Getagged: Ursula Krechel
56. Lyrikertreffen ohne Walcott
Derek Walcott, Literaturnobelpreisgewinner des Jahres 1992, wäre einer der prominentesten Gäste in der Geschichte des Lyrikertreffens Münster gewesen. Laut Wallmann leidet der 83-Jährige so schwer unter den Folgen eines Schlaganfalls und seiner Zuckerkrankheit, dass er seine karibische Heimat St. Lucia nicht verlassen kann. (…)
Der Organisator hofft, dass das Publikum am Samstagabend auch neugierig auf die weiteren bedeutenden Gast-Dichter ist (Nora Gomringer, Durs Grünbein, Ursula Krechel) – und dass das gleichzeitige Champions-League-Finale Bayern-Dortmund der Lesung nicht sämtliche Zuschauer raubt. / Münstersche Zeitung
Das Treffen findet vom 23.-26.5. statt. Programm
45. poesiefestival berlin
Das 14. poesiefestival berlin fragt nach den Orten der Dichtkunst, nach der „Heimat Poesie“. Vom 7.-15. Juni 2013 präsentiert die Literaturwerkstatt Berlin in der Akademie der Künste am Hanseatenweg die Bandbreite und Vielseitigkeit internationaler zeitgenössischer Dichtkunst.
Zu Gast sind u.a. Christian Bök (Kanada), Breyten Breytenbach (Südafrika), TJ Dema (Botswana), Oswald Egger (Südtirol), Kosal Khiev (USA/Kambodscha), Ursula Krechel (Deutschland), Ise Lyfe (USA), Nikola Madzirov (Mazedonien), Luis García Montero (Spanien), Don Paterson (UK), Tomaž Šalamun (Slowenien), Ana Tijoux (Chile), Natan Zach (Israel) und Adam Zagajewski (Polen).
Hier das komplette Programm.
Kartenvorverkauf
Vorverkauf in der Akademie der Künste
Tel 030. 200 57-1000/-2000
Hanseatenweg 10, 10557 Berlin-Tiergarten
Pariser Platz 4, 10117 Berlin-Mitte
Täglich 10:00–19:00
Im Internet unter: www.adk.de oder www.poesiefestival.org
Festivalpass, gültig für alle Veranstaltungen:
60 EUR/40 EUR, erhältlich in der Akademie der Künste.
Ort
(soweit nicht anders angegeben):
Akademie der Künste
Hanseatenweg 10
10557 Berlin-Tiergarten
S-Bahn Bellevue / U9 Hansaplatz/ Bus 106
Informationen
Literaturwerkstatt Berlin
Tel 030. 48 52 45 0
www.literaturwerkstatt.org
93. Weltklang
Weltklang – Nacht der Poesie
Das 14. poesiefestival berlin eröffnet mit einem Feuerwerk zeitgenössischer Poesie, von klassischer Dichtung über Soundpoesie, Videopoesie und Performance bis zu Spoken Word. Die Stars der internationalen Dichtkunst kommen am 7.6.2013 zu Weltklang – Nacht der Poesie in der Akademie der Künste, Hanseatenweg, zur poetischen Standortbestimmung. Einmal mehr zeigt Weltklang – Nacht der Poesie, die Vielfalt internationaler Gegenwartslyrik, die Unterschiedlichkeit nicht nur der Sprachen, auch der poetischen Ansätze und Themen. Mit dabei sind Christian Bök (Kanada), TJ Dema (Botswana), Oswald Egger (Österreich), Ursula Krechel (Deutschland), Iman Mersal (Ägypten), The Maw Naing (Myanmar), Luis García Montero (Spanien), Don Paterson (UK) und Natan Zach (Israel).
Weltklang ist ein Konzert aus Stimmen, in Sprachen und Versen. Die Dichter lesen in ihrer Muttersprache, ohne eingesprochene Übersetzung – eigens für diesen Abend erscheint eine Anthologie mit den deutschen Übersetzungen der Gedichte.
Das 14. poesiefestival berlin findet statt vom 7.-15.6. 2013 in der Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin.
Weitere Informationen unter www.poesiefestival.org
Das poesiefestival berlin ist ein Projekt der Literaturwerkstatt Berlin in Kooperation mit der Akademie der Künste und wird gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds.
51. Leipzig liest wieder
Artikel zu lang? Über Lyrik ganz unten
Feuerwerk der Literatur: Von ”Esti” bis ”Hola Chicas!”
Europas größtes Literaturfest ”Leipzig liest” vereint vom 14. bis 17. März 2013 rund 2.900 Autoren und Mitwirkende, 2.800 Veranstaltungen und mehr als 365 Leseorte. Das Lesefestival präsentiert hohe Literatur aus dem In- und Ausland, Thriller und Fantasyromane, Kinder- und Jugendbücher, Comics und Mangas, Sachbücher und Ratgeber sowie Hörbücher und CDs. ”Ob Starautoren oder Debütanten, Prominente oder Sternchen – die Literaturwelt lädt Leser, Zuhörer und Zuschauer nach Leipzig ein, sich auf Entdeckungsreise zu begeben und Mensch und Werk hautnah zu erleben”, erklärt Oliver Zille, Direktor der Leipziger Buchmesse.
Hochliteratur aus deutschsprachigen Ländern steht ebenso auf dem Programm wie anspruchsvolle Literatur aus Frankreich, Israel, den USA oder den Staaten Mittel- und Osteuropas. Freunde deutschsprachiger Literatur können sich auf Begegnungen mit Thomas Brussig, Anna Katharina Hahn, Christoph Hein, Reinhard Jirgl, Abbas Khider, Georg Klein, Ursula Krechel, Judith Kuckart, Dirk Kurbjuweit, Eva Menasse, Clemens Meyer, Hans Joachim Schädlich, Martin Walser oder Feridun Zaimoglu freuen. Auch internationale Autoren wie Páter Esterházy und György Konrâd aus Ungarn, der Jungstar Zoran Ferić aus Kroatien, der Europäer Aris Fioretos mit schwedisch-österreichisch-griechischen Wurzeln, der französische Philosoph Andrá Glucksmann, der belarussische Philosoph Valancin Akudovic, die israelischen Schriftsteller Yoram Kaniuk oder Amos Oz, der britische Schriftsteller John Lanchester sowie Serhij Zhadan aus der Ukraine stellen ihre jüngsten Bücher in Leipzig vor.
Die Stadt, die Orte und die Partner
”Eine Entdeckungstour wert sind die 365 Leseorte in der Stadt Leipzig – Kirchen, Anwaltskanzleien, Wein- und Delikatessenläden, Handwerksbetriebe, Shops oder Forschungszentren”, erläutert Buchmessedirektor Oliver Zille. ”Der Erfolg von Europas größtem Lesefestival beruht auf dem Engagement und der Kreativität unserer Partner.” Veranstaltet wird das Lesefestival von der Leipziger Messe in Zusammenarbeit mit der Stadt Leipzig, dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V., dem Mitteldeutschen Rundfunk, dem Club Bertelsmann, dem Kuratorium ”Haus des Buches” e.V. Leipzig sowie den an der Messe beteiligten Verlagen.
Zu den alljährlichen Höhepunkten gehört das ”Blaue Sofa”, eine Veranstaltungsreihe unter Regie des Clubs Bertelsmann. Literaturstars aus dem In- und Ausland geben im zentralen Eingangsbereich der Leipziger Buchmesse Einblicke in ihr Leben und Werk. Jüdische Lebenswelten gilt es in der gleichnamigen Programmreihe des Clubs Bertelsmann zu ergründen. ”Bei unseren Aktivitäten auf den Buchmessen sind uns zwei Dinge wichtig: Erstens wollen wir die Autoren herausstellen, deren Bücher und Themen wir für ungewöhnlich, bewegend, anregend und hoffentlich auch wirkungsvoll relevant halten”, erläutert Christiane Munsberg, verantwortlich für Kultur beim Club Bertelsmann. ”Da die Verlage zu den Buchmessen viele internationale Autoren einladen, freuen wir uns, dass von den 82 Autoren, mit denen wir in Leipzig Gespräche und Lesungen veranstalten, knapp die Hälfte aus dem Ausland kommen, wie Andrea Hirata, Robert Schindel und Göran Rosenberg. Zweitens wird in Leipzig unsere kuratorische Arbeit durch Kooperationen mit Medien und Institutionen aufgewertet. Gemeinsam erreichen wir so ein größeres, interessanteres und interessierteres Publikum. Beispielsweise präsentieren wir mit der Stanford University den Literaturwissenschaftler Amir Eshel, der eine neue Ethik der Geschichts- und Literaturbetrachtung entworfen hat – in Auseinandersetzung mit den aktuellen Debatten der Philosophie und Kulturkritik sowie mit wichtigen zeitgenössischen Autoren aus den USA, Israel und Deutschland”, so Munsberg.
Auch der MDR setzt auf eine Mischung aus berühmten Literaten wie György Konrâd, prominenten Autoren wie Ben Becker oder Else Buschheuer sowie Nachwuchsschriftstellern wie Florentine Joop oder Florian Freistetter. Die Palette der Veranstaltungen reicht von Autorengesprächen über Lesungen und die Literaturparty LitPop bis zu Sendungen und Live-Hörspielen sowie Konzerten im Rahmen des Musikprojektes CLARA.
Preisverdächtige Literatur
Eine Art Reiseführer für Belletristik, Sachbücher und Übersetzungen in deutscher Sprache ist der Preis der Leipziger Buchmesse. Am ersten Tag des Lesefestes werden die Gewinner ausgezeichnet. Sieger und Nominierte präsentieren sich und ihre Bücher am ersten und zweiten Messetag dem Leipziger Publikum. In der Kategorie ”Belletristik” sind nominiert: Ralph Dohrmann ”Kronhardt”, Lisa Kränzler ”Nachhinein”, Birk Meinhard ”Brüder und Schwestern”, David Wagner ”Leben” sowie Anna Weidenholzer ”Der Winter tut den Fischen gut”.
Bestsellerautoren zu Gast in Leipzig
Zahlreiche Bestsellerautoren werden zum Leipziger Bücherfrühling von einem großen Publikum erwartet: Die US-Amerikaner Shalom Auslander, Dave Eggers, Joey Goebel und der Comiczeichner Chris Ware, der Israeli Edgar Keret, Sarah Quigley aus Neuseeland, die deutschsprachigen Autoren Emily Bold, Jakob Hein, Dora Heldt, Sabine Ebert, Tilman Rammstedt, Astrid Rosenfeld sowie Publizisten und Sachbuchautoren wie Götz Aly, Jakob Augstein, Margot Käßmann, Claus Kleber und Katharina Saalfrank reisen in die Sachsenmetropole. In der Veranstaltung ”buecher.macher” diskutiert Felicitas von Lovenberg unter anderem mit Jo Lendle und Judith Schalansky über nicht weniger als ”Die Zukunft der Bücher”.
Leipzig politisch
Politiker aller Parteien geben sich zum Superwahljahr ein Stelldichein in Leipzig. Spannende Debatten und interessante Geschichten bieten Claudia Roth und Antje Vollmer von Bündnis90/Die Grünen, Marina Weisband von der Piratenpartei, Johannes Beermann und Thomas de Mazière von der CDU, Gregor Gysi und Wolfgang Zimmermann, Die Linke, sowie die SPD-Politiker Egon Bahr, Hans Eichel, Burkhard Jung, Friedrich Schorlemmer, Peer Steinbrück und Wolfgang Tiefensee.
Promis, Bios und Einkaufszettel
Der Schauspieler Heiner Lauterbach zählt zu Deutschlands bekanntesten Film- und Fernsehgesichtern. Zur diesjährigen Leipziger Buchmesse wird er seine druckfrische Biografie vorstellen. Unter dem Titel ”Man lebt nur zweimal” zieht er seine persönliche Bilanz zum 60. Geburtstag und erzählt offen und selbstkritisch über seinen Lebenswandel, Liebe, Erfolg, Gesundheit und Verantwortung. Lauterbach ist nicht der einzige, der mit einer Biografie zur Buchmesse anreist: Waldemar Hartmann, Christine Kaufmann, Joy Fleming sowie Wolfgang Winkler & Jaecki Schwarz und Werner Böhm alias Gottlieb Wendehals haben ebenfalls einiges über ihr Leben zu berichten. Auch Michail Gorbatschow stellt in Leipzig seine Autobiografie ”Alles zu seiner Zeit. Mein Leben” vor. Und Egon Bahr wirft mit seinem Buch ”Das musst du erzählen” einen Blick auf seinen Freund Willy Brandt.
Laufsteg Leipzig: Unter dem Titel ”Hola Chicas!” erzählt Jorge Gonzalez, Modelcoach und Catwalk-Trainer, über seinen bisherigen Lebensweg. Einen ”Fashion Rath für die Frau” erteilt Modedesigner Thomas Rath. Beide waren Jurymitglieder der Pro7 TV-Show ”Germany’s next Topmodel”.
Die Schauspielerin Andrea Sawatzki begibt sich mit ihrem Debütroman ”Ein allzu braves Mädchen” auf neues Terrain. RTL-Moderatorin Katja Burkard möchte mit ihrem Kinderbuchdebüt ”Rundherum und hin und her – Zähneputzen ist nicht schwer” Kinder auf spielerische Weise zum regelmäßigen Zähneputzen animieren. Der Schauspieler Hanns Zischler legt einen Text- und Fotoband zu seiner Heimatstadt Berlin vor. Und Komiker Wigald Boning präsentiert dem Leipziger Publikum sein Buch über Einkaufszettel.
Unabhängig, ungewöhnlich und unentdeckt?
Unabhängige Verlage stellen in Leipzig ein Programm mit anspruchsvollen Themen und literarischen Formen jenseits des Massengeschmacks und der gängigen Hauptströmungen vor. Hierzu gehört die preisverdächtige Schriftstellerin Lisa Kränzler ebenso wie Thrillerautor Anselm Neft oder die Lyriker Thilo Krause und Nora Gomringer.
Das komplette Programm ist online auch auf mobilen Endgeräten unter www.leipzig-liest.de verfügbar.
Dieser Text ist eine Pressemeldung der Leipziger Buchmesse, alle Schreibweisen fremdsprachiger Namen sowie wertende Adjektive etc. sind Eigentum der Aussender. Lediglich bei der Verschlagwortung habe ich mich um korrekte Schreibung bemüht.
Lustig (also signifikant) scheint mir die (unfreiwillige?) Opposition Hochliteratur - anspruchsvolle Literatur in diesem Satz: ”Hochliteratur aus deutschsprachigen Ländern steht ebenso auf dem Programm wie anspruchsvolle Literatur aus Frankreich, Israel, den USA oder den Staaten Mittel- und Osteuropas.” Auch der Platz der Lyrik in der langen Meldung ist korrekt im Sinne von ihrem Platz im Denken der Aussender – also in der Wirklichkeit – entsprechend: am unteren Rand. Diese Passage ist so schön (verräterisch), daß ich sie hier noch einmal komplett einrücke:
Unabhängig, ungewöhnlich und unentdeckt?
Unabhängige Verlage stellen in Leipzig ein Programm mit anspruchsvollen Themen und literarischen Formen jenseits des Massengeschmacks und der gängigen Hauptströmungen vor. Hierzu gehört die preisverdächtige Schriftstellerin Lisa Kränzler ebenso wie Thrillerautor Anselm Neft oder die Lyriker Thilo Krause und Nora Gomringer.
Freuen wir uns auf die Entdeckung Nora Gomringers durch die Leipziger Messe!
125. Die Nominierten des Dresdener Lyrikpreises
Aus insgesamt 1212 anonymisierten Einsendungen aus dem deutschsprachigen Raum und aus Tschechien wurden von einer unabhängigen Jury 9 Beiträge ausgewählt, deren Schöpfer für den Dresdner Lyrikpreis nominiert wurden. Die Wettbewerbslesung aller nominierten LyrikerInnen findet am Samstag, den 24.11.2012 11 Uhr im Literaturhaus Villa Augustin Dresden statt. Im Anschluss an die Wettbewerbslesung berät die sechsköpfige Jury über den Gewinner.
Auf deutscher Seite: Thomas Böhme, Daniela Danz, Renatus Deckert, Hartwig Mauritz, auf tschechischer: Irena Šťastná, Anna Brikciusová, Petr Čermáček, Radek Fridrich, Michal Šanda.
Die Jury: Petr Borkovec, Wanda Heinrichová, Michal Jareš, Ursula Krechel, Thomas Kunst, Richard Pietraß.
(Ich versuch noch was über das Auswahlverfahren / Vorjury in Erfahrung zu bringen)
Aus dem Programm:
DRESDEN, PRAG, PIRNA 22. – 26. November 2012
Samstag, 24.11., 11 Uhr: Wettbewerbslesung
Samstag, 24.11., 19 Uhr: Preisverleihung
Veranstaltungsorte:
Literaturhaus Villa Augustin
Antonstrasse 1 01097 Dresden
Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren
Ječná 11 CZ – 120 00 Praha 2
Friedrich-Schiller-Gymnasium Pirna
Seminarstr. 3 01796 Pirna
83. Longlist
Ein paar interessante Akzente und sprachliche Rätsel birgt ein Gespräch, das Michael Köhler mit Hubert Winkels über die Longlist zum Deutschen Buchpreis 2012 führte. Einige Zitate:
1
Na ja, die Liste hat so einige direkt auffallende Eigenheiten. Es sind fünf Suhrkamp-Titel dabei, das ist enorm, einige, die schon eine Vorausschau auf den Herbst gemacht haben, sagen auch, es ist ein Suhrkamp-Literaturherbst. “Anakin”, der Hauptband bei Suhrkamp, ist noch nicht mal mit dabei, also ist sehr stark. Die anderen Großverlage kommen kaum oder gar nicht vor, auffallend Bertelsmann, S. Fischer, KiWi gar nicht, Rowohlt mit einem alten Buch – auch ein bisschen seltsam -, dann viele kleine Verlage, Picus zum Beispiel oder Diaphanes oder Wallstein – ist [wer jetzt?] nicht wirklich klein, aber für Literatur nicht gerühmt, hat immerhin zwei Bände drauf.
2
Ursula Krechel, eine Autorin hauptsächliche für Lyrikerin, Hörspielautorin, kommt zu späten Ehren.
3
einige der namhaften Großverlage, von denen man eigentlich immer einen sicheren Autor dabei hätte, ist nicht dabei
4
Einen anderen Autor, den ich persönlich vermisse, ist Norbert Scheuer, “Peehs Liebe”, neues Buch bei C.H. Beck.
5
in zwei Sätzen erklärt: Der Feuilletonchef der “Süddeutschen Zeitung” soll angeblich unter Pseudonym diesen Roman geschrieben haben, in dem Autor, ein Herausgeber einer Zeitung, zum Mordopfer gemacht wird.
6
Da haben Sie, glaube ich, die richtige Frage gestellt.
Hier die Longlist
31. Orphil-Preise für Krechel und Kornappel
Der Orphil-Preis wurde speziell für Lyriker von Ilse Konell gestiftet. Die Witwe des in Wiesbaden 1991 verstorbenen Dichters George Konell hatte bereits zwei in Wiesbaden vergebene Literaturpreise gestiftet; der „Orphil“, benannt nach einer Figur aus dem Werk ihres Mannes, wird künftig alle zwei Jahre an Konells Geburtstag, dem 6. Juni, verliehen. Er ist mit 10 000 Euro dotiert. Ursula Krechels Lyrik wurde von der Jury, bestehend aus dem Kritiker Michael Braun, der Schriftstellerin Silke Scheuermann und dem Literaturredakteur Alf Mentzer von hr2, als preiswürdig befunden, weil sie, so Laudatorin Scheuermann, „aus allem herausragen, was die zeitgenössische Lyrik zu bieten hat“. „Wortfindungslust pur“ kennzeichne die Gedichte der Literatin, die in zwei Bänden veröffentlicht wurden…
Der zweite Preis des Abends, der Orphil-Debütpreis, ging an die ebenfalls in Berlin lebende Autorin Simone Kornappel, deren erster Gedichtband, „raumanzug“, für den Herbst angekündigt ist. Sie erhielt aus der Hand von Stadtrat Wolfgang Herber den mit 2000 Euro dotierten Debütpreis für ihren kreativen Umgang mit Sprache: Ihre Gedichte sind „visuelle Poeme“; sie schreibt sie teilweise spiralförmig aufs Papier, erschafft „heftig pulsierende Sprachorganismen in den grellsten Klangfarben“, sagte Juror Michael Braun. / Anja Baumgart-Pietsch, Wiesbadener Tagblatt
88. Orphil: Preis an Krechel, Debütpreis an Kornappel
Die Stadt Wiesbaden vergibt in Kooperation mit hr2-kultur einen neuen Lyrikpreis. Erste Preisträgerin ist die Berliner Schriftstellerin Ursula Krechel.
Krechel erhält die Auszeichnung, die mit 10.000 Euro dotiert ist, insbesondere für ihre beiden Bände “Stimmen aus dem harten Kern” sowie “Jäh erhellte Dunkelheit”, heißt es in der Begründung der Jury. “Diesen Gedichten zu begegnen, ist ein Erlebnis; man erinnert sich nachdrücklich an die Stimme einer Dichterin, der es mit ihren Versen gelingt, die Materialität der Sprache, ihre Laute, ihre Schrift, so freizulegen, dass sich ein feines Leuchten über die Dinge legt”, urteilt Jurymitglied Silke Scheuermann.
Zudem zeichnete die Jury die ebenfalls in Berlin lebende Lyrikerin Simone Kornappel aus. Sie erhält für ihren noch unveröffentlichten Band “raumanzug” den mit 2.500 Euro dotierten “Orphil”-Debütpreis. “Diese Gedichte stehen in der Tradition moderner visueller Poesie und aggressiver ‘Montagekunst’ (Gottfried Benn). Sie sind laut, schrill, kompromisslos, sie unterziehen die Sprache fortlaufend einer Zerreißprobe und lassen die ‘songlines’ der ehrwürdigen poetischen Tradition und die Technizismen des digitalen Zeitalters kunstvoll aufeinanderprallen,” so Michael Braun.
Gestiftet wurden die Preise von Ilse Konell, Witwe des 1991 verstorbenen Dichters George Konell, der viele Jahre seines Lebens in Wiesbaden verbrachte und dessen Geburtstag sich am 6. Juni zum 100. Mal jährt. Vergeben wird der “Orphil” künftig alle zwei Jahre an Lyriker, die mit ihrem Werk Stellung beziehen und sich politischen wie stilistischen Moden zu widersetzen wissen. “Orphil” nannte George Konell die eisernen Gockel auf den Rathäusern Frankreichs, die für ihn das Lied des Sängers Orpheus wie auch die Ideale der Französischen Revolution verkörperten.
Der Jury gehören der Kritiker und Herausgeber Michael Braun, der hr2-Literaturredakteur Alf Mentzer sowie die Schriftstellerin Silke Scheuermann an.
Preisverleihung am 6. Juni im Literaturhaus Villa Clementine in Wiesbaden
39. Mehr als ein gutes Dutzend. Lyrik 2011 (1)
Anthologie ∙ Einzeltitel ∙ Essayband ∙ Zeitschrift
Zusammengelesen von Theo Breuer, Mitarbeit Michael Gratz
Wird in den nächsten 6 Tagen in alphabetischer Folge ergänzt. Nachträge der Leser sind durchaus erwünscht und erbeten und können hier als Kommentar eingetragen werden. (Bitte erst unter dem jeweiligen Buchstaben eintragen, hier also nur A + B. – Die ergänzten Titel werden in die Liste übernommen, in den Kommentaren können Sie nachlesen, was unserm geballten Sachverstand entgangen war, M.G.)
Auf dem Weg in ein poetisches Neuland, den jedes gelungene Gedicht geht (und dem damit zugleich das Kunststück gelingt, dieses Neuland als längst vertraut erscheinen zu lassen), sind also die formalen Möglichkeiten so vielfältig wie die Anzahl denkbarer Gedichte, befreit von den Fesseln eines festgelegten Formenkanons.
Jan Wagner
- Silja Aðalsteinsdóttir, Jón Bjarni Atlason und Björn Kozempel (Hg.): Isländische Lyrik. Berlin: Insel 2011. 223 S.
- Kurd Adler · Gedichte (edition grillenfänger 29). 34 Seiten, Broschüre, Klammerheftung, Potsdam, udo degener verlag 2011.
- Gerd Adloff. Versensporn – Heft für lyrische Reize Nr. 4. Edition POESIE SCHMECKT GUT, Jena 2011.
- Pegah Ahmadi „Mir war nicht kalt“, Gedichte, Sujet Verlag 2011
- Ahne · Gedichte, die ich mal aufgeschrieben habe. Voland & Quist, Dresden und Leipzig 2011., 95 Seiten.
- Bernhard Albers · Der Fall Michael Guttenbrunner. Eine Verteidigungsschrift (Guttenbrunner-Studien Bd. 3; Rimbaud-Taschenbuch Nr. 73). 8 Abb., 52 Seiten, brosch., Aachen, Rimbaud Verlag 2011.
- Amanda Aizpuriete (Hg.): Kur Dieviņi paliksi. Wo Gott wirst du bleiben dann. Lettische Volkspoesie. Ausgewählt von Amanda Aizpuriete. Nachgedichtet von Manfred Peter Hein anhand der Übersetzung von Horst Bernhardt (Fäkätä 13). Queich Verlag Germersheim. Imprint des SAXA Verlags 2011. 20 S.
- Andreas Altmann · Axel Helbig (Hg.) ∙ Es gibt eine andere Welt. Neue Gedichte. Eine Anthologie aus Sachsen mit Gedichten von Uta Ackermann, Lars-Arvid Brischke, Uwe Claus, Renatus Deckert, Margot Ehrich, Swen Friedel, Peter Gosse, Martina Hefter, Jayne-Ann Igel, Manfred Jendryschik, Thilo Krause, Kito Lorenc, Dieter Mucke, Uwe Nösner, Kerstin Preiwuß, Bertram Reinecke, Ulrike Almut Sandig, Sandra Trojan, Günter Ullmann, Guntram Vesper, Michael Wüstefeld, Ulrich Zieger u.v.a., Nachwort von Peter Geist, 400 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, poetenladen, Leipzig 2011.
- Klaus Anders · Andreas Struve (Hg.) · So schmeckt ein Stern. Norwegische Lyrik des 20. Jahrhunderts, übersetzt und kommentiert von Klaus Anders und Andreas Struve, Gedichte von Olaf Aukrust, Paul-Helge Haugen, Kristofer Uppdal u.v.a., 254 Seiten, Klappenbroschur, Edition Rugerup, Berlin · S-Hörby 2011.
- Eugénio de Andrade · Das Salz der Sprache & Die Furchen des Durstes – O Sal da Língua & Os Sulcos da Sede. Gedichte [zweisprachig]. Aus dem Portugiesischen von Juana und Tobias Burghardt. Mit einem Nachwort von Tobias Burghardt. 199 Seiten, broschiert, Edition Delta, Stuttgart 2011.
- Guillaume Apollinaire · Poesiealbum 294. Herausgegeben und ausgewählt von Richard Pietraß. Grafik Raoul Dufy. Märkischer Verlag Wilhemshorst 2011.
- Michael Arenz ∙ Noch nicht ganz aber fast, 42 Seiten, geheftete Broschur, Silver Horse Edition, Marklkofen 2011.
- Michael Arenz (Hg.) ∙ Der Mongole wartet. Zeitschrift für Literatur und Kunst, 22. Ausgabe: Lyrik ∙ Prosa ∙ bildende Kunst, Gedichte Michael Arenz ∙ Peter Ettl ∙ Bernd harlem Fischle ∙ Erna Fitzner ∙ Florian Günther ∙ Kai Pohl ∙ Ruth Velser ∙ Johannes Witek ∙ Maximilian Zander, 504 Seiten, Zenon Verlag, Düsseldorf 2011.
- Tone Avenstroup, Stefan Döring, Bert Papenfuß, Michael Peschke, Stefan Ret, Hugo Velarde (Hg.): Gegner. Quartalsschrift. H. 29, September 2011. Gedichte von Jóanes Nielsen, Prosa von Lothar Trolle, Ilia Kitup, Johannes Jansen u.v.a.
- Bassirou Ayeva, Cahier D’exil, Gedichte französisch-deutsch, Sujet Verlag 2011
- “Matthias” BAADER Holst· Versensporn 2. Exdition Poesie schmeckt gut. Jena 2011
- Ulrike Bail ∙ wundklee streut aus. 47 gedichte über theodora, 103 Seiten, Broschur, CONTE Verlag, Saarbrücken 2011.
- Hugo Ball ∙ Zinnoberzack, Zeter und Mordio. Alle DADA-Texte, herausgegeben von Eckhard Faul, 144 Seiten, Klappenbroschur, Wallstein Verlag, Göttingen 2011.
- Hans Jürgen Balmes, Jörg Bong, Alexander Roesler und Oliver Vogel (Hg.): Neue Rundschau, 122. Jahrgang, Heft 1/ 2011. Thesen zur Literaturkritik. Lyrikosmose 3, zusammengestellt von Michael Braun und Michael Lentz, Gedichte von Konstantin Ames, Franz Richard Behrens, Ulrich Koch, Dagmara Kraus, Renate Rasp, Werner Riegel, Jürgen Theobaldy. Carte Blanche, Gedichte von Uwe Dick. 248 S.
- Mary Jo Bang, Eskapaden, luxbooks, 2011.
- Maximilian Barck (Hg.): Kunst- und Literaturzeitschrift HERZATTACKE. Sonderband 2011: Wolfgang Hilbig. Mit Texten von Andreas Altmann, Maximilian Barck, Rita Bischof, Thomas Böhme, Rene Char, Francis Scott Fitzgerald, Eberhard Häfner, Andreas Koziol, E. O. Kuilman, Stéphane Mallarmé, Thomas Martin, Gérard de Nerval, Gert Neumann, Philipp Passeur, Simone Katrin Paul, Arthur Rimbaud, André Schinkel und Ilona Stumpe-Speer. Kunstverein HERZATTACKE e. V.
- Roland Bärwinkel: Bevor es zu spät wird. Wartburg Verlag: Edition Muschelkalk der Literarischen Gesellschaft Thüringen, Band 34.
- Christoph W. Bauer: getaktet in herzstärkender fremde. Haymon. 20 Seiten
- Christoph W. Bauer: mein lieben mein hassen mein mittendrin du. Haymon. 89 Seiten
- Sandra Beasley: Die Abtastnadel in der Rille eines traurigen Lieds. Gedichte (übersetzt von Ron Winkler), hochroth Verlag 2011.
- BELLA triste 30. [Pappschachtel] Beiträge von Niklas Bardeli ∙ Christian Filips ∙ Monika Rinck ∙ Bo Wiget ∙ Dieter M. Gräf ∙ Hendrik Jackson ∙ Judith Schalansky ∙ Marius Schmidt ∙ Philipp Schönthaler ∙ Michael Stavaric ∙ Laetizia Praiss ∙ Andreas Töpfer ∙ Robert Wenrich ∙ Uljana Wolf ∙ Christian Hawkey
- Hans Bender ∙ O Abendstunde. Ausgewählte Gedichte, mit einem Nachwort von Arnold Stadler, 40 Seiten, handfadengebundene Broschur, Verlag Ulrich Keicher, Warmbronn 2011.
- Timo Berger, Rike Bolte, Juan Carlos Guédez Méndez, Enno Stahl (Hg.): Frachtgut Überseepoesie (Latinale 2011). Remesa Poética de Ultramar: Neue Gedichte aus Lateinamerika und Deutschland / Nuevos Poemas de Latinoamérica y Alemania«. Mit llustrationen von Mónica León, unter Verwendung des Logo von Ana Albero. Mit Gedichten von Luis Alberto Arellano, Damaris Calderón, Luis Chaves, Martín Gambarotta, Maricela Guerrero, Victoria Guerrero, Adrian Kasnitz, Odile Kennel, Björn Kuhligk, Stan Lafleur, Swantje Lichtenstein, Marie T. Martin, Benjamín Moreno, Jinn Pogy, Minerva Reynosa, Monika Rinck, Tom Schulz, Enno Stahl, Ernesto Suárez, Andira Watson, Uljana Wolf. sUkUltUr, November 2011.
- Aloysius Bertrand, Gaspard de la nuit, Übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Jürgen Buchmann, Reinecke & Voß, Leipzig 2011, 150 Seiten.
- Wolf Biermann: Fliegen mit fremden Federn. Nachdichtungen und Adaptionen. Hoffmann und Campe 2011, 526 S. Aus dem Griechischen, Portugiesischen, Spanischen, Koreanischen, Tschechischen, Italienischen, Schwyzerdütschen, Schwedischen, Englischen, Russischen, Hebräischen, Jiddischen, Lettischen, Finnischen, Litauischen, Estnischen, Französischen. Texte u.a. von José Marti, Ernesto Cardenal, Victor Jara, Giacomo Leopardi, Mani Matter, William Shakespeare, Robert Burns, William Butler Yeats, Andrew Marvell, Robert Frost, John Keats, John Donne, e.e. cummings, W.H. Auden, George Orwell, Dylan Thomas, Bob Dylan, Bulat Okudshawa, Sergej Jessenin, Novella Matwejewa, Wladimir Wyssozki, Andrej Wosnessenski, Julij Daniel, Jizchak Katzenelson, Elie Wiesel, Hirsch Glik, Uri Zvi Grinberg, Mordechaj Gebirtig, Pierre-Jean de Béranger, Boris Vian, Louis Aragon, Jacques Prévert, George Brassens, Guillaume Apollinaire, Paul Verlaine, Arthur Rimbaud.
- Bilhana: Gestohlene Lust. Hg. u. aus dem Sanskrit übersetzt von Albertine Trutmann. München: C.H. beck textura 2011. 128 S.
- Horst Bingel, Stafettenlauf. Gedichte aus dem Nachlaß. Corvinus Presse
- Paulus Böhmer ∙ Teigwaren auf der Terrasse nachts. 36 Seiten. Ostheim/Rhön, Peter Engstler 2011.
- Dietrich Bode (Hg.): Blumen, Gärten, Landschaften. Bilder und Gedichte. Reclam. 183 Seiten, 75 farbige Abbildungen (Gestaltung: Susanne Zippel).
- Rike Bolte und Ulrike Prinz (Hg.): Transversalia. Horizontes con versos. Horizonte in verkehrten Versen. Verlagshaus J. Frank. Quartheft 31, Edition Polyphon. 220 S.
- Jürgen Born: Endlosreise. (Schock Edition Fünf mal zwölf Gedichte Herausgegeben von Kai Pohl)
- Nora Bossong ∙ Sommer vor den Mauern, 96 Seiten, Hardcover, Edition Lyrik Kabinett bei Hanser, München 2011.
- Michael Braun · Kathrin Dittner · Martin Rector (Hg.): Gegenstrophe. Blätter zur Lyrik 3. Mit Texten und Gedichten von Paulus Böhmer · Michael Braun · Cornelia Jentzsch · Simone Kornappel · Michael Krüger · Nadja Küchenmeister · Michael Lentz · Dirk von Petersdorff · Marion Poschmann · Martin Rector · Bertram Reinecke · Jan Volker Röhnert · Àxel Sanjosé · Jan Wagner · Levin Westermann. 120 Seiten, Hardcover, Wehrhahn Verlag, Hannover 2011. (http://www.wehrhahn-verlag.de/index.php?section=03&subsection=details&id=596)
- Michael Braun (Hg.): Lyrikkalender 2012. 740 Seiten, Tagesabreißkalender zum Stellen und Hängen, Verlag das Wunderhorn, Heidelberg 2011 (http://www.wunderhorn.de/wunderhorn/content/buecher/pool/978_3_88423_365_8/index_ger.html)
- Bess Brenck-Kalischer. Versensporn – Heft für lyrische Reize Nr. 3. Edition POESIE SCHMECKT GUT, Jena 2011.
- Tom Bresemann · Berliner Fenster, 94 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, Berlin Verlag, Berlin 2011.
- Rainer Weiss, Martin Bruch (Hg.): „Kein herz ungeteilt”. 99 Haiku von Frauen. Frankfurt/Main: Weissbooks 2011. 96 S. Mit Farbseiten zum Ausklappen, Illustrationen im Siebdruck. Beiträge von Barbara Bongartz, Daniela Danz, Tanja Dückers, Nora Gomringer, Martina Hefter, Ursula Krechel, Swantje Lichtenstein, Elsemarie Maletzke, Ilma Rakusa, Silke Scheuermann, Sabine Scho, Anja Utler u.a.
- Helwig Brunner. Vorläufige Tage: Prosagedichte. Leykam
- Helwig Brunner + Stefan Schmitzer. gemacht/gedicht/gefunden: über lyrik streiten. Droschl.
- Werner Bucher ∙ Spazieren mit dem gelbgrünen Puma, 98 Seiten, Broschur mit Schutzumschlag, Verlag im Waldgut, CH-Frauenfeld 2011.
- Werner Bucher · Malcolm Green · Spazieren mit dem gelbgrünen Puma, CD und Booklet, orte-Verlag, CH-Oberegg 2011.
- Werner Bucher · Rütegger Gedichte, 108 Seiten, Klappbroschur, orte-Verlag, CH-Oberegg 2011.
- Werner Bucher ∙ Jolanda Fäh ∙ Virgilio Masciadri (Hg.) ∙ Poesie Agenda 2012, Cartoons, ∙ Gedichte, ∙ Bilder ∙ Zitate von Michael Arenz ∙ Hans Bender ∙ Gottfried Benn ∙ Claus Bremer ∙ Blaise Cendrars ∙ René Char ∙ Simon Dach ∙ Margot Ehrich ∙ Peter Ettl ∙ Lawrence Ferlinghetti ∙ Brigitte Fuchs ∙ Alexander Xaver Gwerder ∙ Friedrich Hölderlin ∙ Hadayatullah Hübsch ∙ Alfred Ilk ∙ Klabund ∙ Axel Kutsch ∙ Ivo Ledergerber ∙ Erwin Messmer ∙ Andreas Noga ∙ Frank O’Hara ∙ Vera Piller ∙ Salvatore Quasimodo ∙ Joachim Ringelnatz ∙ Christian Saalberg ∙ Barbara Traber ∙ Jürgen Völkert-Marten ∙ William Carlos Williams ∙ Maximilian Zander u.v.a., 256 Seiten, Broschur, orte-Verlag, CH-Oberegg 2011.
- Werner Bucher ∙ Virgilio Masciadri (Hg.) orte. Schweizer Literaturzeitschrift. Nr. 167, Mai/Juni 2011. Sag was zur Nacht – oder: die Gomringers sind hier. Enthält: Werner Bucher: Claus Bremer – von der konkreten Poesie bis zur Einsicht, dass wir andere sind. Gedichte von Eugen Gomringer, Nora Gomringer, Virgilio Masciadri; Beiträge über Eugen Gomringer, Nora Gomringer, Forugh Farrokhzad.
- Christoph Buchwald ∙ Kathrin Schmidt (Hg.) ∙ Jahrbuch der Lyrik 2011, Gedichte von 138 Autorinnen und Autoren, darunter Urs Allemann ∙ Friedrich Ani ∙ Anke Bastrop ∙ Thomas Böhme ∙ Mara-Daria Cojocaru ∙ Crauss ∙ Carolin Dabrowski ∙ Róža Domašcyna ∙ Elke Engelhardt ∙ Elke Erb ∙ Karin Fellner ∙ Ludwig Fels ∙ Mara Genschel ∙ Tina Ilse Gintrowski ∙ Caroline Hartge ∙ Michael Hüttenberger ∙ Jan Imgrund ∙ Magdalena Jagelke ∙ Manfred Jendryschik ∙ Synke Köhler ∙ Axel Kutsch ∙ Christian Lehnert ∙ Vesna Lubina ∙ Marie T. Martin ∙ Friederike Mayröcker ∙ Marcus Neuert ∙ Harry Oberländer ∙ Hellmuth Opitz ∙ Eva Paula Pick ∙ Richard Pietraß ∙ Jan Volker Röhnert ∙ Hendrik Rost ∙ Ulrike Almut Sandig ∙ Vera Schindler-Wunderlich ∙ Marita Tank ∙ Hans Thill ∙ Isabella Vogel ∙ Ernest Wichner ∙ Bastian Winkler ∙ Eva Christina Zeller ∙ Michael Zoch u.v.a., Essays von Jürgen Brôcan · Andre Rudolph · Christa Wißkirchen u.v.a., Nachworte von Christoph Buchwald und Kathrin Schmidt, 272 Seiten, Klappenbroschur, Deutsche Verlags-Anstalt, München 2011.
- Hansjürgen Bulkowski, Und wie! Corvinus Presse.
- Hans Georg Bulla, „Wechselgetriebe – Ausgewählte Gedichte und Notate“, herausgegeben von Gerd Kolter, mit Zeichnungen von Peter Marggraf und einem Nachwort von Hermann Kinder, 174 Seiten, Leinen mit Schutzumschlag, Bücher der Nyland-Stiftung, Köln, Aisthesis-Verlag, Bielefeld 2011.
- Erika Burkart: Nachtschicht. / Ernst Halter: Schattenzone. Weissbooks. 150 S.
- John Burnside · Versuch über das Licht, zweisprachige Ausgabe, aus dem Englischen und mit einem Nachwort versehen von Iain Galbraith, 138 Seiten, Hardcover, Edition Lyrik Kabinett bei Hanser, München 2011.
- Matthias Buth, Weltummundung, Gedichte, Verlag Ralf Liebe, Weilerswist 2011.
119. Dichtraum, Denkraum
poesiefestival berlin
Fr 24.6.
U-Bahnhof Brandenburger Tor
Eintritt frei
10:00 Katharina Schultens 12:30 Hendrik Jackson 15:00: Ursula Krechel
Mit freundlicher Unterstützung durch: Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Berliner Fenster, Stiftung Berliner Mauer
»Verzückt Verrückt«: Schülerworkshops mit Gedichten von Christian Morgenstern
Fr 24.6. ab 10:00
Akademie der Künste, Pariser Platz, Black Box
Eintritt €1,50 Anmeldung erbeten unter bildung(at)literaturwerkstatt.org