24. KOOKspezial: re.action – britische und deutschsprachige Literatur im Dialog

28.11.09, 21 Uhr

Sophiensäle, Virchowsaal

Mit A.L. Kennedy (GB) und Terézia Mora (Deutschland), Robin Robertson (GB) und Jan Wagner (Deutschland)

 

Ein literarisches Experiment: Zwei deutschsprachige Schriftsteller reagieren auf die Texte britischer Autoren. Jan Wagner schreibt ausgewählte Gedichte von Robin Robertson fort, Terézia Mora verwandelt einen Text von A.L. Kennedy in etwas Neues.

So wird erfahrbar, wie Literatur im Dialog verfährt, wie spielerisch und vielschichtig zugleich Autoren mit der Sprache, den kulturellen Hintergründen und Schreibstilen ihrer Kollegen umgehen. In engem Austausch nehmen sie sich deren Werke an und entwickeln daraus etwas Eigenes.

A. L. Kennedy (*1965 in Schottland) gehört zu den meistbeachteten Autorinnen in Großbritannien. Sie arbeitet als Autorin, Filmemacherin, Dramatikerin und Comedian. Kennedy hat für ihre Short-Story-Sammlungen und Romane u.a. den Somerset-Maugham-Award und 2007 den Costa Book of the Year Award erhalten. Im Herbst ist ihr neuer Erzählband „Was wird“ bei Wagenbach auf Deutsch erschienen.

Terézia Mora (*1971 in Ungarn) ist Schriftstellerin, Drehbuchautorin und Übersetzerin aus dem Ungarischen. Für ihren Roman „Alle Tage“ (Luchterhand 2004) erhielt sie u.a. den Förderpreis zum Kunstpreis der Akademie der Künste (Berlin) und den Preis der Leipziger Buchmesse. 2009 erscheint ihr neuer Roman „Der einzige Mann auf dem Kontinent“ bei Luchterhand.

Robin Robertson (*1955 in Schottland) hat bislang drei Gedichtbände veröffentlicht, für die er u.a. den Aldeburgh Poetry Festival Prize, den E.M. Forster Award der American Academy of Arts and Letters (2004) und den Forward Poetry Prize (2006) erhielt. 2008 erschien seine Übersetzung von Euripides’ ‚Medea’ ins Englische bei Vintage Books.

Jan Wagner (*1971 in Deutschland) ist einer der anerkanntesten Dichter seiner Generation. Für seine drei Gedichtbände erhielt er u.a. den Anna-Seghers-Preis (2004), den Ernst-Meister-Preis (2005) und den ersten Arno-Reinfrank-Literaturpreis (2006). Er übersetzt englischsprachige Lyrik – neben Charles Simic, James Tate und Matthew Sweeney u.a. auch Robin Robertson.

 

Eine Veranstaltung des Texttonlabels KOOK mit freundlicher Unterstützung durch den British Council

 

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