Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
In der Guardian-Reihe „ten of the best“ diesmal 10 der besten erfundenen Dichter, von Jeffrey Aspern über Yuri Zhivago bis John Shade.
Zum Semesterstart des Frühjahr- und Sommerprogramms der Volkshochschule (VHS) Germering erwartet alle Kunstinteressierten von 26. Februar bis 6. März die Ausstellung mit dem Titel „Einen Schmetterling hab ich hier nicht gesehn“, ein Zitat aus dem Gedicht von Pavel Friedmann, einem jüdischen tschechoslowakischen Dichter, der… Continue Reading „100. Einen Schmetterling hab ich hier nicht gesehn“
BY TED KOOSER, U.S. POET LAUREATE I love poems that celebrate families, and here’s a fine one by Joyce Sutphen of Minnesota, a poet who has written dozens of poems I’d like to publish in this column if there only were weeks enough… Continue Reading „98. American Life in Poetry: Column 309“
1984 schickte ich einen Brief an die Junge Welt. Dort gab es die Poetensprechstunde. Ich stellte mich mit einigen Arbeiten vor. Sie müssen wohl Interesse geweckt haben. Über die Poetensprechstunde kam ich zum Zirkel Schreibender Arbeiter der Wismut. Ich lernte dort den DDR-Schriftsteller Martin Viertel kennen.… Continue Reading „97. Schreibender Kumpel“
Was kann man mit Lyrik machen? Abitur zum Beispiel. So in BaWü: Aufgabe IV: Liebeslyrik Zu vergleichen war ein Sonett von Rainer Maria Rilke mit einem Gedicht von Volker Braun, thematische Gemeinsamkeit die notwendige Veränderung des Individuums durch die Liebe bis zu Selbstverlust und… Continue Reading „96. Schwule Lyrik“
Ihr irrt, ihr Irren! (Enzensbergersches Spiel mit einem Gryphius-Gedicht in: Das Wasserzeichen der Poesie oder Die Kunst und das Vergnügen, Gedichte zu lesen) Neulich hab ich mir an anderer Stelle das Zitat, so verlockend es war, verkniffen. Jetzt steht es da. Anlaß eine historische Fußnote… Continue Reading „95. Fußnote“
Denn die angekündigten Roman-Erkundungen, die Grünbein als Stipendiat der Villa Massimo unternommen hat und die im Lyrik und Prosa kombinierenden Band „Aroma“ ihren Niederschlag fanden – ein sinnlich-eindrückliches ebenso wie aufforderndes Lob und zugleich Huldigung versprechender Titel („a Roma“ heißt eben auch in, nach… Continue Reading „94. Aroma“
Franz Schuh war Juryvorsitzender beim Literaturwettbewerb Wartholz. Die Presse sprach am 12.2. mit ihm u.a. über Schreibschulen: Ein gutes Drittel der Kandidaten beim Wartholz-Bewerb hat am Literaturinstitut Leipzig studiert. Verbessert das die Literatur, wenn die Bewerber aus „Schreibschulen“ kommen? Die Frage ist eher, ob… Continue Reading „93. „Bekämpfen Sie weniger die armen Besucher von Schreibschulen““
Im österreichischen Schloß Wartholz in Reichenau an der Rax gibt es ein öffentliches Wettlesen, das von einem in Gartenbaubetrieb initiiert wurde. Er fand dieses Jahr zum vierten mal statt. Anders als in Klagenfurt ist es ein „gemischter“ Wettbewerb – vergangenes Jahr gewann ein Lyriker.… Continue Reading „92. Literaturpreis Wartholz“
Sammelrezension von Dorothea von Törne, Die Welt 19.2. Mit der Sammlung von 52 Sonetten wurde der 1979 in Topeka, Kansas geborene Ben Lerner auf einen Schlag berühmt. Wie bei sogenannten „Lichtenberg-Figuren“, die auf vom Blitz getroffenen Körpern für kurze Zeit als baum- und farnartige… Continue Reading „91. Lerner, Liebmann, Lazic“
Der Dichter Ferdinand Freiligrath durchlebte 1848 einen Prozess um freie Meinungsäußerung und dichterische Freiheit, wie man sich ihn in vielen Ländern der Welt auch heute gut vorstellen kann, wenn beispielsweise von festgenommenen Bloggern berichtet wird. War sein Gedicht „Die Todten an die Lebenden“ ein… Continue Reading „90. Der Freiligrath-Prozess“
Die Palimpseste der Judith Zander vereinen schlagkräftige Satire und subtile Ironie. Auf der Folie von Hölderlins Pathos, Robert Burns‘ Liebes-Säuselei oder der harschen Melancholie der Sarah Kirsch wird die eigene Stimme souverän behauptet. So locker, leicht und frisch werden Traditionen selten entstaubt. Mit Goethes… Continue Reading „89. Die Palimpseste der Judith Zander“
Elke Erb *** Immer noch, mit über sechzig noch, bist du unten, denke ich auf dem Rad, du kommst aus etwas heraus, immer wieder von unten, und schaust auf, von unten herauf, und oben wird dir etwas bedeutet, und eben das, daß dir oben… Continue Reading „88. Meine Anthologie 69: Elke Erb, ***“
In der Tageszeitung junge Welt ein Interview, das Jan-Frederik Bandel im Jahr 2004 mit Hadayatullah Hübsch führte, der am 4.1. diesen Jahres starb. Darin spricht er über seine 60er bzw. Hippiezeit und seine Entwicklung als Autor. 3 Auszüge: 1 Aber die Beatniks, die haben mich umgeschmissen. 1962… Continue Reading „87. „Immer hübsch an der Oberfläche bleiben““
Neueste Kommentare