Monat: März 2011

152. Liebe und Kapitalismus

„Seine Gedichte und Prosabände haben Generationen von Lesern ein neues Bild des Glaubens gegeben“, sagt Pfarrer Andreas Mertens. … Ernesto Cardenal betrachtet die Menschen nicht nur kritisch, sondern auch voller Hoffnung. In Costa Rica wurde eine eigentlich gewöhnliche Beobachtung der Straße für ihn zu… Continue Reading „152. Liebe und Kapitalismus“

151. Dickes Ding

Doch zunächst werde am 2. Mai „das dickste Buch meines Lebens mit über 1600 Seiten“ veröffentlicht. Dieses Buch mit dem Titel „Essayistische Prosa und Gedichte“ enthalte neben seinem neuen Drama „Der Fliehende Holländer“ auch einen großen Zyklus Libido-Lyrik mit zwei Mal 75 neuen erotischen… Continue Reading „151. Dickes Ding“

150. Berlin (bei Polen)

Ich mach mal Zitat statt Satire: Seine bösen Gedichte über Städte sind hervorragend. Was als Kolumne bei «Spiegel Online» begann, gibt es jetzt auch als Buch: «Reiner Schönheit Glanz und Licht – Ihre Stadt! im Schmähgedicht». Über Deutschlands Hauptstadt dichtet Gsella: «Sie können nichts und… Continue Reading „150. Berlin (bei Polen)“

149. Neue Musik

In einem Brief an seinen Auftraggeber beschwert sich der Dichter und Homer-Übersetzer Johann Heinrich Voss über die empfindsame „neue“ Musik von Carl Philipp Emanuel Bach. Dieser lasse „die Affekte nicht genug ineinander zerfließen“, spiele zwar virtuos, aber auch etwas beliebig. / Hans Jürgen Kugler, Badische… Continue Reading „149. Neue Musik“

148. Preisträger und Generationen

Im DLF Kurt Drawert im Gespräch mit Christoph Schmitz über den Darmstädter Wettbewerb. Er lobt die „radikale Schnitttechnik“ des diesjährigen Preisträgers des Léonce- und Lena-Preises. Das führt zur Nachfrage: Schmitz: Was haben denn seine Gedichte, was hat seine Lyrik den Mitkonkurrenten voraus? Drawert: Nichts voraus. Also man… Continue Reading „148. Preisträger und Generationen“

147. Stagnation

Er eröffnet sein Buch mit dem Bild einer Literaturwissenschaft in Stagnation. Vorüber seien die Jahrzehnte der großen Theorien, abgetreten ihre Doyens wie Paul de Man, Jacques Derrida, Wolfgang Iser oder Wolfgang Preisendanz. Dennoch stehe das literaturwissenschaftliche Denken immer noch im Bann dieses heroischen Erbes.… Continue Reading „147. Stagnation“

146. Meine Anthologie: Olive

Fuad Rifka Hymne Die Sehnsucht der Oliven nach der Ölpresse, die Sehnsucht der Ölpresse nach den Krügen, die Sehnsucht der Krüge nach dem Öl, die Sehnsucht des Öls nach dem Brot, die Sehnsucht des Brots nach den Händen. Die Sehnsucht der Erde nach dem… Continue Reading „146. Meine Anthologie: Olive“

145. 9. Festival der Amazigh-Lyrik in Aït Smaïl (Béjaïa)

Dichter aus verschiedenen „berberophonen“ Regionen Algeriens trafen sich am letzten Wochenende zum 9. Festival der Berberpoesie, das dem Andenken an den Schriftsteller Mouloud Mammeri gewidmet war. Zum Abschluß des Festivals wurden Preise für die besten Gedichte verliehen, die von einer Wissenschaftlerjury ausgewählt wurden. Der… Continue Reading „145. 9. Festival der Amazigh-Lyrik in Aït Smaïl (Béjaïa)“

144. „Seufzte oft und tief“

Der von ihm vorgetragene Zyklus „Bilder vom Leben am Meer“ mache deutlich, „dass Landschaft ein Kontemplationsthema geblieben ist“, erklärte die Berliner Kritikerin und schwärmte geradezu von der „Sensibilisierung für verschwundene Lebenswelten“ und von einem „Reifezustand, den hier wenige andere Gedichte erreichen“. Die meisten der… Continue Reading „144. „Seufzte oft und tief““

143. DIE ESELIN BEI BESAGTEM GLEITSCHIRMFLUG

Dienstag, 29. März 2011, 21 Uhr Villa Elisabeth, Invalidenstr. 3, Berlin In der Reihe: Die Liedertafel Genschel und Schüttler machen ihre Kladden auf. Berweck sitzt u.a. am Klavier. Das Meisterwerk from Mara Genschel on Vimeo. Auszug: – Veronika – Schiebetür (mechanische) – Fernlautsprecher –… Continue Reading „143. DIE ESELIN BEI BESAGTEM GLEITSCHIRMFLUG“

142. Monnaie u. Scandalvermeidung

Kann die Dichtung das Leben bessern? (Facobook-Fund, kannt ich bisher nur als Text) Benn an Thea Sternheim am 7. März 1930, einen Tag nach der Sendung: „wollen wir von dem Radioabend bitte nicht weiter sprechen. Verfehlte Sache, blamable Situation. 1) war die Zeit zu… Continue Reading „142. Monnaie u. Scandalvermeidung“

141. „Stunde der Wahrheit“

Im Poetenladen ein Bericht von Michael Braun über den Literarischen März. Hier drei recht willkürliche Splitter: 1 Erst wenn die Mikrophone außer Reichweite sind, schlägt in Darmstadt die Stunde der Wahrheit. Was man am Rande erfährt, in den ungeschützten, unbedachten, beiseite gesprochenen Äußerungen, ist… Continue Reading „141. „Stunde der Wahrheit““

140. Darmstädter Jury über die Preisträger

Die Jury in ihrer Wertung des Leonce-und-Lena-Preisträgers: „Definitionen von Abend: Engramm eines Karrens / träumende Fördermaschine am Grund eines Sees / den ich lange durchschwamm. Bedeutung, eine / Unterart von Gerümpel, bildet Strände, Lungen. / Die Körper verschwinden im Zeichen …“: heißt es im… Continue Reading „140. Darmstädter Jury über die Preisträger“

139. Meine Anthologie 72: Wafa´ al-Amrani, Der achte Tag (Auszüge)

Der achte Tag (Auszüge) „Er sagte zu mir: Der Todestag ist der Hochzeitstag und der Tag des Alleinseins ist der Tag der Geselligkeit. An-Niffari* 1 Wurzel Ich bin aus dem Gefühl geboren. Das ist nicht wie die Liebe nicht wie der Haß, sondern ähnelt… Continue Reading „139. Meine Anthologie 72: Wafa´ al-Amrani, Der achte Tag (Auszüge)“

138. Politisch Lied

Der grüne Spitzenmann Winfried Kretschmann ist ein besonnen-feinsinniger Seelenverwandter des früheren CDU-Ministerpräsidenten Erwin Teufel. Auf Teufel hat einst der Schriftsteller Martin Walser ein Gedicht geschrieben, das wie folgt beginnt: „Seine Schürze ist grün, und das ist keine politische Farbe / er ist der Gärtner, der… Continue Reading „138. Politisch Lied“