Getagged: Ulrich Koch
62. Konstanzer Poesiefestival
Im Rheintorturm treffen sich am Samstag, 15.06.2013, 20 Uhr, die Autoren Ulrich Koch, Ursula Krechel und Jan Wagner, um den Gästen anhand ihrer neuesten Veröffentlichungen die verschiedenen Stile und Themen zeitgenössischer Lyrik zu verdeutlichen
2. Konstanzer Poesiefestival
81. 14. Nahbellpreis 2013: THOMAS KUNST
“Eine mutige Entscheidung deshalb, weil ich fast zehn Jahre darauf warten musste, einen neuen Verleger für meine Gedichte zu finden, und weil meine Gedichte den falschen Zauber von Wissenschaftsschmeichelei und Bildungsdemonstration schon immer ignoriert haben. Was nicht alles in heutigen Gedichten so vorzukommen hat, wegen der permanenten Angst, eine angestrebte Weltläufigkeit zu verfehlen, alles, bis auf die unbefangene Eindringlichkeit der täglichen Verwunderung, in ihrer vertrauensenergischen Zuneigung gegenüber den Dingen und Menschen, die in diesem Land nicht die geringste Bewandtnis haben.”
8 NAHBELLPREISFRAGEN von Tom de Toys an Thomas Kunst: “WENN DIE GEWÖHNLICHSTEN DINGE IRRITIEREN” (INTERVIEW 2013 VIA FACEBOOK)
Das Interview wurde vom 12. bis zum 17.4. 2013 via facebook geführt. Seine Antworten sind so flüssig und authentisch wie seine wirklichkeitsverspielten Gedichte, die nur auf denjenigen “schwierig” wirken, der sich nicht traut, sie DIREKT zu interpretieren, ohne komplexe Hinterebenen aufspüren zu müssen, von denen natürlich trotzdem Unmengen vorhanden sind, aber das liegt wohl eher am naturell von Poesie im Allgemeinen: ihre Fähigkeit zu irritieren…
Auszug:
03.NAHBELLPREISFRAGE 13.4.2013:
hast du deine frühen gedichte damals jemandem gezeigt (gab es “verständnislose” reaktionen?) oder gar irgendwo veröffentlicht? oder waren sie “für die schublade” geschrieben? und gab es ein einschneidendes erlebnis, durch das du von celan “aufgetaut” bist? mit welchen dichtern fühlst du dich heute seelisch oder/und stilistisch verwandt?
03.NAHBELLPREISANTWORT 14.4.2013:
ich zeigte die ersten gedichte dem stralsunder dichter uwe lummitsch…er war es: der mich ermutigte: niemals mehr damit aufzuhören…das war so etwa 1982…ich war siebzehn…dann kämpfte ich so an die vier: fünf jahre mit celan: und um 1986 herum begann ich: die gedichte zu schreiben: zu denen ich auch heute noch stehen kann…die ablösung von celan kam schlagartig…durch die geburt meiner tochter charlie…1986…ich hatte sehnsucht nach mehr klarheit: nüchternheit und auch lakonie in gedichten…christoph meckel: thomas brasch: nicolas born: ulrich zieger…das waren die dichter: die mich von anfang an begleiteten…
parallel dazu immer auch viel franzosen: maurice blanchot: roland barthes: hervé guibert: emmanuel bove…ich freue mich im übrigen sehr über den diesjährigen nahbellpreis: mein lieber tom.
(…)
05.NAHBELLPREISFRAGE 15.4.2013:
wie ist es denn zu der “wertschätzung” von seiten der weiskopf-preisstifter gekommen? wurdest du von einem renommierten kollegen empfohlen, so daß sein wort genügend gewicht hatte? oder war es irgendeine andere form von “klüngel”, der du dich nicht entziehen konntest? und seitdem kein weiterer preis mehr? aber einige stipendien, die vermutlich eine “weisköpfische” nachwirkung sind, oder?
05.NAHBELLPREISANTWORT 15.4.2013:
in der weiskopf jury damals: peter geist : oskar pastior und paul wühr…es standen wohl erst ganz andere namen zur debatte…glück spielt oft eine große rolle…fuhr im letzten jahr nach etwa 20 jähriger bewerbung zum lyrikpreis nach meran…den hätte ich gern bekommen: hatte allerdings kein glück…meine letzten 4-5 lyrikbände sind preislos geblieben: darüber bin ich wirklich sehr erstaunt und auch wütend: es ist oft so: als existierte ich da draußen überhaupt nicht: feridun zaimoglu schrieb mal vor jahren in der faz über meine gedichte: “Wer wie er das schöne Gift gegen die Mickrigkeit reicht, wer wie er ein pathetisches und sehr melancholisches Verhältnis zum Leben hat, müsste – wenn es im Literaturbetrieb mit rechten Mitteln zuginge – mit Preisen überschüttet werden.” so etwas wird von den wenigsten gern zur kenntnis genommen…aber ich laß mich von alldem nicht entmutigen…über die stipendien in rom und venedig war ich sehr dankbar…wenn für meinen neuen gedichtband wieder kaum eine anerkennungsform in sicht ist: dann halte ich die gerechtigkeit für einen überholten konditionsausgleich und freue mich auf eine neue müdigkeit…darin bin ich jedenfalls norddeutsch geschult…diese sturheit treibt mir niemand aus…oft bin ich so verzweifelt: daß ich merkwürdige dinge von mir gebe: die größenwahnsinnig und traurig zu gleich sind: was die wahrnehmung gegenüber meinen texten anbelangt: jetzt schließe ich: bevor die betroffenheitsnötigung in die niedrigere spielklasse absteigt…
06.NAHBELLPREISFRAGE 15.4.2013:
ich denke, damit sprichst du vielen kollegen aus der seele, denn du bist ja nicht der einzige, dem es so ergeht bzw der sich so ungerecht behandelt fühlt. wenn alle, die ihre bände für wichtig halten, einen preis bekommen sollten, dann müssten wohl noch ein paar preise mehr erfunden werden, oder? es gibt doch weit mehr “gute” lyrik als preise, oder nicht? wie ist dein verhältnis zu anderen, derzeit aktiven lyrikern? pflegst du viele kontakte? oder bist du der zurückgezogene privatmensch? gibt es “ganz junge” autoren, die dich begeistern, die du als “dichter der zukunft” bezeichnen würdest, so wie lummitsch dich damals?
06.NAHBELLPREISANTWORT 16.4.2013:
die anzahl der lyrikpreise liegt bei über 700…ich finde: das ist völlig ausreichend: “sich wichtig finden” und “wichtig sein” sind zwei unterschiedliche dinge…die lesenswerten gedichte in deutschland halte ich für höchst überschaubar…also teile ich deine aussage: daß es mehr gute lyrik als preise gibt: nicht im geringsten…mit gedichten z.bsp. von ulrich koch: volker sielaff: nancy hünger: norbert lange: steffen popp und andré rudolph verbringe ich sehr gern meine zeit: unter den ganz jungen autoren sehe ich bislang keinen oder keine: die mit einer selbstbewußt ausgeprägten einzelsprache aufzutreten in der lage wären…(lautes aufbrausen der stimmen am rand…geschenkt)
ich war nie der auffassung: daß wir hier in deutschland in den letzten 10 bis 15 jahren über eine unverwechselbare: großartige: ideen- und sprachbesessene lyrik verfügen würden…immer zuviel gerede über zuwenig gedichte…bis auf wenige ausnahmen: sehr wenige…
112. Probezeichnung
Ulrich Kochs Gedichte sind Chronometer eines melancholischen Weltgefühls, diskrete Momentaufnahmen einer existenziellen Obdachlosigkeit. Ihre Schauplätze sind die dunklen Rückseiten der Vorstädte: Buswartehäuschen, Hinterhöfe, Vorgärten, Turnhallen, Baggerseen oder «die Regentonnen unter der Traufe». Kochs lyrisches Subjekt ist unter die einsamen Verlierer der Vorstädte gemischt und protokolliert in lakonischer Verknappung die Geschehnisse «am Ruhetag der Frisöre und Gasthöfe». (…)
Ulrich Koch, 1966 in einer Kleinstadt bei Lüneburg geboren, hat sich nach seinem stark beachteten Debüt («Weiss ich», 1995) lange Jahre aus dem Literaturbetrieb zurückgezogen. Nun kehrt er zurück mit einem grossartigen Gedichtbuch, in dem sich Hoffnung und Verzweiflung in einer prekären Balance befinden. Bilder einer Atemwende, vom Ersticken bedroht: «Meine Prophezeiung, / meine Probezeichnung. // Mein Strohhalm, / mein Tracheostoma. // Durch die Augen sauge / ich Licht.» / Michael Braun, NZZ 30.1.
Ulrich Koch: Uhren zogen mich auf. Gedichte. Poetenladen-Verlag, Leipzig 2012. 104 S., Fr. 25.90.
64. Drachen und Uhren
19. Dicht am Boden
Dieses Gedicht hat, wie alle großen Gedichte, seinen Lesern eines voraus: seine Freiheit. Was die Lektüre anstrebt, hat es schon erreicht, denn es ist offen nach allen Seiten, schwebt, ist schwer und leicht zugleich und wird sich nie festlegen lassen auf eine Lesart allein. Den kurzatmigen Leser wird es zurücklassen, denn es ist länger als gedacht. Dem geduldigen Leser aber wird es vielleicht wie mir gehen, wenn er es immer wieder zur Hand nimmt, manchmal sind Jahre seines Lebens vergangen, diesem Gedicht vergehen sie nicht. / Ulrich Koch über das Gedicht “Dicht am Boden” von Bernd Jentzsch
5. Uhren zogen mich auf
Die Gedichte sind ein Durchstreifen der Lebenswege an den Bruchlinien von Sinnfragen, die immer wieder ironisch und selbstironisch reflektiert werden und sich mit lakonischen Alltagsbetrachtungen der Peripherie abwechseln, die Alltäglichkeiten eine gesteigerte Beachtung schenken und sie scheinbar in einen Kontext setzen, in dem wir uns mit viel zu großer Selbstverständlichkeit bewegen – einer Selbstverständlichkeit, die zu Nostalgisieren und Romantisieren neigt. Genau hier setzt Ulrich Koch die Schere an – und manchmal auch das Beil. Jemand sagte kürzlich, er habe Kochs neuen Band noch nicht gelesen, aber bei Koch könne man immer bedenkenlos zugreifen. So ist es, auch hier wieder. / gw, cineastentreff
Ulrich Koch: Uhren zogen mich auf (Poetenladen Verlag, Leipzig 2012)
94. Apfel und Amsel
Gedichte können durchaus süffig sein, deshalb müßte man das Jahr 2012 mit einem önologischen Vergleich wohl einen „gute Lyrikjahrgang“ nennen. Ohne Anspruch auf Repräsentativität seien an dieser Stelle vollkommen subjektiv Norbert Lange („Das Schiefe, das Harte und das Gemalene“), Marie T. Martin („Wisperzimmer“), Klaus Demus („Kosmos“), Ulrich Koch, Ludwig Steinherr und natürlich Thilo Krause genannt, deren Bände bereits erschienen sind oder demnächst noch erscheinen. Unbedingt gehört auch Jürgen Nendza in diese Reihe, dessen wunderbar komprimierte Sammlung „Apfel und Amsel“ jüngst im Verlag des Poetenladens veröffentlicht worden ist.
Apfel & Amsel, an dieser Alliteration ist nichts aufdringlich, sie gehört in den Alltag, zum eigenen Garten womöglich, und aus genau dieser vermeintlichen, allein vom Titel herausbeschworenen Bekanntheit entwickelt Jürgen Nendza eine neue und intensivere Art des Sehens, in der die Barrieren von Landschaft und Selbst allmählich füreinander durchlässig werden. Dabei zitiert jene Alliteration, nicht zufällig auf den ersten Buchstaben des Alphabets, gleichsam die traditionellen Bilder für Erkenntnis und Freiheit; und ein solches morgendliches Aufbruchserlebnis, das in dauernder Suchbewegung zwischen dem Subjekt und den Objekten oszilliert, versetzt die Gedichte in Schwingung, ins Schweben, ins pendelnde Annähern und Wieder-Abrücken. Ist das Ungenügen der Worte zu groß, bleibt die Versicherung des Sichtbaren, Greifbaren dahinter, „dieses Tasten / nach der Hand, wenn die Sätze sich verlaufen“. / Jürgen Brôcan, fixpoetry
Jürgen Nendza: Apfel und Amsel. Poetenladen, Leipzig 2012. 72 S., 16.80 Euro ISBN 978-3-940691-36-1
66. alles offen
Mittwoch, 18. Januar 2012, 19:30 Uhr
alles offen
Es lesen Brigitte Struzyk, Peter Wawerzinek und Ulrich Koch
Eintritt 5,-/4,-€
Im letzten Jahr hat die Lyrikerin Brigitte Struzyk im FIXPOETRY Verlag ihren neuen Gedichtband alles offen herausgebracht, aus dem sie an diesem Mittwoch lesen wird. Hellmuth Opitz fasste ihr lyrisches Werk in seiner Rezension mit folgenden Worten zusammen: “Die Gedichte von Brigitte Struzyk sind Energiefelder, sie verfügen über den unbedingten Willen zur Gegenwärtigkeit, haben keine Scheu vor aktuellen Bezügen. Hinzu kommt das kompositorische Geschick, auch disparate Dinge unangestrengt miteinander zu verknüpfen.”
Zu ihrem literarischen Abend mit musikalischer Untermalung bringt Brigitte Struzyk noch ein paar Gäste mit: Peter Wawerzinek und Ulrich Koch werden aus eigenen ausgewählten Werken lesen, für die musikalische Begleitung sorgt Janni Struzyk.
Mehr zu allen Veranstaltungen unter www.lettretage.de.
Lettrétage / Methfesselstr. 23-25 /10965 Berlin / Tel. 030 – 692 45 38
46. Mehr als ein gutes Dutzend. Lyrik 2011 (3)
Anthologie ∙ Einzeltitel ∙ Essayband ∙ Zeitschrift
Wird in den nächsten 4 Tagen in alphabetischer Folge ergänzt. Nachträge der Leser sind durchaus erwünscht und erbeten und können hier als Kommentar eingetragen werden. (Bitte erst unter dem jeweiligen Buchstaben eintragen, hier also nur Ha – Kr – Die ergänzten Titel werden in die Liste übernommen, in den Kommentaren können Sie nachlesen, was unserm geballten Sachverstand entgangen war, M.G.)
- Ulla Hahn · Wiederworte, 192 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, Deutsche Verlags-Anstalt, München 2011.
- Dirk Uwe Hansen: Sirenen. Gedichte (Grillenfänger 24). Udo Degener Verlag Potsdam, 44 S.
- Walter Hasenclever · Der Jüngling (edition grillenfänger 23). 52 Seiten, Broschüre, Klammerheftung, Potsdam, udo degener verlag 2011. F
- Seamus Heaney · Die Amsel von Glanmore. Gedichte 1965 – 2006, zweisprachige Ausgabe, herausgegeben von Michael Krüger, 430 Seiten, Broschur, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 2011.
- Andreas Heidtmann (Hg.), poet. Literaturmagazin, 11. Ausgabe: Gedichte · Gedichtkommentare · Prosa · Gespräche · Reportagen · Illustrationen, mit Gedichten von Uwe Kolbe, Franz Hodjak, Christian Schloyer, Dirk von Petersdorff, Martina Weber, Manfred Enzensperger, Thilo Krause, Sascha Kokot, Tim Holland, Peggy Neidel, Anne Dorn, Felix Philipp Ingold, Theo Breuer, Augusta Laar, Max Czollek, Tina Ilse Maria Gintrowski, Jörg Bernig, Ulrich Koch, Michael Speier, Adolf Endler, Steffen Popp, Ulrich Koch, Dirk von Petersdorff, Levin Westermann, Elisabeth Langgässer, Kerstin Preiwuss, Harald Hartung, Ulrike Almut Sandig, Norbert Lange, Nadja Küchenmeister, Clemens Eich, Michael Speier, Volker Sielaff, Vorwort des Herausgebers, 297 Seiten, Klappenbroschur, poetenladen Verlag, Leipzig 2011.
- Hel ToussainT: Nachbarin Dimitrowa. (Schock Edition Fünf mal zwölf Gedichte Herausgegeben von Kai Pohl)
- Axel Helbig (Hg.) · Ostragehege. Die literarische Arena, 62. Ausgabe, Zeitschrift für Literatur und Kunst, mit Gedichten von Thomas Böhme, Kerstin Hensel, Daniela Seel u.a., 76 Seiten, Broschur, Literarische Arena e. V., Dresden 2011.
- Angelika Hentschel: Unerhörte Zeiten. Esslingen: Civitas Imperii Verlag 2011.
- Rolf Hermann ∙ Kurze Chronik einer Bruchlandung, 101 Seiten, Klappenbroschur, Verlag X-Time, Bern 2011.
- Rainer Hesse ∙ Sternenlicht und unberührter Schnee, 112 Seiten, Broschur, Lyrikedition 2000 · Allitera Verlag, München 2011.
- Fermín Higuera ∙ Ich möchte ans Meer gehen – Yo quiero ir al mar. Gedichte 1982-2006. [zweisprachig]. Aus dem Spanischen von Juana und Tobias Burghardt. 179 Seiten, broschiert, Edition Delta, Stuttgart 2011.
- Michael Hillen · Beschattete Erinnerungen, 36 Seiten, geheftete Broschur, Silver Horse Edition, Marklkofen 2011.
- Herbert Hindringer ∙ Judith Sombray ∙ Nähekurs, 48 Seiten, Broschur, fixpoetry.Verlag, Hamburg 2011.
- Hadayatullah Hübsch: Das Vergessen ist die Mutter der Verwahrlosung. Gedichte, mit Linolschnitten von Frank Wildenhahn (Frontispiz, signiert / Umschlag)Vorbemerkung: Hendrik Liersch (signiert). 56 Seiten, 100 Exemplare, Handsatz (Texte) und Maschinensatz(Vorbemerkung), ISBN 978-3-942280-12-9. 16,-
- hochroth Nr. 3, Herausgegeben von G. H. H. Beiträge von Walter Famler, Joachim Sartorius, Caspar Wündrich, Benoît Gréan, Gert Pehling, René Haddad, Ilarie Voronca, Piet de Moor, A. S. J. Tessimond. hochroth Verlag 2011.
- Robert Hodel (Hg.): Hundert Gramm Seele. Deset deka duše. Serbische Poesie aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Hg. u. übertragen von Robert Hodel. Leipziger Literaturverlag 2011. 316 S.
- Florian Höllerer (Hg.): Ulf Stolterfoht: handapparat heslach. Quellen, Dokumente und Materialien. roughbook 018. Berlin, Rettenegg, Stuttgart und Solothurn, November 2011. 32 S.
- Georg Hoprich ∙ Bäuchlings legt sich der Himmel, Nachwort von Bertram Reinecke, 101 Seiten, Broschur, Verlag Reinecke & Voß, Leipzig 2011.
- Horn, Hans: Niemand zahlt mir ein Bier. (Schock Edition Fünf mal zwölf Gedichte Herausgegeben von Kai Pohl)
- Horn, Katja: Abseitsmoral. (Schock Edition Fünf mal zwölf Gedichte Herausgegeben von Kai Pohl)
- Norbert Hummelt · Pans Stunde, 91 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, Luchterhand Literaturverlag, München 2011.
- Laura (Riding) Jackson, Christian Filips und Monika Rinck: PARA-Riding. roughbook 015, Berlin und Solothurn, September 2011. 190 S.
- Franz Janowitz · Auf der Erde. Gedichte (edition grillenfänger 28). 56 Seiten, Broschüre, Klammerheftung, Potsdam, udo degener verlag 2011.
- Mathias Jeschke: Das Gebet der Ziege. Mit einem Nachwort von Arne Rautenberg. 80 S., Klapenbroschur, 14,90 EUR (= Blaue Reihe, Bd. 5).
- Nina Russo Karcher • Manchmal berührt mich das Dunkel, zweisprachige Ausgabe, ins Italienische übertragen von Fausto Romanato, Vorwort von Sonja Viola Senghaus, 186 Seiten, Broschur, Pop Verlag, Ludwigsburg 2011.
- Adrian Kasnitz, Schrumpfende Städte, luxbooks 2011.
- Sebastian Kleinschmidt (Hg.): Sinn und Form 63. Jh. H. 6/ 2011. Adam Zagajewski: Ich kann keine Erinnerung an Czesław Miłosz schreiben. Angela Krauss: Das im Leben verborgene Gedicht. Michael Mertes über John Donne. Igor Pomeranzew: Gespräch mit Joseph Brodsky über John Donne. Gespräch mit Richard Wagner. Gedichte von Esther Kinsky, John Donne, Joseph Brodsky.
- Heinrich von Kleist. Poesiealbum 296. Hg. Richard Pietraß, Auswahl Arno Pielenz, Grafik Josef Hegenbarth. Märkischer Verlag Wilhelmshorst 2011. 30 S.
- Thomas Kling, „Das brennende Archiv“, Unveröffentlichte Gedichte, Briefe, Handschriften und Photos aus dem Nachlaß sowie zu Lebzeiten entlegen publizierte Gedichte, Essays und Gespräche, zusammengestellt von Norbert Wehr und Ute Langanky, Schreibheft. Zeitschrift für Literatur, Nr. 76, Februar 2011
- Hubert Klöpfer (Hg.) · Wetzstein Gedichtekalender 2012, faksimilierte Abschriften des Autographen Thomas Bader mit Gedichten von Ingeborg Bachmann, ∙ Bertolt Brecht, ∙ Joseph von Eichendorff, ∙ Marie von Ebner-Eschenbach, ∙ Theodor Fontane, ∙ Stefan George, ∙ Johann Wolfgang von Goethe, ∙ Heinrich Heine, ∙ Hermann Hesse, ∙ Friedrich Hölderlin, ∙ Christoph Meckel, ∙ Conrad Ferdinand Meyer, ∙ Rainer Maria Rilke, ∙ Theodor Storm ∙ Georg Trakl, 24 Blätter, 24 x 45 cm, Ringbindung, Klöpfer & Meyer, Tübingen 2011.
- Synke Köhler, waldoffen, 73 Seiten, Broschur, Lyrikedition 2000 · Allitera Verlag, München 2011.
- Ko Un: Blüten des Augenblicks. Übersetzt von Hans-Jürgen Zaborowski. Suhrkamp. 154 Seiten.
- Alfred Kolleritsch, Günter Waldorf (Hg.): manskripte, Zeitschrift für Literatur. Nr. 194/ Dezember 2011, 154 S. Lyrik von Ronald Pohl, Marcus Pöttler, Elke Erb, Walle Sayer, Willi Hengstler. Prosa von Yoko Tawada, Elfriede Jelinek u.v.a. Essays von Klaus Hoffer, Jürg Laederach, Andreas Unterweger, Klaus Peter Dencker.
- Thomas Kraft (Hg.): Rock Lyrik. Mit Konzertfotografien von Helmut Ölschlegel. München: dtv 2011. 128 Seiten. Gedichte von Marcel Beyer, Friedrich Ani, Helmut Krausser, Lydia Daher u.v.a.
- Erika Kronabitter (Hg.): Feldkircher Lyrikpreis 2011. Gedichte. 150 Seiten. edition art science, St. Wolfgang. Reihe: Lyrik der Gegenwart, Band 14.
- Jürgen Kross ∙ unverwandt, 109 Seiten, Broschur, Brandes & Apsel, Frankfurt am Main 2011.
74. Literaturförderung
Die Hamburger Kulturbehörde vergibt jährlich Förderpreise für Literatur und literarische Übersetzungen. In diesem Jahr haben sich etwa 200 Schriftstellerinnen und Schriftsteller an dem Wettbewerb beteiligt und ihre Texte anonymisiert eingereicht. Die unabhängige Jury hat entschieden, dass die mit jeweils 6.000 Euro dotierten Förderpreise für Literatur 2011 an folgende Schriftsteller gehen: Isabel Bogdan, Alexander Häusser, Ulrich Koch, Karen Köhler, Dietrich Machmer und Inga Sawade.
Je einen Förderpreis für literarische Übersetzungen über 2.500 Euro erhalten Ursel Allenstein, Ingo Herzke und Susanne Höbel.
Übersetzt wurden zwei Werke aus dem amerikanischen Englisch und eines aus dem Dänischen.
Die Preise zur Literaturförderung gingen an zwei Romane, zwei der Schriftstellerinnen und Schriftsteller schrieben Lyrik und zwei Kurzprosa. / hamburg.de
