127. elektro.lit – Junge Literatur an elektronischer Musik

Ein Lesekonzert im Berghain, Berlin

Donnerstag, 2.12.2010, 20:00 Uhr

mit Ann Cotten und Christian Naujoks, Monika Rinck und Frank Bretschneider, Jörg Albrecht und Holger Zilske.

Was haben sich Elektromusik und junge Literatur zu sagen? Können sie sich gegenseitig Impulse geben, ihre Grenzen aufbrechen, aneinander ihr Repertoire erweitern?

Das Texttonlabel KOOK wagt das Experiment und bringt Elektro, eine der derzeit spannendsten Richtungen im Pop, und junge deutschsprachige Literatur, die lang nicht so kraftvoll und vielschichtig war wie heute, ins Gespräch miteinander.

Noch nie gab es bisher eine Auseinandersetzung der beiden Künste in einem dialogischen Projekt. Um das zu ändern, lädt KOOK die Berliner Elektro-Musiker Christian Naujoks, Frank Bretschneider und Holger Zilske und die Autoren Ann Cotten, Monika Rinck und Jörg Albrecht ein.

Sie arbeiten über mehrere Monate jeweils zu zweit miteinander, lassen sich von der Kunst des anderen anregen, schreiben und komponieren. Es entstehen Texte, die auch formal auf die spezifischen Strukturen der Musik reagieren, und Musik, die mehr ist als die Klangtapete einer Lesung. Musik wird zu Text und Text zu Track.

Die Ergebnisse dieser Zusammenarbeiten, die zwischen Literatur-Vertonung, Live-Hörspiel, Dancefloor und Popsong changieren, werden bei einem gemeinsamen Lesekonzert am 2. Dezember 2010 im Berghain präsentiert, einem der wichtigsten Techno-Clubs der Welt. Es darf getanzt werden!

Eine Veranstaltung des Texttonlabel KOOK, gefördert durch: Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten

PM_KOOK_ELEKTRO.LIT

3 Comments on “127. elektro.lit – Junge Literatur an elektronischer Musik

  1. Das war übrigens wenige Jahre, nachdem ich in „elektropansen“ das „Lyrotronische Manifest“ veröffentlicht hatte. Bzw auch eine Folge davon. Ca in den späten 1990ern lief zudem eine Zusammenarbeit zwischen dem Kölner KRASH Verlag und dem ebenfalls Kölner A-Musik-Label. Es gab damals Schnittmengen zwischen einigen Kölner Literaten und Elektromusikern.

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  2. „Noch nie gab es bisher eine Auseinandersetzung der beiden Künste in einem dialogischen Projekt.“ Hahaha! Für meinen Teil: gibt es noch CDs zu kaufen und Videobelege, von genau so einer wie der hier beschriebenen Zusammenarbeit mit fatagaga als DROM, Mitte der 90er des vergangenen Jahrtausends. (Und kann mir kaum vorstellen, daß wir bis dato die einzigen geblieben sind. Oder gar die ersten waren.)

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