Getagged: Urheberrecht
111. Raus aus der Gema!
Einst wurde die Gesellschaft gegründet, um Künstler zu schützen. Heute hilft sie den Reichen und schadet kleinen Künstlern, den Clubs, den Käufern. Da hilft nur: gehen. Von Zoe.Leela, Süddeutsche 19.9.:
Die Gema im Herbst. Ein zermürbender Dauerzwist zwischen der Verwertungsgesellschaft und YouTube hat die Musiktausch-Kultur auf der Plattform weitgehend eliminiert. Tausende Menschen gehen auf die Straße, um gegen eine Gebührenreform zu demonstrieren, die Deutschlands Clublandschaft bedroht. Der ganzen Struktur der Gema haftet der Ruch des Undemokratischen an. Unter anderem, weil nur die fünf Prozent beitragstärksten Mitglieder überhaupt Stimmrecht haben.
123. Ein guter Tag für die Lobby
Die deutschen Zeitungsverleger sind ihrem Ziel, Information zu monopolisieren, durch das nun drohende Leistungsschutzrecht einen Schritt näher gekommen. Die Politik ist vor der Lobbymacht der Medien in die Knie gegangen. Wir verzichten heute auf unsere Presseschau, um diesen Einschnitt in der Geschichte der freien Öffentlichkeit in Deutschland ausführlich zu würdigen.
Aus Solidarität mit Google? Nein, sondern weil man den Propagandaartikeln der Presse etwas entgegensetzen muss. Nein, sondern weil Informationen im Internet per Link zirkulieren und weil nicht einzusehen ist, dass bestimmte Akteure der Informationsgesellschaft diesen Strom auf die eigenen Äcker umleiten können. Journalisten beziehen einen riesigen Teil ihrer Informationen aus dem Internet – natürlich über Google, aber auch über Blogs, den Perlentaucher oder soziale Medien: Was zahlen sie denn dafür? (…)
Der Jubel der Medien über das Leistungsschutzrecht offenbart zugleich ihren Funktionsverlust als Träger der freien Öffentlichkeit. Journalisten hatten nicht den Mut, sich gegen diesen Angriff auf die Öffentlichkeit zu wehren. Im Gegenteil: Heroen der freien Meinung wie Heribert Prantl sprachen von “journalistischem Eigentum”, das möglichst zu schützen wäre. Herolde der Liberalität wie Rainer Hank möchten an jeder Ecke, wo “geistiges Eigentum” gefährdet ist, einen Polizisten aufstellen.
Darum ist der Titel des heutigen FAZ-Kommentars zum Leistungsschutzrecht der Gipfel des leserverarschenden Zynismus: Von einem “guten Tag für die Freiheit” spricht Reinhard Müller da. (…)
Wir fürchten, demnächst ist die Zeit reif für einen Nachruf. Das Internet war erfunden worden von den schon genannten Programmieren und Pionieren wie Jimmy Wales. Aber es ist von allen Seiten umstellt: Es haben sich neue Konzerne an dieser öffentlichen Struktur gemästet, die nun drohen, sie zu ersticken. Sie heißen nicht nur Google, sondern auch Apple, Amazon und Facebook. Und die alten Medienkonzerne unterbrechen den freien Fluss der Informationen, der Bildung und Erbauung durch immer neue Fristverlängerungen auf Urheberrechte, durch Leistungsschutzrechte, durch Fristverlängerungen auf Leistungsschutzrechte bei Musik, durch Three-Strikes-Regelungen, durch präventive Überwachung der Bürger, die von Journalisten selbst befürwortet wird, durch Unterminierung von Open Access und alle möglichen anderen Maßnahmen.
Titel des Nachrufs: “Das Internet war eine Episode der Freiheit”.
Thierry Chervel, Anja Seeliger / Perlentaucher
120. Leistungsschutz
Netzpolitik.org berichtete am Dienstag, das geplante Leistungsschutzrecht für Presseverlage (LSR) werde am Mittwoch Thema im Bundeskabinett sein. Der Sozialdemokrat Jan Mönikes veröffentlichte Änderungen zum bisherigen Entwurf. iRights.info veröffentlicht nun die aktuelle Version im Volltext. Gegenüber den bekannten Formulierungen findet sich darin eine Erweiterung, wonach nicht nur gewerbliche Anbieter von Suchmaschinen vom LSR betroffen sind, sondern auch “gewerbliche Anbieter von Diensten (…), die Inhalte entsprechend aufbereiten”. Darunter könnten News-Aggregatoren wie Virato, Rivva und Nachrichten.de fallen. Die Formulierung bietet neuen Zündstoff für die Debatte um das LSR. So gehört Nachrichten.de selbst zu einem der großen Presseverlage, dem Burda-Konzern.
Der entsprechende Passus im Originaltext:
“(4) Zulässig ist die öffentliche Zugänglichmachung von Presseerzeugnissen oder Teilen hiervon, soweit sie nicht durch gewerbliche Anbieter von Suchmaschinen oder gewerbliche Anbieter von Diensten erfolgt, die Inhalte entsprechend aufbereiten. Im Übrigen gelten die Vorschriften des Teils 1 Abschnitt 6 entsprechend.).”
6. Total bekloppt
In der Süddeutschen Zeitung vom 23.6. schreibt Felix Stephan über
gleich zwei grundlegende Missverständnisse …, von denen die Urheberrechtsdebatte in Deutschland immer noch begleitet wird. Erstens gibt es beim Urheberrecht weder ein ‘Sie’ noch ein ‘Wir’, sondern lediglich eine Gesellschaft, die vor dem Hintergrund neuer technologischer Bedingungen neue Formen des wirtschaftlichen Zusammenlebens finden muss. Und zweitens geht die Vorstellung fehl, dass die Verleger bei der anstehenden Neuausrichtung ihrer Geschäftsmodelle auf die Expertise der digitalen Pioniere, wie sie sich im Milieu des CCC und der Piratenpartei tummeln, verzichten könnten. …
Die wichtigsten Entscheidungsträger der deutschen Buchwirtschaft suchen ihr Heil indes noch immer in fatalistischer Kriegsrhetorik. In der Eröffnungsrede erklärte etwa der Vorsteher des Börsenvereins Gottfried Honnefelder, dass er es nach den Unterschriftensammlungen der ‘Tatort’-Autoren und der ‘Urheber’ begrüße, ‘dass die Fronten jetzt klar sind’. Der Hanser-Verleger Michael Krüger unterstellte den Piraten eine ‘unheilige Verachtung der Kunst’, attestierte der Gegenwart insgesamt eine ‘Raserei ohne Zentrum, ohne Ziel, ohne Utopie’, erblickte außer dem ‘Triumph der Entsinnlichung’ noch die ‘Enteignung der stolzen Gemeinschaft der Ichs’ und erkannte im iPad eine der ‘Zerstreuungen des Netzteufels’. Und die wunderbare Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff setzte sich für die Praxis ein, vierzehnjährige Kinderzimmer-Downloader anwaltlich abzumahnen. Außerdem befand sie, dass in unserer Welt ausschließlich dasjenige wertgeschätzt werde, was Geld koste. Lewitscharoff apodiktisch: ‘Ich hasse kostenlos.’
Ob man kommende Lesergenerationen allerdings gewinnt, indem man ihnen ‘Schwarmdummheit’ (der Vorsitzende des Schriftstellerverbandes Imre Török) und eine ‘Aufmerksamkeitsdefizitskultur’ (Michael Krüger) attestiert, darf bezweifelt werden. Solange die deutsche Kulturelite auf diese Weise mit dem jungen Lesepublikum umgeht, wird sich die Piratenpartei um neue Wähler nicht sorgen müssen. /
Und noch drei schöne Sätze aus dem Artikel:
Und während woanders neue Einnahmequellen erschlossen werden, verweisen deutsche Verleger trübsinnig auf Zeiten, in denen es das alles noch nicht gab, und zitieren Hölderlin. …
Die deutschen Verleger müssten sich weniger vor der Zukunft fürchten, wenn sie aufhörten, ihre potenziellen Kunden mit Bezichtigungen und Klagen zu überziehen, und stattdessen auf ihre Bedürfnisse eingingen. …
Als Gunter Dueck kürzlich bei einem Vortrag auf die ‘Haptik des Buches’ zu sprechen kam, meldete sich ein Sechzehnjähriger im Publikum und berichtete vom Haptischsten, das er sich überhaupt vorstellen könne: dem iPad 2.
94. Gema-Kasten
(Ists auch nicht Lyrik)
Modern Talking, noch jung und knackig – aber die Rente ist sicher. Für ihre reichen Mitglieder sorgt die Gema.
(Schreibt die Frankfurter Rundschau unter ein Foto). Und berichtet:
Die Gema pflegt gerne das Image einer karitativen Einrichtung, die sich um das Wohl aller Urheber sorgt. In Wahrheit gehen die dicken Brocken nur an die oberen 3400 wie Dieter Bohlen und Co.: 65 Prozent der Gema-Ausschüttungen fließen an fünf Prozent der Mitglieder.
Das Jahr 2010 war gut für die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte, kurz Gema. Laut Geschäftsbericht hat sie rund 863 Millionen Euro erwirtschaftet und davon 735,9 Millionen Euro an ihre Mitglieder und andere Rechteinhaber ausgeschüttet. Etwa 127 Millionen Euro hat die Gema 2010 selbst verbraucht für ihre mehr als 1000 Mitarbeiter, den Unterhalt der beiden Generaldirektionen in Berlin und München sowie der sieben Bezirksdirektionen. Und die Gehälter des Vorstands wollen schließlich auch bezahlt werden. Der Vorstandsvorsitzende Harald Heker erhielt 484000 Euro, den Vorstandsmitgliedern Rainer Hilpert und Georg Oeller wurden 332000 Euro und 264000 Euro überwiesen. Die pensionsvertraglichen Bezüge der früheren Vorstände betrugen 554000 Euro. Da wundert es nicht, dass frühere Vorstandsmitglieder bis ins hohe Alter auf ihren Stühlen sitzen geblieben sind.
Gema-Logik: Wer mehr verdient, steigt auf
65000 Komponisten, Textdichter und Verleger sind als Gema-Mitglieder registriert, organisiert in einer Art Kastensystem, das streng einer frühkapitalistischen Logik folgt: Wer mehr verdient, steigt auf. Das Gema-Fußvolk und die breite Mehrheit unter den Urhebern sind „angeschlossene Mitglieder“, 54605 waren es 2010. Angeschlossene Mitglieder sind in den Ausschüssen, die über Verteilung und Auszahlungsmodalitäten entscheiden, praktisch nicht vertreten. Faktisch haben sie keine Rechte. Sie nehmen nur das Inkasso entgegen, das ihnen der Verein für die Nutzung ihrer Werke zuspricht.
Gema-Rentenzahlung: Nicht für jeden
Eine Übergangsstufe zur „ordentlichen Mitgliedschaft“ stellt die „außerordentliche Mitgliedschaft“ dar. Außerordentliche Mitglieder sind eingeschränkt wahlberechtigt und haben Anspruch auf Beteiligung an der so genannten Gema-Sozialkasse. Diese bietet nicht nur Leistungen bei Krankheit und Tod, sondern zahlt auch Renten aus. Aber eben nicht an alle, sondern nur an die außerordentlichen und vor allem die ordentlichen Mitglieder.
13. Wie verrückt
“wie verrückt arbeiten alle an romanen und / wie verrückt an neuen theaterstücken und wie / verrückt an neuen gedichten”: So beginnt Ernst Jandls Gedicht wie verrückt aus dem Jahr 1983. Darin bringt der im Jahr 2000 verstorbene Dichter einiges von dem zur Sprache, was die derzeitige Diskussion um kreative Arbeit, geistiges Eigentum, Urheberrecht und ökonomische Verwertung beherrscht. Denn wie verrechnet eine global und medial vernetzte Gesellschaft Produkte, die keinen bestimmten Nutzwert haben, sehr wohl aber von einer Vielzahl an Nutzern konsumiert werden? Diese Frage stürzt nicht zuletzt die künstlerisch Schaffenden und Arbeitenden in ein Dilemma: Dem Verlangen nach einer möglichst weiten Verbreitung der eigenen Erzeugnisse steht die Notwendigkeit entgegen, die existenziellen Grundbedürfnisse finanziell abzusichern.
Jandls Gedicht wischt diesen Verwertungszusammenhang in der radikalen Sprache der Poesie zunächst beiseite. “und die maler malen wie verrückt an ihren neuen bildern und / die bildhauer hämmern wie verrückt auf ihren stein”, heißt es im Gedicht. / HELMUT NEUNDLINGER, Der Standard 2.6.
100. Lyrikerkitsch (Ein Pirat antwortet dem Dichter)
Mein Freund ist der Michael Krüger. … Er hat sich bitter beklagt, dass ihr seine Bücher ins Netz stellt!
[Pause für eine Internetrecherche]
Nee, ich find ihn nicht. Da ist nichts von ihm im Netz, ganz bestimmt nicht! Der kann also wieder ruhig schlafen, dein Freund! Wir stellen ja auch nur rein, wo das Interesse da ist. Gedichte, nun ja … Er muss seine Sachen selbst posten, sonst wird das nichts mit der Copyrightverletzung. Wir nennen die Leute ‘Selbstlader’. Da gibt’s durchaus ein paar, die das machen!
(…)
Sag mal, dein Freund, der Lyriker, hat der wirklich den Kopf ins Gras gelegt und bitterlich geweint? Oder ist das nur Lyrikerkitsch?
Da war im Biergarten, ja! Für solche Aktionen ist der immer wieder mal gut. Außerdem ist er nur eine Kneipenbekanntschaft, kein Freund! / Mehr
99. Uninformiert
In dem gleichen FAZ-Artikel versuchte Krüger seinem griechischen Freund “unsere Debatte um Urheberrechte zu erklären, die ich selbst kaum verstehe”. So seine Erklärung:
Hier wird, sagte ich schüchtern, gerade über das Verschwinden des Autors im Netz diskutiert. Eine kleine politische Gruppe, die sich Piraten nennt, hat der Gesellschaft eine Diskussion aufgezwungen, an der sich alle beteiligen müssen. Was im Netz steht, soll allen gehören, der Begriff „geistiges Eigentum“ wird abgeschafft, er sei „ekelhaft“. …
Und wer sind die Schurken? Die Schurken sind Verlage, die Bücher drucken, und Autoren, die sich einbilden, dafür ein Honorar verlangen zu dürfen. Wieder ein langes Schweigen.
Er: Also wirst du in Zukunft die von dir verlegten Bücher nicht mehr ins Netz stellen? Ich: Das geht leider nicht, weil wir und die Autoren auf das Geld für elektronische Bücher angewiesen sind. Und wenn wir die Bücher nicht ins Netz stellen, werden sie von Piraten ins Netz gestellt. Das Telefonat wurde langsam ungemütlich, auch weil ich mich zunehmend schämte, einem armen griechischen Schlucker die neuen Spielregeln des Netzes erklären zu müssen.
… Was sagen eigentlich die deutschen Buchhändler dazu?, kam es aus Athen. Ach, rief ich, die sind verzweifelt! Je mehr Menschen sich Texte herunterladen, desto heikler werden die Überlebenschancen für die Buchhandlungen. Manche behelfen sich schon mit Non-Book-Angeboten. Non-Book-Angebote?, kam es durch den Äther. Ja, Kerzenständer, Vasen, Geschenkartikel.
Erschrocken (oder vielmehr hoffnungsfroh) ging ich zur Homepage des Verlags. Vielleicht könnte ich einen Gedichtband des Verlegers runterladen, um meine kleine Krügersammlung aufzustocken. Es gibt nur einen, von 1982, Respekt, immer noch lieferbar, Klick auf “Inhalt” bringt nichts, aber auf “Warenkorb” kann man klicken. Runterladen geht gar nicht. Worüber redest du eigentlich, Väterchen?
Gut, suchen wir nach Neuerscheinungen. Derek Walcott, Weiße Reiher, erschienen Februar 2012, will ich haben, aber wo? Lizenz erwerben wär möglich, aber wieso, braucht man jetzt eine Lizenz zum Gedichtelesen? Warenkorb geht auch hier, ich probiers, aber das mach ich nicht, dann geht es über DHL vom Verlag, und die deutschen Buchhändler gehn leer aus. Nein, das will ich nicht.
Haben die nichts zum Runterladen? Nicht maln kleinen Kerzenständer, gar nix?
Aber eBooks wird es doch geben? Ja, gibt es. 20 von 179 werden angezeigt:
ALEXANDER ACIMAN, EMMETT RENSIN
Twitteratur
Weltliteratur in 140 Zeichen
Interessiert mich zwar nicht, aber mal sehn. Klickt man darauf, kommt:
Fester Einband, 208 Seiten
Preis: 12.90
Wie, fester Einband? Nein, das ist garkein eBook, jetzt muß ich noch mal “ebook” klicken, da kann mans bei Libri oder Thalia herunterladen? nein, auch nicht, erst mal ordern. Es ist sogar billiger als gedruckt, 9,99 €, aber wieviele Seiten hat es denn? Das steht nicht dabei, da muß ich Herrn Krüger noch mal fragen. Herr Krüger, wieviel Seiten hat denn das ebook von Twitteratur? Nicht daß das ne Mogelpackung ist mit dem Billigpreis!
Ach was, ich muß mich mit einem Zitat aus der Scheiße retten. Da ist es. Volker Braun hilft. Volker Braun, was sagen Sie zur Debatte?
Na also, ist das nicht dummes Geschwätz?
Jaja, beeile ich mich, aber … aber er ist gar nicht zu bremsen:
Und das wird gequasselt unterm stupiden Beifall des Auditoriums und sogleich mehrfach wiedergekaut. So schnell geht die Eskalation des Blödsinns.
(Volker Braun: Es genügt nicht die einfache Wahrheit. Notate. Leipzig: Reclam 1975, S. 65)
Und ich denke da, das waren noch Zeiten, als die Schriftsteller klare Worte fanden. Heute unterzeichnen sie zu zehntausend eine Petition, schon mal vorsorglich, bevor die Piraten die Macht übernehmen und ihnen ihre Villen im Tessin wegnehmen.
38. Wert eines Gedichts
Das Gedicht war nur zum privaten Gebrauch kostenlos zur Verfügung gestellt worden, wurde aber ohne Erlaubnis monatelang auf einer kommerziellen Webseite verwendet. Deshalb stehe der Dichterin Schadensersatz zu und zwar in der Höhe, die sie normalerweise für ihr Gedicht berechnet hätte. Es bestehe deshalb ein Anspruch in Höhe von 600,- €.
Amtsgericht Düsseldorf, Aktz. 57 C 14084/10 vom 30.03.2011
Quelle: Telespiegel.de
37. Kauder kümmert sich
Alles wird gut:
Jeder Musiktitel, jedes Gedicht, jeder Film ist ein Werk, dem Respekt entgegenzubringen ist. (Kauder hilft den Künstlern)
Der Staat wird sich also um jedes Gedicht kümmern. Wenn das nicht schöne neue Zeiten sind. Mehr Respekt, meine Herren! Ihre Abmahnanwälte.
Auch schön:
Die Politik muss die Grundlagen erhalten, dass Künstler von ihrer Arbeit leben können
Autorenförderung? Hungert sie aus! / FAZ