Monat: Mai 2010

50. Das poesiefestival berlin geht in die Schulen

Das poesiefestival berlin 2010 macht ein Programm für Schüler und Lehrer. Mit Lesungen für Schüler an den europäischen Schulen Berlins sowie zwei Fortbildungen für Lehrer veranstaltet das poesiefestival berlin dieses Jahr ein umfangreiches Bildungsprogramm. Dichter des Festivals lesen ihre Gedichte in den Klassen und… Continue Reading „50. Das poesiefestival berlin geht in die Schulen“

49. Young Cowboy poetry contest

In conjunction with the Montana Cowboy Poetry Gathering, KXLO-KLCM radio in Lewistown is sponsoring a ‘Young Cowboy Poet Search’ contest to encourage students 8 – 18 to try their luck at writing ‘cowboy poetry.’ All youth participants will receive two complimentary day passes to… Continue Reading „49. Young Cowboy poetry contest“

48. Berliner Tatsachen

Die erste offizielle Publikation der 1954 in Leipzig geborenen Dichterin Jayne-Ann Igel war das „Poesiealbum Nr. 259“. Es erschien 1989 noch unter dem Namen Bernd Igel. Dann wechselte sie das Geschlecht. In ihrem aktuellen Erzählband „Berliner Tatsachen“ zeigt sich Jayne-Ann Igel als Meisterin des… Continue Reading „48. Berliner Tatsachen“

47. American Life in Poetry: Column 268

BY TED KOOSER, U.S. POET LAUREATE If writers are both skilled and lucky, they may write something that will carry their words into the future, past the hour of their own deaths. I’d guess all writers hope for this, and the following poem by… Continue Reading „47. American Life in Poetry: Column 268“

46. Standbein

Den Indianern als seinem zuverlässigsten Standbein widmete Keil sich dann im zweiten Teil. / Gießener Anzeiger 10.5.

45. Keine Kontroversen

Beim Lyrikpreis Meran werden Autoren nicht abgeschlachtet. In einfühlsamem und konziliantem Ton werden Texte beurteilt. Der Preis und seine Jury sehen sich der Tradition verpflichtet. Das entspricht dem Charakter der Gattung. Nur: Eine kritischere Gangart könnte der Gattung ohne große Bühne zu mehr Rampenlicht… Continue Reading „45. Keine Kontroversen“

44. Russian Doctors

Makarios (Frontmann von Die Art) und Dr. Pichelstein, verarzteten am Freitag ihr Publikum im Cottbuser Klub Chekov. Mit vertonter Lyrik des russischen Dichters Pratajev, Dr. Pichelstein an der Akustik Gitarre und Dr. Makarios begeisterte das Duo mit feinster handgemachter Musik mit Tiefgang. / Lausitzer… Continue Reading „44. Russian Doctors“

43. Jubiläums-tEXTRAbatt in Stralsund

lesebühne tEXTRAbatt: der Zehnte Am 11. Mai gibt die Stralsunder Lesebühne den Zehnten: einen großzügigen tEXTRAbatt für alle ZuhörerInnen. Wenn das kein Grund zum Feiern ist! Seit Juni 2009 stehen die tEXTRAbatt-Gründerinnen Odile Endres, Silke Peters und Irmgard Senf jeden zweiten Dienstag im Monat… Continue Reading „43. Jubiläums-tEXTRAbatt in Stralsund“

42. Ecce poeta

Selten präsentierte sich die vermeintlich schwer zugängliche, oft selbstreferenzielle Poesie so erzählerisch und wirklichkeitsnah wie bei der nun zehnten Ausgabe von „Lyrik im Gespräch“ (eine gleichnamige Dokumentation von Grubers Nachfolger Ferruccio Delle Cave und Martin Hanni ist soeben im Bozener FolioVerlag erschienen, mit Audio-CD).… Continue Reading „42. Ecce poeta“

41. Lyrikpreis Meran für Andre Rudolph

Der Lyrikpreis Meran (Juroren: Ilma Rakusa, Zürich; Christoph Buchwald, Amsterdam; Ulla Hahn, Hamburg; Hans Jürgen Balmes, Frankfurt/Main, Wolfgang Wiesmüller, Innsbruck) geht an Andre Rudolph (8.000 Euro). Der Alfred-Gruber-Preis der Stiftung Südtiroler Sparkasse (3.500 Euro) geht an Sünje Lewejohann. Carsten Zimmermann erhält den Medienpreis des RAI-Senders Bozen (2.500… Continue Reading „41. Lyrikpreis Meran für Andre Rudolph“

40. Rotzig-dreckig-lässig

Michael Arenz’ Gedichte zu lesen ist, als würde man eine Zeitreise in die Siebziger unternehmen. Es schwingt darin der Sound von Fauser, Brinkmann, Wondratschek – auf eine ganz eigene Art. Es ist eine rotzig-dreckig-lässige Lyrik, eingängig und gut wie ein guter Rocksong, der sich… Continue Reading „40. Rotzig-dreckig-lässig“

39. Blumennärrin

Emily Dickinson nannte sich selbst einmal „verrückt nach (Pflanzen-)Zwiebeln“ („lunatic on bulbs“), womit sie auf ihre Leidenschaft für Narzissen, Hyazinthen und andere Frühlingsblumen anspielte, die sie im Winter in ihrem Haus in Amherst, Mass., aufzog. Verrückt wird sie den Nachbarn vorgekommen sein, die sie… Continue Reading „39. Blumennärrin“

38. Wiederentdeckt

„Hier müssen satte Menschen friedlich wohnen / Mit runden Köpfen, denen man vertraut. / Es riecht nach saurem Bier und braunem Kraut, / Nach fett und fromm gewordenen Matronen“: So lautet die erste Strophe aus Hans Adlers Gedicht „Das Städtchen“. An dem gleichnamigen Roman,… Continue Reading „38. Wiederentdeckt“

37. Hamburger Begegnung

Wenn etwa der Prosaautor Robert Menasse wortreich seine Überlegungen zur Romantheorie in Anschlag brachte und der Lyriker Nico Bleutge die Wirkungsprinzipien seiner Gattung in bildhaft knapper Diktion dagegenhielt, wenn die Kritikerin Iris Radisch ihr Unbehagen an einer Gegenwartsliteratur zwischen „Ernüchterungsstil“ und „Retro-Chic“ formulierte und… Continue Reading „37. Hamburger Begegnung“

36. Ein Mann wie ein Buch von Jean Paul

Alle liebten Jean Paul. Greise Anakreontiker überwiesen dem Heim-, Weib- und Mittellosen Kapitalien. Fabrikantengattinnen beherbergten den Herumstreicher, der in Gasthöfen oder zur Untermiete wohnte. Das Ehepaar Herder nahm ihn in familiäre Obhut. Dass eingeweihtere Freunde wie der siebzehnjährige Geiger Paul Emile Thieriot aus Leipzig… Continue Reading „36. Ein Mann wie ein Buch von Jean Paul“