Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Aus dem undurchdringlichen Hell-Dunkel der Poesie treten ein paar Linien von eindeutigem, kräftigem Umriß hervor: brüderliche Existenz im Kreise der Schöpfung; der Versuch, uns aufzurichten gegen den lastenden Himmel; der Streit seit je zwischen Leidenschaften und Unschuld; Abscheu vor der Norm an des Menschen… Continue Reading „154. Meine Anthologie 50: Lothar Klünner, Aus dem undurchdringlichen Hell-Dunkel der Poesie…“
Matthias Zarbock „Wiedervereinigung der Texte II: Nietzsche und Bukowski“ Wir Künstler! – Wenn wir ein Weib lieben, so haben wir leicht einen Haß auf dickarschige Schwestern, und alle diese kleinarschigen Leute in Shorts, gerne denken wir überhaupt daran vorbei, aber wenn einmal unsere Seele… Continue Reading „153. Meine Anthologie 49: Matthias Zarbock, Wiedervereinigung der Texte II: Nietzsche und Bukowski“
Frühling Müdes schräges Licht schickt die Sonne durch die Luft, warm ist es und kühl. Mädchen tragen dünnen Stoff, mit Nippeln steif vor Kälte. Mehr
Ich glaube Lyrik ist etwas, das man der Alltagssprache abtrotzen muss. Etwas, gegen das die Sprache steht, das sie stört und zerstört, was gleichzeitig aber etwas sehr Menschliches ist. Es erinnert daran, dass es lohnenswert ist, zu schweigen, still zu beobachten, wie sich die… Continue Reading „151. Etwas, das gegen sie steht“
In seiner Heimat Bengalen ist Alokeranjan Dasgupta einer der berühmtesten lebenden Dichter. Als Dozent für Vergleichende Literaturwissenschaft und Bengalistik lehrte er an der Jadavapur Universität in Kalkutta und hatte bis 1994 eine Gastprofessur am Südasien-Institut der Universität Heidelberg inne. Einen Namen machte sich Dasgupta… Continue Reading „150. „Ich weiß nicht, wo ich hingehöre““
Das Bild des armen Poeten ist nicht nur in der Malerei ein Standardmotiv – sondern auch im echten Leben! Es ist klar: Die Dichter (bzw. Philosophen, Literaten) und das Geld führen seit Jahrhunderten eine ebenso lieb- wie hasserfüllte Auseinandersetzung, die andauert. Schätzt du das Geld auch… Continue Reading „149. MONEY IS A KIND OF POETRY“
Tags darauf versammelten sich dann Autoren und Kritiker zu dem seit 1967 stattfindenden Forum, bei dem ausgewählte Autoren Unveröffentlichtes lesen, über das anschließend die Kollegen und Kritiker diskutieren. … Bruno Epple las seine „Gedichte zum Auflesen“, das heißt seine in den hiesigen Wörterwiesen aufgelesenen… Continue Reading „148. Literaturfest in Wangen“
Wer wird diese Gedichte mögen? Alle, die im Leben nicht immer so genau wissen, worauf es eigentlich ankommt. Alle, die es nicht schätzen, wenn man schwere Anliegen „plötzlich ganz leicht macht“– mit Sicherheit nicht die, die – wie es der Klappentext munter daher plappert… Continue Reading „147. 88 Gedichte“
Joachim Wittstock ist aus Rumänien angereist. Der in Hermannstadt geborene Rumäniendeutsche Autor, Stipendiat des Jahrganges 1993, widmet seine Geschichte „Windmühle“ Achim von Arnim und dessen Gedicht „Öffne nicht die goldnen Tore“. … Und so bleibt Wiepersdorf ein Ort der Begegnungen. Beim Sommerfest am 11.… Continue Reading „146. Sommerfest in Wiepersdorf“
In „Celans Kreidestern“ gibt eine bislang nahezu Unbekannte Einblick in das Leben des Dichters. Sie weist auf Spuren der Verbindung in seinem Werk hin, auf gemeinsam Erlebtes, eigene Wortschöpfungen oder Privatsprache, die Celan in seine Lyrik aufgenommen hat. So eröffnet Eisenreich neue Blickwinkel auf… Continue Reading „145. Verjuden“
Im Guardian vom 19.6. bespricht Charles Bainbridge den Gedichtband „A Village Life“ von Louise Glück. Darin zitiert er aus dem Gedicht „Walking at Night“: Now that she is old, the young men don’t approach her so the nights are free, the streets that were so… Continue Reading „144. „As safe as the meadow““
BY TED KOOSER, U.S. POET LAUREATE I recognize the couple who are introduced in this poem by Patricia Frolander, of Sundance, Wyoming, and perhaps you’ll recognize them, too. Denial He called it “his ranch,” yet each winter day found her beside him feeding hay… Continue Reading „143. American Life in Poetry: Column 275“
Mit seinem „Lexikon-Roman“ schrieb Andreas Okopenko zukunftsweisende Literaturgeschichte, mit seiner Lyrik ging er stets eigene, eigenwillige Wege: Gestern, Sonntag, Vormittag ist der bedeutende österreichische Dichter und Staatspreisträger 80-jährig gestorben. … „Ich bin nicht nur meinen Anfängen, sondern auch meinem Wesen nach Lyriker“, betonte Okopenko… Continue Reading „142. Andreas Okopenko gestorben“
Im gut besuchten Vortragssaal des Goethe-Museums war jetzt der Diplomat Stéphane Hessel zu Gast. Im Gespräch mit Professor Bernd Witte stellte er dort sein jetzt im Grupello Verlag erschienenes Buch „Ô ma mémoire – Gedichte, die mir unentbehrlich sind“ vor. Es ist die ungewöhnliche… Continue Reading „141. Autobiographie in Gedichten“
Fußball habe nun doch nichts mit Krieg zu tun, schrieb ein Kommentator neulich beim Sieg der Serben. Tennis vielleicht schon eher („Bum-Bum-Becker“)? Der Wimbledondichter Matt Harvey schreibt, der Rasen von Wimbledon sei „mehr als Rasen“: it’s a lawn – just a lawn but it’s… Continue Reading „140. Mehr als Sport“
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