mal an die Pariser Metro denken, da stehe überall „correspondance“ für die Verbindungen/Umsteigemöglichkeiten in den einzelnen Metro-Stationen, die die… Continue Reading „32. Korrespondenzen“
Plötzlich ist er in aller Munde: Miron Bialoszewski, ein großer Einzelgänger, Chronist des Alltags im Krieg und im Sozialismus, experimentierfreudiger Lyriker und Theatermann, skurrile Existenz. Nicht, dass man ihn völlig vergessen hätte. Doch Bialoszewski wird gerade neu entdeckt. In diesen Wochen überstürzen sich die… Continue Reading „31. Alle reden über Białoszewski. Wer liest ihn?“
Als ich Stefan George entdeckte, verstreute Gedichte, dann ein Reclamband und Antiquarisches, warnten mich alle: Den findest du gut? Sogar eine Studentin aus Kairo, die bei einem DDR-Germanisten Deutsch gelernt hatte und die es nach Greifswald verschlug, sagte es mir. Ja, ich fand ihn… Continue Reading „30. Der George-Ton“
Friede z’ Ischdai Wenn isch Friede wieder z‘ Ischdai? Do druf blangt scho groß un chlei. Wu wieder die alde Zite sin un überall d’r Humor schteckt drin im Musikverein un Fußballclub im Chilchechor un Fiirwehrtrupp in G’sangverein un Buureschaft in Fraueverein un G’nosseschaft… Continue Reading „29. Friede z’ Ischdai“
Gedichte von 26 hebräischen Dichtern wurden in den Lehrplan aufgenommen – das Unterrichtsministerium spricht von einer „radikalen Umwandlung“. Der gesamte Lehrplan vom Mittelalter bis zum späten 20. Jahrhundert wurde geändert, am radikalsten aber für die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts. Bisher wurden aus dieser… Continue Reading „28. Lyrik in der Schule – in Israel“
Im kleinen Lana las am 15. Mai ein ganz Großer aus seinem neuen Buch: Les Murray. Der Lyriker, der 1937 in New South Wales geboren wurde, wird immer wieder als Kandidat für den Literaturnobelpreis gehandelt. Seine deutsche Verlegerin Margitt Lehbert übersetzte „Killing the Black… Continue Reading „27. Murray in Lana“
ZEITjUNG.de: Ivan, was treibt dich um als Künstler? IVAN: Meine Poesie der Straße und mein ‚poetischer Angriff‘ entstehen aus einem mehr sozialkritischen als einem literarischen Ansuchen. Es ist ein Hinabstoßen von Wörtern zwischen die Straßen mit der Überzeugung, die in den dunklen Ecken unseres Lebens… Continue Reading „26. Der Mailänder Street Artist IVAN“
Im Laufe unseres Briefwechsels fragte ich Pound, was er an einer bestimmten Stelle gemeint hatte. Er schrieb zurück, er hätte dies oder jenes gemeint. Ich antwortete ihm frech, wie ich damals war, wenn er es gemeint hätte, hätte er es jedenfalls nicht geschrieben. Prompt… Continue Reading „25. Das wollen die Leute nicht verstehen“
BY TED KOOSER, U.S. POET LAUREATE It would be nice if we could all get one last ride through a part of our lives we’d left behind. Patrick Phillips, who lives in Brooklyn, is our guide and pilot in this fine poem. Elegy with… Continue Reading „24. American Life in Poetry: Column 384“
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